Seiser Alm (1850 m)

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Seiser Alm (1850 m)
Compatsch, Alpe di Siusi

Alpen, Südtirol, Dolomiten, Trentino - Südtirol.
Spätnachmittag im Spätwinter auf der Alm, Blick auf den Schlern
Die Seiser Alm liegt am Ende eines Paralleltales zum Grödner Tal, ist somit ein Seitental des Eisacks, die vom Brenner nach Bozen fließt.
Die Seiser Alm ist ein ausgesprochenes Skigebiet, alles ist darauf ausgerichtet. Es gibt ab Seis eine Seilbahn, die auch im Sommer die Wanderer hinauf bringt. Die Straße ist nämlich 2,5 km hinter Seis für den öffentlichen Kfz-Verkehr gesperrt. Mit dem Fahrrad gibt es wie immer keine Durchfahrtsprobleme, was auch hauptsächlich von MTB-Fahrerinnen und -Fahrern reichlich genutzt wird. Die Orte innerhalb der Seiser Alm heißen Compatsch und Saltaria.
Seitdem die Abfahrt nach St. Ulrich im Grödnertal asphaltiert wurde, ist diese Straße auch für Rennräder keine Sackgasse mehr. Allerdings ist die neue Straße über Bula in der Abfahrt vorsichtig zu genießen, weil sie in regelmäßigem Abstand betonierte Regenrinnen aufweist. Aus dem Grödnertal bieten sich das Sellajoch und Grödnerjoch zur weiteren Befahrung an.
Weiter kann man die Seiser Alm mit dem südwestlichen Nigerpass verbinden, um über den Karerpass ins Herzstück der Dolomiten zu gelangen.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Westanfahrt ab Seis8 km852 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Auffahrt von der Torggler Brücke18,6 km1414 HmSchön: 5 SterneHart: 5 Sterne

Westanfahrt ab Seis  8 km / 852 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt ab Seis
Die Straße beginnt in Seis mit einer riesigen Hinweistafel, dass die Straße für nicht berechtigte gesperrt ist. Sperrung und Öffnung werden per Ampel geregelt, wobei unklar ist, wovon rot und grün abhängen.
Egal, mit dem Rad kann man hinauf und es geht mit 8% gleich tüchtig los. Nach einigen Kurven über grüne Wiesen geht es in den Wald. Dort steht die Kontrollstation.
Weiter geht es durch Wald und einige Kehren, mehrfach unter der Seilbahn hindurch, bis die ersten Parkplätze auftauchen. Weiter folgen Kehren und Parkplätze, bis ein Hotelbau auftaucht. Dort ist der Ort Compatsch mit reichlich Ski-Verleihbuden und allem, was dazugehört.
Bis zum Ort Saltaria, der im Prinzip nur aus einem Hotel und einem Restaurant besteht, geht es wellig über zwei Kilometer traumhafte Hochalmstraße. Danach ist mit dem Renner Schluß, ich habe zumindest keine asphaltierte Strecke hinab ins Grödner Tal gefunden.
Für die Beschreibung danken wir Torsten Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Erik aus Holland Mail an Absender0 h 34 m 32 s03.08.2007
Mittlere Zeit: Martin Leinert Mail an Absender0 h 48 m 58 s01.09.2011
Langsamste Zeit: 1 h 10 m 00 s16.08.2006

Auffahrt von der Torggler Brücke  18,6 km / 1414 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 5 Sterne

