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Serfaus (1427 m)

Alpen, Rätische Alpen, Samnaungruppe, Tirol.
Kehre Nr. 2 mit Ausblick auf die Bergwelt im oberen Inntal.
Serfaus liegt etwa 550 m oberhalb des oberen Inntales auf einem flachen nach Süden gerichteten Abhang einer Terrasse am Fuße der Samnaungruppe und wird überragt vom Furgler (3004 m). Der Ort zählt etwa 1185 Einwohner und ist Teil des zusammenhängenden Skigebietes Serfaus – Fiss – Ladis. Als solcher ist Serfaus heute mit 7500 Gästebetten der tourismusstärkste Ort des Oberen G’richts (Oberes Inntal) und neben Sölden, Ischgl und St. Anton am Arlberg eine der bekanntesten Tourismusregionen in ganz Tirol. Der Tourismus, insbesondere der Wintertourismus, prägt bereits seit vielen Jahrzehnten den Ort Serfaus und ist somit auch dessen Haupteinnahmequelle. Dieser hatte auch Einfluss auf das Ortsbild, jedoch besitzt der westliche Ortsteil noch starken rätoromanischen Charakter. Nach einem großen Dorfbrand im Jahre 1942 wurde der Ort nicht mehr im klassischen Stil eines rätoromanischen Haufendorfes, sondern in einer wesentlich aufgelockerten Bauweise wieder aufgebaut. Um im Winter die großen Touristenströme bewältigen zu können, wurde 1985 die Dorfbahn Serfaus eröffnet, eine unterirdische Luftkissenschwebebahn mit Seilantrieb, deren Benutzung kostenlos ist und Skitouristen unter dem verkehrsberuhigten Ortskern hindurch zu den Liftanlagen befördert. Mit einer Länge von 1280 m ist sie die kürzeste U-Bahn der Welt.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt von Ried im Oberinntal 10,8 km608 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne
Alternative Nordostanfahrt über Ladis12,3 km575 HmSchön: 2 SterneHart: 3 Sterne

Nordostauffahrt von Ried im Oberinntal   10,8 km / 608 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Der Anstieg nach Serfaus beginnt unmittelbar hinter der Brücke über den Inn am Ortsende von Ried im Oberinntal (876 m). Nach einer Rechtskurve steigt die Straße direkt mit 8 bis 10 % an. Diese Steigung wird auch auf den folgenden etwa 6 km meist beibehalten. Nach 600 m folgt aber erst einmal die erste der 11 rückwärts nummerierten und mit Höhenangabe versehenen Kehren, die kurz etwas Erleichterung verschafft. Allerdings geht es sofort mit den gewohnten und so typisch österreichischen 8 bis 10 % weiter.
Die Straße führt nun 1,3 km am Fels entlang bis zur nächsten Kehre. Nennenswerte Ausblicke ergeben sich dabei durch den Baumbestand nicht. Nach weiteren 400 m folgt die dritte Kehre. Es folgen 700 m bei nicht nachlassender Steigung bis zur nächsten Kehre, auf welche direkt die nächste folgt. Kurz darauf folgt eine weitere solche Kehrenkombination, ehe die Straße wieder für 1,2 km ohne Kehre auskommt. Dabei lichtet sich nun der Wald und gibt den Blick auf das obere Inntal und die gegenüberliegenden Berge in Richtung Kaunergrat frei.
Durch Wiesen hindurch führt die Straße nun bei nicht nachlassender Steigung gen Westen. In der nächsten Kehre öffnet sich nun auch erstmals der Blick in Richtung Fiss und Serfaus. Den Zielort selber sieht man jedoch noch nicht. Es folgen nach jeweils etwa 400 geraden Metern Kehren 9 und 10. Nach etwa 5 km geht die Steigung kurzzeitig auf 5 % zurück, um jedoch noch ein letztes Mal bis zur nächsten und letzten Kehre auf 8 % anzuziehen. Dort befindet sich der Abzweig über Fisserhöfe nach Ladis.
In Richtung Serfaus geht es aber auf der bekannten Straße weiter, und nun flacht die Straße bis Fiss (1377 m) zunehmend ab, um im Ort sogar kurzzeitig in eine Abfahrt überzugehen, die uns wieder ein paar Höhenmeter kostet. Kurz hinter dem Ort geht es bei einer Seilbahn nun wieder in einem 180-Grad-Bogen hinauf. Gegenüber des Ortes Fiss hat man nun eine gute Sicht auf die bereits zurückgelegten letzten Kehren des Anstiegs.
Nach weiteren 600 m bei nur noch mäßiger Steigung erreicht man den Ortseingang von Serfaus und einen großen Parkplatz, da der Ort selbst größtenteils autofrei ist. Der Endpunkt dieser Steigung liegt aber noch etwa 2 km weiter an der Komperdellbahn auf 1427 m Höhe. Dazu folgt man einfach der Straße durch das beschauliche Serfaus hindurch. Die Fahrt endet dann nach 10,8 km unspektakulär auf einem Parkplatz ohne nennenswerte Aussicht.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: ophetkleinsteverzet Mail an Absender0 h 32 m 20 s07.08.2010
Mittlere Zeit: Pflipper Mail an Absender0 h 40 m 15 s23.07.2010
Langsamste Zeit: 0 h 44 m 52 s13.09.2010

Alternative Nordostanfahrt über Ladis  12,3 km / 575 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Alternative Nordostanfahrt über Ladis
Auf den ersten Blick erscheint die alternative Auffahrt über Ladis weniger attraktiv, da sie weniger Kehren zu bieten hat und zudem aufgrund der größeren Distanz vermeintlich leichter ist. Dies ist jedoch ein Irrglaube, da es zumindest die ersten Kilometer in sich haben. Nicht ohne Grund ist diese Auffahrt regelmäßig Bestandteil der Tour de Suisse. Dies wird auch an den zahlreichen Straßenbemalungen ersichtlich. Die Bergwertung der Tour de Suisse erfolgt jedoch nicht in Serfaus, sondern bereits in Fisser-Höfe.
Die Auffahrt teilt sich die ersten 800 m mit der direkten Auffahrt nach Serfaus, in der ersten Kehre nimmt man jedoch die Ausfahrt nach rechts in Richtung Ladis. Es folgt ein nahezu gerade verlaufender Kilometer, auf dem die Steigung stetig zunimmt und stellenweise 13 bis 14 % erreicht.
Die erste Kehre verschafft keine Erleichterung, ermöglicht aber einen schönen Blick in das Oberinntal. Es geht mit deutlich über 11 % weiter, und erst mit Erreichen des Grashangs fällt die Steigung auf unter 10 %.
Mit etwa 8 % Steigung nähert man sich mit Hilfe einer weiteren Serpentinenkombination dem Ortseingang von Ladis, wo es dann spürbar flacher wird. In der engen Spitzkehre im Ort ist Vorsicht vor entgegenkommenden Fahrzeugen geboten, da diese nicht einsehbar ist.
Nach dem Ortsaugang werden nochmal 10 % erreicht, danach führt die Straße mit mäßiger Steigung durch die Graslandschaft und trifft hinter Fisser-Höfe auf die direkte Straßenverbindung von Ried. Dieser folgt man nach rechts in den letzten steileren Abschnitt nach Fiss.
Ab Fiss geht es wellig bis zum Hochpunkt weiter, und man kann bei einem Blick über die Hochebene aufatmen.
Für die Beschreibung danken wir Shoot Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Shoot Mail an Absenderohne Zeit02.10.2011