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Siggener Höhe (724 m)

Siggener Höhe links Adelegg, rechts Hochgrat.

Auffahrten

Von Flugrad – Ausgangspunkt dieser Auffahrt ist der Dorfplatz in Deuchelried, garniert mit zwei stattlichen Wirtschaften und der Dorfkirche. Hier treffen sich auch je zwei Zufahrten von Wangen und von Oflings. Bereits am Ortsausgang müssen wir uns entscheiden: rechts ab bzw. steil hinauf Richtung Watt (das wäre z.B. eine Variante über Zimmerberg, Kögelegg und Ratzenried) oder geradeaus zunächst flach in Richtung Zurwies-Ratzenried. Wir wählen den Weg über Zurwies.
Schon kurz nach den letzten Häusern von Deuchelried entdecken wir am rechten Straßenrand ein liebevoll gepflegtes schmiedeeisernes Arma-Christi-Wegkreuz. Es gehört zum Riedhof, den wir im Anschluss durchqueren. Diese Kreuze, auf denen die Leidenswerkzeuge Christi dargestellt werden, sind hierzulande verbreitet, und fast am Schluss unserer Auffahrt passieren wir ein weiteres.
Hinter dem Riedhof tritt die Straße in ein kurzes Waldstück ein. Einen Kilometer und 60 Höhenmeter weiter erreichen wir auf dem Moränenkamm die Käserei Zurwies. Kurz zuvor mündet von links die Westauffahrt von Oflings zum Kögelegg in unser Sträßchen ein. An der Kreuzung beim Käsereiladen fahren wir leicht abfallend geradeaus weiter, während die Auffahrt zum Kögelegg hier rechts abzweigt. Die folgenden gut zwei Kilometer führen wellig mit drei kurzen Rampen durch typisch Allgäuer Landschaft mit einigen Drumlins, je nach Jahreszeit garniert mit Rindviechern.
Am Rande eines Wäldchens erreichen wir die etwas stärker befahrene L 320. Auf dieser fahren wir wellig bis ins Zentrum von Ratzenried. Die Straße biegt hier scharf links ab zwischen zwei Wirtschaften hindurch. Wir fahren jedoch geradeaus weiter in Richtung Eglofs/Siggen. Am folgenden Abzweig wählen wir die Straße nach links in Richtung Siggen.
Nun liegen noch gut zwei wellige Kilometer vor uns. Beim Anwesen Oberried können wir ein weiteres Arma-Christi-Wegkreuz bewundern. An der Moränenkante der Siggener Höhe erwarten uns neben einer herrlichen Aussicht einige Bänke und Tische zum Rasten, eine Panoramakarte (damit man auch weiß, wie die zu entdeckenden Berge heißen), eine Gedenkeiche und sogar ein Passschild.
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Von Flugrad – Ausgangspunkt unserer Auffahrt ist Gießen, das Zentrum des Gießbachtales und Kreuzungspunkt der beiden Achsen Eglofs–Ratzenried und Wangen/Epplings–Siggen. Unser Ort hatte bis vor etlichen Jahren sogar eine weitbekannte Kneipe vorzuweisen, doch das sind vergangene Zeiten. Und auch die beiden sich hier kreuzenden Achsen werden hauptsächlich von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren. Verkehrsarmut ist also garantiert.
Wer von Wangen/Epplings das malerische Gießbachtal heraufkommt, orientiert sich einfach weiter am Talboden Richtung Siggen. Unser Sträßchen, bis vor wenigen Jahren sogar mit L-Ehren gekennzeichnet, tritt bald hinter dem Fünf-Häuser-Ort in den Gießenwald ein. Vom begleitenden Bach ist nichts mehr zu sehen. Wir gewinnen rampig Höhe am bewaldeten Talhang.
Nach zwei Kilometern verlassen wir wieder den Wald und sehen links oben an der Hangkante schon unser Ziel. An der folgenden Kreuzung fahren wir geradeaus (rechts ab würde es wieder zum Gießbach gehen) und verlieren bis Albris einige Höhenmeter. Dort treffen wir auf die Verbindungsstraße von Eisenharz nach Siggen.
Durch Albris hindurch schlängelt sich unser Sträßchen nun wieder Höhe gewinnend dem folgenden Weiler zu. Wer hier zu Hause ist, sollte keine Minderwertigkeitskomplexe haben: Unwert steht auf der Ortstafel. Für uns wird es nun etwas anstrengender: 40 Höhenmeter auf 500 Metern bis zum Ortseingang von Siggen, wobei als Maximum 14 % zu nennen sind.
An der Dorfkreuzung biegen wir links ab in Richtung Ratzenried, Nun erwarten uns noch 1,5 Kilometer mit zwei kurzen Rampen zur Siggener Höhe hinauf. Unbedingt lohnt sich dabei nach Passieren des Siggener Schlossweihers ein Blick zurück: Weiher mit dahinter liegender Kirche, das ist zu jeder Jahreszeit ein schönes Motiv für einen Fotostopp.

