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Seiser Alm (1850 m) Compatsch, Alpe di Siusi

Spätnachmittag im Spätwinter auf der Alm, Blick auf den Schlern

Auffahrten

Von Torsten – Die Straße beginnt in Seis mit einer riesigen Hinweistafel, dass die Straße für nicht berechtigte gesperrt ist. Sperrung und Öffnung werden per Ampel geregelt, wobei unklar ist, wovon rot und grün abhängen.
Egal, mit dem Rad kann man hinauf und es geht mit 8 % gleich tüchtig los. Nach einigen Kurven über grüne Wiesen geht es in den Wald. Dort steht die Kontrollstation.
Weiter geht es durch Wald und einige Kehren, mehrfach unter der Seilbahn hindurch, bis die ersten Parkplätze auftauchen. Weiter folgen Kehren und Parkplätze, bis ein Hotelbau auftaucht. Dort ist der Ort Compatsch mit reichlich Ski-Verleihbuden und allem, was dazugehört.
Bis zum Ort Saltaria, der im Prinzip nur aus einem Hotel und einem Restaurant besteht, geht es wellig über zwei Kilometer traumhafte Hochalmstraße. Danach ist mit dem Renner Schluss, ich habe zumindest keine asphaltierte Strecke hinab ins Grödner Tal gefunden.

78 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:30:49 | 25.05.2016
bestamateur
Mittlere Zeit
00:50:05 | 22.05.2016
HefeHell
Dolce Vita
01:40:00 | 01.07.2012
kosiobg
Von Renko – Aus dem Eisacktal gibt es verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten nach Seis, der schmucken Ortschaft am Fuß der Seiser Alm und des Schlern. Bis Seis braucht die Straße aus Blumau 16 Kilometer und die etwas steilere Straße aus Waidbruck genau 10 Kilometern. Von Gröden kommend hat man eine Abfahrt vom Panider Sattel von zirka 6 Kilometern.
Allerdings sind dies nicht die einzigen Zufahrtsstraßen. Von der Hauptstraße aus Waidbruck kann man nach kurzer Distanz rechts abbiegen, kurz aber relativ steil runterfahren, um dann die nachfolgend beschriebene, über Sankt Oswald (bei Wunsch auch über Sankt Vigil) verlaufende Straße zu nehmen. Auch möglich ist, die teils anspruchsvolle Straße mit Startpunkt in der auf 370 m Höhe liegenden Ortschaft Atzwang im Eisacktal. Dieses steile Sträßchen mündet in die aus Blumau kommende Hauptstraße entweder in Völs oder im nördlich davon, in Richtung Seis liegenden Dorf Sankt Konstantin.
Es gibt noch eine Möglichkeit, dem donnernden Touristenverkehr zu entkommen, die sebst auf einer Karte im Maßstab 1:25.000 von Kompass teilweise nur als Fußweg gekennzeichnet ist:
Der Beginn dieser einsamen Auffahrt liegt etwa auf halber Strecke zwischen Atzwang und Waidbruck. Hier gibt es die Hauptstraße Bozen–Brenner sowie auf der anderen Talseite die Autobahn. Eine Eisenbahnlinie wurde mit der Inbetriebnahme des Tunnels Blumau–Waidbruck im Jahre 1997 stillgelegt, und die alte Trasse wird mittlerweile als Radweg genutzt. An dieser Stelle steht noch das winzige Gebäude der einstigen Bahnstation von Kastelruth. Die Eisack überquert man mittels einer hölzernen Brücke. Von solchen Brücken gibt es in diesem Abschnitt des Eisacktals mindestens noch weitere zwei, eine nördlich von Blumau ist außer für Fußgänger geschlossen (Gewichtsbeschränkung: 1,0 t!), eine weitere bildet den Flussübergang von Atzwang hinauf nach Völs bzw. Sankt Konstantin.
Unsere Brücke dagegen ist für Fahrzeuge bis zu 1,5 t zulässig. Nach der Überquerung der Brücke biegt die Straße nach rechts, dann folgt eine enge Spitzkehre nach links. Um die Autobahn zu überqueren, wird hier sehr heftig an Höhe gewonnen. Dann wird die Straße flacher. Nach fast einem Kilometer mündet ein nicht durchwegs asphaltiertes Sträßchen aus Waidbruck ein, das der nahe gelegenen Autobahnraststätte als Zufahrt dient.
Die Straße biegt nun am Hof Flösser nach rechts ab. Der folgende Kilometer ist mit einem Steigungsdurchschnitt von etwa 15 % der heftigste. Hier wechseln sich fast flache Abschnitte mit sehr steilen Passagen ab. Nach fast 2 km mündet die von der Straße Waidbruck–Kastelruth/Seis kommende Zufahrtsstraße ein. Danach geht es bei weiterhin recht ungleichmäßiger Steigung weiter. Nach 3,5 km erreicht man das Dörfchen Sankt Oswald. Ab hier hat man prächtige Blicke über das Eisacktal auf die gegenüber liegenden Hochebene Ritten. Dann folgen vier Kehren, danach ist die Steigung nur noch moderat, später gering. Nach mehreren Miniabfahrten erreicht man Seis.
Will man die Fahrt auf die Seiser Alm fortsetzen, so kann man sie auf einer alternativen Strecke um fast einen Kilometer kürzen. Dazu biegt man nach dem Kreisel an der Hauptstraße rechts in die Henrik-Ibsen-Straße ab. Die teils steile Straße passiert einige tolle älteren Häuser. Nach einem Kilometer geht es links in die Trotzstraße weiter. Die Einmündung in die Hauptstraße auf die Alm erfolgt etwa 500 m vor der Mautstelle. Die weitere Fahrt ist bereits oben beschrieben.
Will man von der Seiser Alm nicht den gleichen Weg zurück fahren, sondern ins Grödner Tal gelangen, so gibt es zumindest für dem unerschrockenen Fahrer dazu eine Möglichkeit:
Von Saltria führt eine Naturstraße das Val de Lender hinab bis zum Eingang ins Grödner Tal etwas westlich von Sankt Christina. Mit Ausnahme eines kurzen, steilen und stärker geschotterten Gegenanstiegs ist diese Piste mit einer vorsichtigen Fahrweise zumindest passabel. Aber was für den einen Fahrer als passabel gilt, kann für einen anderen als unmöglich gelten... zumindest der letzte Kilometer ist dann aber wieder asphaltiert.
Bei dieser Auffahrt ist Seis ein sinnvoller Punkt für eine Verschnaufpause. Fährt man ohne Unterbrechung weiter, so hat man eine recht strenge Auffahrt vor sich.

