Sestriere (2033 m)

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Sestriere (2033 m)

Alpen, Cottische Alpen, Piemont.
Sestriere von Cesana Torinese kommend.
Sestriere ist einer der bekanntesten italienischen Wintersportorte überhaupt und war Austragungsort der alpinen Skiwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 2006. Da man den Ort von Westen und Osten erreichen kann, wird er als Scheitelpunkt des Colle di Sestriere bezeichnet und ist somit also ein Pass und keine Hochstraße. Sestrière liegt nahe der Grenze zu Frankreich, auf halber Wegstrecke zwischen Turin und Grenoble – um nach Frankreich zu gelangen, muss man jedoch noch den Col de Montgenèvre überqueren. Der Monte Albergian ist mit 3043 m die höchste Erhebung im Umkreis des modernen Wintersportortes.
In der Zwischensaison kann es passieren, dass im Skikurort Sestrière kein einziges Hotel geöffnet hat (so passiert im September 2006). Man sollte also genügend Zeit einplanen, um auch noch die Abfahrt vor Nachteinbruch absolvieren zu können.
Auch im professionellen Radsport war Sestriere schon Ziel von Bergankünften, so nutzte beispielsweise Lance Armstrong bei der Tour de France 1999 die Gelegenheit, hier mit einem Etappensieg seinen Vorsprung im Gesamtklassement auszubauen und schließlich seinen ersten Toursieg zu erringen. Auch im Jahr 2011 wurde der Pass bei Sestriere vom Tour-Peloton überquert.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Westanstieg von Cesena Torinese  11 km / 689 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanstieg von Cesena Torinese
Als Ausgangspunkt im Westen nimmt man normalerweise Cesena Torinese (1344 m), von wo aus den Radler knapp 700 Hm auf 11 km Anstieg erwarten. Auf einem schmalen Sträßchen geht es zunächst meist waldgeschützt und mit einigen Kehren garniert nach oben. Die Steigungswerte halten sich im großen und ganzen im Rahmen, denn es sind nur wenige Passagen vorhanden, in denen zweistellige Prozentwerte bezwungen werden müssen.
Gut 4 km vor der Passhöhe treten die Berge auseinander, und der Blick schwenkt nun auf die modernen Hotelbauten von Sestrière im Hintergrund der sich darbietenden Hochebene. Allerdings wird man das Gefühl nicht los, in einem Film zu sein, denn in dieser von Weidewiesen und Felsvorsprüngen geprägten Hochgebirgslandschaft wirken die prachtvollen, architektonisch hochklassigen Gebäude ein wenig seltsam.
Kurz vor dem Ortseingang nimmt die Steigung wieder etwas zu, bis man im Ortskern letztlich erahnen muss, dass die Passhöhe erreicht ist. Die Abfahrt hinunter ins Tal entlang der Chisone verläuft meistens sehr schleppend, da kaum nennenswerte Steigungs- bzw. Gefälleprozente zu passieren sind. Der eigentliche östliche Ausgangspunkt wäre Pinerolo (376 m), aber ab Fenestrelle lässt die Steigung noch mehr nach.
Jeder ambitionierte Pässeradler sollte einmal in Sestrière gewesen sein, allerdings nur deswegen, weil der westliche Anstieg eine berühmte Bergankunft beim Giro d’Italia darstellt. Landschaftlich gesehen gehört Sestrière nicht zwingend zu den schönsten Plätzen der Alpen, und auch große Schwierigkeiten beim Anstieg lässt der Pass vermissen. Trotzdem ist der Westanstieg jedem Radler zu empfehlen, denn er gehört mit seinen 2033 m natürlich in jede 2000er-Pässesammlung.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Flo90 Mail an Absender0 h 45 m 15 s13.07.2007
Mittlere Zeit: muc_joker Mail an Absender1 h 02 m 05 s30.07.2007
Langsamste Zeit: 1 h 05 m 00 s08.08.2008

Ostanfahrt von Fenestrelle  25 km / 955 Hm Schönheit nicht bewertet Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt von Fenestrelle
Diese Anfahrt ist leider noch nicht beschrieben.

Highscores

Highscore eintragen. Alle 6 Einträge anzeigen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
immernizza Mail an Absenderohne Zeit23.08.1997
ron_pordoi Mail an Absenderohne Zeit28.06.2008
Grimpeur Mail an Absenderohne Zeit10.07.2007
marnerch Mail an Absenderohne Zeit27.06.2011
Jo il falcone Mail an Absenderohne Zeit02.09.2011
radiaktiv Mail an Absenderohne Zeit22.07.2004

Alternative Westanfahrt ab Cesana Torinese  13,5 km / 689 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Alternative Westanfahrt ab Cesana Torinese
Die Strecke über den kleinen Erholungsort Bousson stellt eine nahezu verkehrsfreie Alternative zu der beschriebenen Westanfahrt über die N23 dar und ist wegen der zusätzlichen 2,5 km noch etwas entspannter zu befahren. Erst am Ortseingang von Sestriere stößt diese Alternative wieder auf die befahrenere Hauptstraße, die direkt von Cesana Torinese nach Sestriere führt und sich für eine Abfahrt zurück zum Ausgangsort anbietet.
In Cesana Torinese (1344 m) wählt man am Kreisverkehr im Ortszentrum den Abzweig Richtung Bousson und radelt sogleich am Ripa-Bach entlang talaufwärts. Die Steigung ist auf den ersten 4 km bis Bousson allerdings so seicht, dass man sie nur anhand des Höhenmessers bemerkt, und daran, dass der Bach entgegen der Fahrtrichtung fließt. Nichtsdestotrotz gefällt dieser Talabschnitt durch seinen reizvollen Mix aus Besiedlung, Anbauflächen, Wald, dem Gebirgsbach und dem Fehlen von Autoverkehr.
An letzterem ändert sich auch nach Bousson nichts, im Gegenteil. Bei zunehmender Steigung Richtung Rollières und Sauze di Cesana stellt man sich unwillkürlich die Frage, ob die Straße tatsächlich nach Sestriere führt oder eher im Nirgendwo endet.
Während wir bisher dem Verlauf des Baches mal auf der linken, mal auf der rechten Seite ziemlich direkt gefolgt sind, löst sich Straße bei Rollières (das wir links liegen lassen) vom Bach, ohne jedoch das Tal zu verlassen.
Wir passieren Sauze di Cesana auf 1550 m Höhe noch ohne Schwierigkeiten. Erst gut einen Kilometer hinter dem Ort beschreibt die Straße eine 180-Grad-Kurve und beginnt damit auf ca. 1630 m Höhe den eigentlichen Anstieg über die verbleibenden 4,5 km nach Sestriere. Ohne weitere Serpentinen führt die Straße bei recht gleichmäßigen 8 bis 10 % am Hang entlang und erlaubt immer wieder schöne Ausblicke in das vorher durchfahrene Tal.
An Grange Sises vorbei nähert sich die Straße Sestriere, ohne jedoch einen Blick auf den Ort freizugeben. Erst einen Kilometer vor dem Ortseingang macht die Straße einen spürbaren Rechtsknick und steuert direkt auf den Wintersportort zu. Ab hier signalisieren auch erste Autos wieder die Nähe eines größeren Ortes. Dennoch ist man etwas über den abrupten Wechsel des Landschaftsbildes überrascht, wenn Sestriere mit seinen runden Hotelbauten hinter der letzten Kurve auftaucht.
Für die Beschreibung danken wir Kurz und Flach Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Kurz und Flach Mail an Absenderohne Zeit24.06.2011
ChristianP Mail an Absenderohne Zeit12.05.2005