Schwarzer Mann (697 m)

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Schwarzer Mann (697 m)
Schneifel

Eifel, Schnee-Eifel, Rheinland-Pfalz.
Nach der Hohen Acht (747 m) und dem Ernstberg (698 m) ist der Schwarze Mann in der Schneifel mit 697 m Höhe der dritthöchste Berg der Eifel. Da auf den Ernstberg keine Straße führt, handelt es sich beim Schwarzen Mann wohl gleichzeitig auch um den zweithöchsten mit dem Rennrad anzufahrenden Punkt in diesem Mittelgebirge und den höchsten Punkt, den man auf einer regulären Straße erklettern kann.
Die Schneifel, der Höhenzug, dessen höchster Punkt der Schwarze Mann darstellt, verläuft von Südwest nach Nordost und liegt nordwestlich vom Prüm. Kommt man vom Hohen Venn her, sieht man schon von weitem die Schneifel als markante Silhouette am Horizont, inklusive eines Sendeturms nahe des Schwarzen Manns. Die L20 zwischen Ormont und Bleialf verläuft sozusagen auf dem Kamm des Höhenzugs, genau ausmachen lässt sich ein Gipfel dabei nicht. Zusätzlich zu diesen beiden Auffahrten gibt es jedoch noch die Möglichkeit von Schlausenbach aus der Senke westlich des Höhenzugs auf einer kleinen, versteckten Straße zum Schwarzen Mann zu fahren, so dass wir die Kreuzung hier als Hochpunkt definieren. Ein Restaurant mit Biergarten namens „Schwarzer Mann“ befindet sich etwas südlich der Kreuzung und liegt ungefähr auf derselben Höhe.
Der Begriff Schneifel ist ein Produkt preußischer Kartographen, die versucht haben, regionale Bezeichnungen in die Schriftsprache zu übertragen, und geht vermutlich auf „Schneise“ zurück. Daraus leitet sich auch die Bezeichnung Schnee-Eifel ab. Dieser Begriff bezeichnet allerdings ein etwas weiter gefasstes Gebiet der westlichen Eifel, in etwa zwischen Kylltal und der belgischen Grenze. Die Schnee-Eifel hat also nichts mit Schnee zu tun, auch wenn dort schneereiche Winter vorherrschen. So ist der Schwarze Mann auch ein kleines Wintersportgebiet mit immerhin zwei Skipisten.
Vor dem Schwarzen Mann muss man übrigens keine Angst haben. Der Name des Berges kommt vielmehr durch den Bergbau, der vor allem in Bleialf betrieben wurde, und den damit verbundenen schwarzen Gesichtern der Bergarbeiter.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestanfahrt von Schlausenbach2,7 km173 HmSchön: 4 SterneHart: 2 Sterne
Südwestauffahrt von der Habscheider Mühle10,2 km320 HmSchönheit nicht bewertetHärte nicht bewertet

Nordwestanfahrt von Schlausenbach  2,7 km / 173 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordwestanfahrt von Schlausenbach
Schlausenbach, der Ausgangspunkt der Nordwestanfahrt, befindet sich im gleichnamigen Tal am westlichen Fuß der Schneifel. Man erreicht Schlausenbach, indem man von der L1 zwischen den Orten Auw und Bleialf in östlicher Richtung abzweigt. In der Senke angelangt, muss man nur der Hauptstraße folgen und findet somit automatisch die Straße zum Schwarzen Mann. Es handelt sich um eine einspurige Straße, die aber für den öffentlichen Verkehr freigegeben ist und auch durchgehend guten Asphaltbelag aufweist.
Die Steigung auf dem ersten Kilometer ist eher moderat. Man verlässt den unscheinbaren Ort und ist zunächst noch im offenen Gelände unterwegs, dann durchquert man jedoch ein kurzes Waldstück. Am Ende des Waldstücks bietet sich in einer Rechtskurve linker Hand ein schöner Ausblick in Richtung des Hohen Venns jenseits der belgischen Grenze. Die Kühe, die links und rechts der Straße weiden und neugierig angetrabt kommen, wenn man mit dem Rad vorbei kommt, erwecken den Eindruck, als bekämen sie nicht allzu oft Fremde zu sehen – alles in allem eine sehr idyllische Auffahrt.
Mit dem erneuten Eintachen in den Wald beginnt dann auch der anstrengende Teil. Eine kurze Rampe enthält doch anspruchsvolle Steigungswerte von über 15 %. Diese Rampe ist jedoch auch rasch vorüber, und die letzten 600 m bis zur Kammstraße gestalten sich dann wieder zunehmend flacher.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
majortom Mail an Absenderohne Zeit06.11.2010
Velosoph Mail an Absenderohne Zeit06.08.2010
paelzman Mail an Absenderohne Zeit10.09.2011
paelzman Mail an Absenderohne Zeit10.09.2011
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit10.09.2011

Südwestauffahrt von der Habscheider Mühle  10,2 km / 320 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

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