Aus dem Eisacktal gibt es verschiedene Anfahrtsmöglichkeiten nach Seis, der schmucken Ortschaft am Fuß der Seiser Alm und des Schlern. Bis Seis braucht die Straße aus Blumau 16 km; die etwas steilere Straße aus Waidbruck genau 10 km. Von Gröden kommend, hat man eine Abfahrt vom Panider Sattel von zirka 6 km.
Allerdings sind dies nicht die einzigen Zufahrtsstraßen. Von der Hauptstraße aus Waidbruck kann man nach kurzer Distanz rechts abbiegen, kurz aber relativ steil runterfahren, um dann die nachfolgend beschriebene, über Sankt Oswald (bei Wunsch auch über Sankt Vigil) verlaufende Straße zu nehmen. Auch möglich ist die teils anspruchsvolle Straße mit Startpunkt in der auf 370 m liegenden Ortschaft Atzwang im Eisacktal. Dieses steile Sträßchen mündet in die aus Blumau kommende Hauptstraße entweder in Völs oder im nördlich davon, in Richtung Seis liegenden Dorf Sankt Konstantin.
Es gibt noch eine Möglichkeit, dem donnernden Touristenverkehr zu entkommen, die sebst auf einer Karte im Massstab 1:25.000 von Kompass teilweise nur als Fussweg gekennzeichnet ist:
Der Beginn dieser einsamen Auffahrt liegt etwa auf halber Strecke zwischen Atzwang und Waidbruck. Hier gibt es die Hauptstrasse Bozen-Brenner sowie auf der anderen Talseite die Autobahn. Eine Eisenbahnlinie wurde mit der Inbetriebnahme des Tunnels Blumau-Waidbruck im Jahre 1997 stillgelegt, und die alte Trasse wird mittlerweile als Radweg genutzt. An dieser Stelle steht noch das winzige Gebäude der einstigen Bahnstation von Kastelruth. Die Eisack überquert man mittels einer hölzernen Brücke. Von solchen Brücken gibt es in diesem Abschnitt des Eisacktals mindestens noch weitere zwei, eine nördlich von Blumau ist außer für Fussgänger geschlossen (Gewichtsbeschränkung: 1,0t!), eine weitere bildet den Flussübergang von Atzwang hinauf nach Völs bzw. Sankt Konstantin.
Unsere Brücke dagegen ist für Fahrzeuge bis zu 1,5 t zulässig. Nach der Überquerung der Brücke biegt die Straße nach rechts, dann folgt eine enge Spitzkehre nach links. Um die Autobahn zu überqueren, wird hier sehr heftig an Höhe gewonnen. Dann wird die Straße flacher. Nach fast einem Kilometer mündet ein nicht durchwegs geteertes Sträßchen aus Waidbruck ein, das der nahe gelegenen Autobahnraststätte als Zufahrt dient. Die Straße biegt nun am Hof Flösser nach rechts ab. Der folgende Kilometer ist mit einem Steigungsdurchschnitt von etwa 15 % der heftigste. Hier wechseln sich fast flache Abschnitte mit sehr steilen Passagen ab. Nach fast 2 km mündet die von der Straße Waidbruck–Kastelruth/Seis kommende Zufahrtsstraße ein. Danach geht es bei weiterhin recht ungleichmäßiger Steigung weiter. Nach 3,5 km erreicht man das Dörfchen Sankt Oswald. Ab hier hat man prächtige Blicke über das Eisacktal auf die gegenüber liegenden Hochebene Ritten. Dann folgen vier Kehren, danach ist die Steigung nur noch moderat, später gering. Nach mehreren Miniabfahrten erreicht man Seis.
Will man die Fahrt auf die Seiser Alm fortsetzen, so kann man sie auf einer alternativen Strecke um fast einen Kilometer kürzen. Dazu biegt man nach dem Kreisel an der Hauptstraße rechts in die Henrik Ibsen Straße ab. Die teils steile Straße passiert einige tolle älteren Häuser. Nach einem Kilometer geht es links in die Trotzstraße weiter. Die Einmündung in die Hauptstraße auf die Alm erfolgt etwa 500 m vor der Mautstelle. Die weitere Fahrt ist bereits oben beschrieben.
Will man von der Seiser Alm nicht den gleichen Weg zurück fahren, sondern ins Grödner Tal gelangen, so gibt es zumindest für dem unerschrockenen Fahrer dazu eine Möglichkeit:
Von Saltria führt eine Naturstraße das Val de Lender hinab bis zum Eingang ins Grödner Tal etwas westlich von Sankt Christina. Mit Ausnahme eines kurzen, steilen und stärker geschotterten Gegenanstiegs ist diese Piste mit einer vorsichtigen Fahrweise zumindest passabel. Aber was für den einen Fahrer als passabel gilt, kann für einen anderen als unmöglich gelten... zumindest der letzte Kilometer ist dann aber wieder asphaltiert.
Bei dieser Auffahrt ist Seis ein sinnvoller Punkt für eine Verschnaufpause. Fährt man ohne Unterbrechung weiter, so hat man eine recht strenge Auffahrt vor sich.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schwoachhaxler Mail an Absenderohne Zeit14.09.1999
tommi Mail an Absenderohne Zeit14.06.1998
gws Mail an Absenderohne Zeit04.06.2010
trekkingbiker Mail an Absenderohne Zeit08.07.2010
AlpenFan Mail an Absenderohne Zeit28.07.2010
puetter Mail an Absenderohne Zeit29.07.2005
gigi Mail an Absenderohne Zeit29.09.2009
mariri Mail an Absenderohne Zeit22.07.2008
wstrose Mail an Absenderohne Zeit29.07.1988
bremse Mail an Absenderohne Zeit28.08.2007
postradler Mail an Absenderohne Zeit21.09.1986
Anka Mail an Absenderohne Zeit01.07.2011