Schwaldis (1440 m)

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Schwaldis (1440 m)
Hochrugg, Walenstadtberg

Alpen, Ostschweizer Voralpen, St. Gallen.
erste Gerade.
Der malerische Walensee, an der Grenze der Kantone Glarus und St. Gallen gelegen, ist vor allem bei den Wassersportlern äußerst beliebt. Auch für die Rennradler gibt es hier zahlreiche Möglichkeiten, die es nur zu entdecken gilt.
Als bekanntester Geheimtipp beginnt am Westende die Rampe zur Vorder Höhi. Jedoch auch das Ostende bietet einen mehr als ebenbürtigen Gegenpart dazu, so führt ab Walenstadt, an der von den Churfirsten steil abfallenden Nordflanke des Sees entlang, eine Bergstraße hinauf bis auf über 1400 m Höhe. Zwar nur eine Sackgasse, stellt sie (2 kurze Flachstücke mal ausgenommen) mit einer Durchschnittssteigung von annähernd 12 % auf 8 km sogar den nahegelegenen Pragelpass in den Schatten. Der Höhenmesser des Autors hat zwar 30 m weniger angezeigt, aber wir vertrauen den Schweizer Schildermalern, so dass über 1000 Hm zu bezwingen sind.
Während der ganzen Auffahrt fährt man am Fuß der Churfirsten, mit herrlichen Blicken zurück auf die umgebende Bergwelt und bis hinaus ins Rheintal, vor allem oben in richtiger Schweizer Bergidylle, während der Schweiß in Strömen fließt – man erwartet fast, das der Geißenpeter um die Ecke kommt. Den Walensee hingegen sieht man oben nur noch selten, so steil fällt der Hang hinab nach unten. Ab und zu hat man trotzdem noch (ein wenig neidisch) ein paar Blicke auf die Surfer und Segler im kühlen Nass.
Als Kombination bietet sich natürlich die Vorder Höhi an, aber auch die Stichstraße zum Berghaus Palfries liegt gleich um die Ecke.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt von Walenstadt9,6 km1010 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Ostanfahrt von Walenstadt  9,6 km / 1010 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Walenstadt
Der Startpunkt im malerischen Walenstadt ist leicht zu finden, ein Schild mit Beschränkung 16t und Hinweis auf das Bergrestaurant Schrina/Hochrugg weist uns den Weg.
Die Straße beginnt bereits nach wenigen Metern und einer Linkskurve steil anzusteigen. Durch die Häuser des Orts hindurch führt nun eine lange steile Gerade, die bald die 10 %-Marke knackt.
Am Ende der Gerade folgt eine Rechtskurve, und es wird wieder etwas angenehmer mit einstelligen Prozentzahlen durch einen kurzen Tunnel hindurch (Kilometer 1,5). Danach führt eine kurvige, wieder steile Passage mit ein paar Kehren und kurzen Waldpassagen hinauf bis zum Ortseingang Walenstadtberg, den wir nach 3 km erreichen (735 m Höhe).
Jetzt folgt das erste Flachstück, und für ca. 500 m rollen wir locker durch die ersten Häuser – das sollte man genießen, denn die nächsten 4 km erreichen ca. 13 % im Schnitt.
Zunächst wird es nur allmählich wieder steiler, wenn man jedoch die Straße geradeaus an der alten Kirche vorbeiführen sieht, geht es so richtig los. Spitzen bis zu 17 % zeigt der Computer, und auch nach der folgenden Rechtskurve wird es kaum flacher. Nach den ersten 1,5 km dieses Steilstücks gelangt man an die Reha-Klinik Walenstadtberg, der wir wohl auch den erstklassigen Zustand der Straße bis hierher verdanken.
Kurz vorher zweigt auf ca. 975 m Höhe die schmale Ruggstraße Richtung Schrina-Hochrugg nach rechts ab, welche uns weiter nach oben führt, ab jetzt nur noch 6t erlaubt. Auch in der Folge macht uns der sehr gute Belag die Quälerei etwas leichter.
Zunächst mit zwei Serpentinen durch den Wald sind sofort wieder 15 % zu bezwingen, jedoch auch mal nur 10 % (zur Erhohlung). Kommt man wieder aus dem Wald heraus, durchfahren wir eine Bilderbuch-Almlandschaft an einigen Häusern vorbei und nach 2 Kurven mit alten Bäumen folgt die nächste Gerade. Für den letzten Kilometer des Mittelteils sind nun (eigentlich unverändert), unterbrochen von zwei kurzen Serpentinen, wieder gnadenlose dauerhafte Steigungen bis zu 16–17 % durchzustehen – wohl dem, der nicht mit klassischer Übersetzung unterwegs ist.
Nach diesen harten 4 km erreichen wir auf 1290 m Höhe das ausgeschilderte Bergrestaurant Schrina/Hochrugg mit großer Panoramaterrasse, das zum Päuschen einlädt – jedoch nicht für uns, denn es geht durch Postkartenkulisse noch weiter. Das zweite Flachstück des Anstiegs führt uns nach 500 m zur letzten Steilrampe. Noch ein harter Kilometer (ein kleines bisschen leichter) bringt uns noch näher an die Südwände der Churfirsten heran, bevor nach kleinem Parkplatz an einem Viehgatter in der Straße der Asphalt endet (bis hierher ca. 9 km für eine Höhe von 1415 m).
Wer jetzt noch ein Foto mit Passschild möchte, muss noch ca. 600 m auf flacher Schotterstraße an einer Alm vorbei bis zum höchsten Punkt zurücklegen, das ist ein kleiner Platz mit 2 Sitzbänken und Grillstelle (und man sieht sogar ein Stück des tief unter uns liegenden Sees). Nun haben wir „Schwaldis” auf 1440 m Höhe bezwungen, so informiert uns das Schild. Tja, mit dieser Aussage kann man wohl keinen beeindrucken, und wer Wert auf namhafte Anstiege legt, hat hier oben sowieso nix verloren – für alle anderen gilt: unbedingt fahren!
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit01.06.2008
TicinoBergler46 Mail an Absenderohne Zeit19.07.2010
bergschwabe Mail an Absenderohne Zeit16.05.2010
drRex Mail an Absenderohne Zeit24.08.2009