Variante: Der Schlussteil lässt sich um 1,5 Kilometer verkürzen, wenn man vor Albris scharf links in Richtung Halden abbiegt. Der Weg quert ehemaliges Moorgebiet direkt hinüber zum Abhang der Siggener Höhe, Hier fahren wir rechts hinauf zum am Hang liegenden Hof-Ensemble Halden. Bis zu den letzten Gebäuden des Hofes ist der Weg asphaltiert, dann jedoch folgt ein 250 Meter langer und vor allem 8 bis 10 % steiler Schotterabschnitt bis zum nächsten Anwesen, das bereits auf der Hangkante liegt.
Nun haben wir wieder Asphalt unter den Rädern und treffen wenige Meter weiter in Aufreute auf die von Siggen heraufkommende Straße. Der Schotterabschnitt ist derzeit (3/17) in gutem Zustand, feinschottrig, aber halt steil.
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Von Flugrad – Aus dem Raum Leutkirch/Merazhofen/Waltershofen gibt es vom Tal der Unteren Argen und der hier verkaufenden L 265 u. a. die Möglichkeit, in Unterstaig von dieser recht stark befahrenen Landstraße abzuzweigen (bzw. diese aus Baldenhofen kommend zu queren) und dann den Talhang hinauf nach Bliderazhofen zu fahren. Schon kurz nach dem Abzweig folgt eine beindruckend aussehende Rampe, angeblich mit 15 %. Das ist jedoch etwas übertrieben.
Hinter Bliderazhofen fahren wir nicht weiter auf dem Weg Richtung Christazhofen, sondern biegen rechts auf ein unscheinbares Sträßchen nach Göttlishofen ab. Hier stoßen wir auf die breit ausgebaute Verbindungsstraße zwischen Ratzenried und Christazhofen, die wir in Richtung Siggen überqueren. Am Gewerbegebiet Göttlishofen entlang steigt diese Straße nun noch leicht an.
Die ...hofen-Zone haben wir hiermit verlassen und wir verlieren einige Höhenmeter bis zum Ortseingang von Siggen. Hier müssen wir aufpassen: Alternativ zur Hauptstraße gibt es ein schönes Sträßchen, das den Schlossweiher auf seiner Nordseite umfährt. Wir orientieren uns daher zunächst an der nach rechts führenden Beschilderung „Nägele am Wald/Pfeiffenmacher/Rosis“ bis zum Anwesen Rosis. Zwischen Siggen und dem Anwesen Rosis gibt es die schönsten Blicke über den Schlossweiher und die dahinter aufragende Nagelfluhkette zu ergattern.
Danach heißt es aufpassen: Am Anwesen Rosis nicht geradeaus halten, das ist eine Sackgasse, die Straße endet beim Hof Nägele am Wald. Wir müssen links leicht abwärts durch das Anwesen Rosis hindurch fahren. Dieses schmale Sträßchen führt am See entlang auf die andere Talseite. Beim Anwesen Fahles am Weiher erreichen wir dann die Straße zwischen Siggen und Ratzenried. Dieser folgen wir dann noch knapp einen Kilometer wellig-steil bis zur Siggener Höhe.
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