Sellajoch (2244 m)

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Sellajoch (2244 m)
Passo Sella, Col de Toi

Alpen, Südtirol, Dolomiten, Trentino - Südtirol.
Sellajoch rechts vom Langkofel
Das Sellajoch (2213 m) gehört neben dem Grödnerjoch, dem Pordoijoch und dem Campolongo zum Pässequartett der Sella-Runde. Eingeschlossen ist es von den Gipfeln der Sella-Gruppe (3151 m) im Osten und dem Langkofel (3181 m) im Westen. Der Passübergang bildet die Verbindung zwischen dem Grödner Tal und dem Fassatal.
Interessanterweise findet die Passstraße ihren Hochpunkt nicht am eigentlich tiefsten Punkt zwischen Sella-Gruppe und Langkofel und damit am eigentlichen Sellajoch, sondern am ca 1 km weiter östlich in Richtung Canazei befindlichen, einmal unter dem Namen Col de Toi bekannten Passübergang (2244 m). Dennoch bekennt sich das dortige Passschild mit der Höhenbezeichnung 2244 m heute zum Passo Sella.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südrampe von Canazei11,5 km748 HmSchön: 4,0 / 5 Sternen bei 3 BewertungenHart: 3,3 / 5 Sternen bei 4 Bewertungen
Westrampe von Klausen36,5 km1721 HmSchön: 4,0 / 5 Sternen bei 2 BewertungenHart: 3,8 / 5 Sternen bei 2 Bewertungen

Südrampe von Canazei  11,5 km / 748 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(55,1)
Profil der Auffahrt Südrampe von Canazei
Der eigentliche Anstieg zum Sellajoch beginnt schon in Canazei (1463 m), aber kommt man vom Pordoijoch herunter, so biegt 5 Kilometer oberhalb von Canazei auf die SS 242 in Richtung Norden zum Sellajoch ab. An dieser Abzweigung befindet sich auch gleich der erste Höhepunkt, nämlich ein Denkmal an die italienische Radsportlegende Fausto Coppi, in Stein eingraviert.
Noch ist man umgeben von dichtem Nadelgehölz, die Steigung der Strecke ist zwar nie wirklich hoch, aber lässt an keinem Meter auch nur ein bisschen nach. Man kann demzufolge relativ rhythmisch gen Passhöhe pedalieren, sollte man jedoch schon viele Höhenmeter in den Beinen haben, ist Vorsicht angesagt. Besonders schön ist die Tatsache, dass man so gut wie nie auf lange gerade Stücke trifft, sondern ständig Kehren oder zumindest leichte Kurven zu absolvieren hat. Das macht vor allem im Anstieg Lust auf mehr, und so ist man durchaus ein wenig enttäuscht, dass nach gut 6,5 Kilometern (ab Abzweig Pordoi) bzw. 11,5 Kilometern (ab Canazei) bereits alles vorbei ist, denn dann hat man die felsige Passhöhe erreicht.

Rund 6 Kilometer nicht allzu kehrenreiche Abfahrt hat man in Richtung Grödner Tal vor sich liegen, ehe sich die Strassen von Grödner Joch und Sellajoch beim Hotel Miramonti vereinigen und über Plan de Gralba sowie Wolkenstein unseren Endpunkt St. Christina in Gröden erreichen. Rein von der Schwierigkeit her, nehmen sich beide Seiten rein gar nichts, außer man erklimmt das Sellajoch direkt aus dem Eisacktal her, dann wird man schon mehr Probleme haben...
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Martin Leinert Mail an Absender0 h 44 m 03 s14.09.2010
Mittlere Zeit: ekki Mail an Absender1 h 06 m 49 s30.07.2009
Langsamste Zeit: 9 h 09 m 00 s23.08.2010

Westrampe von Klausen  36,5 km / 1721 Hm

Schönheits-Wertung: [?]
Härte-Wertung: [?]
quäldich-Härte (QDH): [?]
(95,3)
Profil der Auffahrt Westrampe von Klausen
Aus Klausen (523 m) geht es erstmal ruppig unter der Autobahn hindurch heraus, um dann in eine moderate Steigung überzugehen. Schnell gewinnt man an Höhe und lässt das Tal unten verschwinden. Dann biegt die Straße (SS 242 DIR) nach Osten ab mit einem schönen Blick nach Süden in das burgbewehrte Tal der Eisack. Es handelt sich um eine kleine zweispurige Straße mit sehr schöner Landschaft und zwei kleinen Tunnels. Vor St. Ulrich (1240 m) vereinigt sich die Straße mit der SS 242 und bis dahin schlängelt sie sich reichlich mit schöner Aussicht rechts in das Val Gardena.
Danach folgt bis St. Christina ein recht flaches und langweiliges Stück, nur um danach wieder kurviger anzusteigen. Bei der anschließenden Fahrt durch das Ski-touristisch geprägte Wolkenstein ergibt sich ein toller Blick auf den Langkofel (3181 m). Mit schönen Ausblicken auf die schroffen Felsformationen geht es nach dem Ortsausgang mit ruppigen Anstiegen teilweise im lichten Wald weiter, nur am Abzweig mit dem Hotel Miramonti zum Passo di Gardena (SS 243) vorbei wird es etwas flacher; ansonsten immer nett mit kontinuierlicher Steigung. Einige großzügige Serpentinen folgen jetzt in richtung Süden, die Straße schlängelt sich um Höhe zu gewinnen und die dünner werdende Luft kann sich bemerkbar machen! Da sollte man Reserven haben! Das Gelände ist jetzt übersichtlich, nachdem wir aus dem Wald heraus sind. Am Sellajoch, ca. einen Kilometer vor dem eigentlichen Pass liegt das Refugio Passo Sella rechterhand, wo man auch im März nett in der Sonne draußen sitzen kann.
Es folgen noch ein paar Serpentinen bis zur Passhöhe (2244 m).Dort gibt es auch Gastronomie. Offensichtlich ist ein Stück vom Pass abgerutscht, jedenfalls ist die Straße baustellenartig verschmälert abgetrennt und ein Passschild fehlt vollkommen (abgerutscht?), Stand: Ende März 2003.

Die jetzt folgende Abfahrt im Schatten der Gruppo die Sella – einer schroffen Felsformation wie sie typisch ist für die Dolomiten – an eine der schönsten und rasantesten Abfahrten (10 km mit 8 %): Durch eine lichte Vegetation geht es in vielen Serpentinen ziemlich zügig bergab! Da der Verkehr bei den tiefer gelegenen Ski-Stationen halt gemacht hat, gibt es hier oben kaum Verkehr. Eine wahre Freude, diese Abfahrt zu fahren! Ab Canazei (1465 m) wird die Abfahrt dann ruhiger.
Für die Beschreibung danken wir jagger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: tommi Mail an Absender1 h 47 m 00 s03.09.1998
Mittlere Zeit: Votec Mail an Absender2 h 07 m 00 s21.06.2011
Langsamste Zeit: 2 h 43 m 00 s27.08.2012