19 Befahrungen Befahrung eintragen
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02:00:00 | 10.11.2013
Staz
Dolce Vita
Von rainaldfischer – Neben der gut ausgebauten Straße von Seis hinauf zur gleichnamigen Alm gibt es auch eine schmale, wenig bekannte Auffahrt aus dem Grödnertal herauf, die ihren Anfang etwas unterhalb von St. Ulrich nimmt. Von der Durchfahrtsstraße durchs Grödnertal gibt es zwei Möglichkeiten, die nach gut einem Kilometer in der Auffahrt hinauf zum Panider Sattel aufeinandertreffen. Die etwas höhenmeterreichere startet am Abzweig der Strada Passua, die anschließend steil durch Runggaditsch führt. Die Straße trifft in einer Kurve auf die Straße zum Panider Sattel.
Wir überqueren diese und befinden uns auf einer schmalen Straße, die einen relativ schlechten Zustand aufweist. Viele Unebenheiten und einige Schlaglöcher sind aber bergauf nicht so das Problem. Neben einem kleinen Bächlein zieht die Straße maximal steil durch den Wald bergauf. Der Bach weist uns im Prinzip den Weg. Nach rund zwei Kilometern Kampf verschwindet die Straße in einer Kehre. Diese durchfahren, sucht man weit oben die Straße in die Gegenrichtung führend, was bedeutet, das eine erneute Kehre die Straße wieder in die andere Richtung geschickt hat.
An der Kehre geradeaus würde es nach Pufels gehen. Wir kämpfen uns jetzt entlang steiler Hänge, die immer weniger Bäume beherbergen, weiter gen Seiser Alm. Drei Kehren vermindern etwas die Steigung, dann heißt es wieder bis zum Ende der nächsten beiden Kehren kämpfen.
Hier befindet man sich schon im Almgebiet. Man ist der Sonne hier fast schutzlos ausgesetzt. Eine kleine Erholungsphase sollte jetzt eingelegt werden, denn die Steigung lässt etwas nach, endet aber jäh nach Überfahrt eines Baches, den wir von weiter unten schon kennen. Einen Kilometer heißt es noch kämpfen, dann haben wir eine Art Plateau erreicht und damit den schwersten Teil der Auffahrt hinter uns gelassen. Jetzt geht es nahezu flach bis zum Hochpunkt. Nach 500 Metern halten wir uns rechts und danach geht es über knapp zwei Kilometer mit ein wenig Höhenmeterverlust nach Compatsch.

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