Signal de Lure (1745 m)

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Signal de Lure (1745 m)
Sommet de Lure, Pas de la Graille

Alpen, Provenzalische Alpen, Provence-Alpes-Côte d'Azur.
Die Montagne de Lure bildet mit dem Mont-Ventoux-Massiv und der dazwischen liegenden Montagne d’Albion einen Bergriegel in Ost-West Richtung, der die Haute Provence von der Drome Provençale trennt. Sie zieht sich von der an ihrem östlichen Rand liegenden Kleinstadt Sisteron bis zum Col du Negron. Die steilen Nordhänge werden unten von Lärchen-, weiter oben von Buchen- und Tannenwäldern bedeckt. Auf der sanfter ansteigenden Südseite findet sich unten das typische Provence-Bild mit Lavendelfeldern und Zedern, weiter oben eine Weidelandschaft.
Der Sommet de Lure, mit 1826 m der höchste Gipfel dieses Massivs, präsentiert sich vom Erscheinungsbild als kleine Ausgabe des Mont Ventoux. Er hat ebenfalls Funkanlagen auf dem Gipfel, und die längliche Kuppe hat die bekannte Kalksteinoptik mit wenig Vegetation. Auch die Passstraße hat Parallelen mit dem ungleich legendäreren großen Bruder. Wie bei diesem ist z.B. der Pass nicht der höchste Punkt auf der Strecke. Anders als bei der Cime de la Bonette hat man bei diesen beiden Straßen jedoch keine Wahl: man muss vom Pass aus noch einige Höhenmeter machen, will man über den Berg hinüber fahren.
Beim Signal de Lure heißt der Pass Col du Pas de la Graille und ist 1597 m hoch. Der höchste Punkt liegt bei 1745 m. Dieser hat eigentlich keinen besonderen Namen und wird im Folgenden Signal de Lure genannt. Dies ist zwar nicht ganz korrekt, denn der Signal, der Funkturm steht oben auf dem Gipfelgrat des Sommet de Lure, durch einen kurzen Fußweg und ca. 80 Höhenmeter von dem höchsten Punkt der Straße getrennt. Aber irgendeinen Namen muss das Kind ja haben.
Da die Auffahrt nicht allzu weit vom Mont Ventoux liegt, lässt sich der Signal de Lure mit diesem zu einer recht schweren Tour kombinieren. Aber auch die Pässe der benachbarten Drome Provençale oder der Haute Provence, wie Col du Negron, Col St. Jean oder Col de la Pigiere kann man mit dem Signal de Lure verbinden. Die einfachste Variante wäre ein Rundkurs von Sisteron aus mit Rückfahrt über die Ebene der Haute Provence.
Für die Beschreibung danken wir hixx Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordauffahrt von Valbelle26 km1246 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südauffahrt von St. Etienne-les-Orgues17,5 km1072 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Nordauffahrt von Valbelle  26 km / 1246 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Die Auffahrt beginnt kurz vor Valbelle am Abzweig der D53 von der im Tal des Jabron verlaufenden D946. Hier steht bereits ein Schild, das anzeigt, ob der Pass offen ist. Valbelle besteht aus drei Weilern, deren letzter Les Escoffiers ist. Man fährt zunächst bei geringer Steigung durch Felder; Getreide und Lavendel wird hier angebaut. An einigen Stellen kann man einen Blick auf den Gipfel werfen, der von hier recht weit entfernt erscheint. In der Tat beschreibt die Straße zunächst einen Bogen, bevor sie sich quer zum Hang mehrere Kilometer in die Höhe schlängelt und dem Berg annähert.
Etwa 1 km hinter dem Dorf geht die Steigung für knapp 2 km auf 8 %, und die Straße führt in zunächst dünnen Wald. Am Ende des Steilstücks geht die Steigung zunächst auf 5 % zurück, bevor noch einmal ein kurzer 9 %-Stich kommt. Die weitere Strecke hat Steigungswerte um die 5 % oder weniger. Insgesamt sind sogar zwei flache Kilometer dabei, bevor man auf 900 m Höhe bei Kilometer 11 einen Parkplatz erreicht, in der Nähe von Jas de Bailles. Der Wald wird dichter und höher und hat nun auch Laubbäume. So spendet er mehr Schatten, das Klima wird ab etwa 850 m Höhe deutlich angenehmer als im Tal.
Vom Parkplatz geht es zunächst 1 km flach weiter, dann erreicht man nach weiteren 2,5 km mit geringen Steigungen die erste Kehre auf 1020 m. Die nächsten 5 km haben knapp 5 %. 3,5 km nach der ersten Kehre erreicht man eine weitere, und es folgen noch drei im Abstand von je etwa 2 km. Nach der dritten wird es wieder steiler, 9 %, 5 %, 7 % und 8 % sind die Werte der letzten 4 km. Kehre 5 ist gleichzeitig der Col du Pas de la Graille (1597 m). Ab hier ändert sich die Umgebung schlagartig. Die Straße tritt aus dem Wald des Nordhanges in die Fels- und Graslandschaft der Südseite. Jetzt sind es noch 3 km bei 3 bis 5 % bis zum höchsten Punkt zu Füßen des Signal de Lure.
Zur Bewertung: Durch die geringe Steigung ist der Anstieg nicht allzu schwer, es gibt immer wieder auch Flachstücke zum Erholen. Aber immerhin sind es über 1200 Höhenmeter, das reicht eigentlich für die HC-Kategorie.
Leider versperrt der Wald und später auch ein vorgelagerter Bergrücken meistens die Sicht. So kann man kaum erahnen, wie hoch man schon ist. Trotzdem ist die Strecke schön, besonders wegen ihrer Abgeschiedenheit und Ruhe. Sie ist äußerst verkehrsarm. Außerdem ist die karge Gipfelregion wirklich sehenswert. Auch der Blick von der waldfreien Strecke über die Haute Provence ist sehr schön, bei klarem Wetter (vor allem nach dem Mistral) kann man den Mont Ventoux im Westen sehr gut sehen.
Für die Beschreibung danken wir hixx Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
hixx Mail an Absenderohne Zeit26.07.2008
farkas Mail an Absenderohne Zeit16.07.2008
funky sportsman Mail an Absenderohne Zeit15.05.2010
bruchpilot Mail an Absenderohne Zeit12.08.2010
Fe_der_Bergfloh Mail an Absenderohne Zeit23.08.2010

Südauffahrt von St. Etienne-les-Orgues  17,5 km / 1072 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Etwas weniger Höhenmeter als die Nordauffahrt bietet diese Strecke, die vom beschaulichen St. Etienne-les-Orgues über den Südhang der Bergkette führt. Sie hat fast konstant 5–6 % Steigung über die ersten 15 km, die letzten gut 2 km haben eine geringe Steigung von 2 3 %. Die Strecke ist nicht spektakulär, hat jedoch über 20 Kehren und viele teils unübersichtliche Kurven. Sie ist dadurch zumindest für den geneigten Kehrenfan interessant.
An diesem Hang, der sanfter als die Norseite des Berges abfällt, setzt der Wald auf ca. 900 m Höhe ein und reicht bis zum Refuge de Lure in gut 1500 m Höhe. Darüber, auf den letzten 3 km, erwartet einen die karge Gipfelregion. Etwa in der Mitte der Auffahrt, auf etwa 1200 m zweigt ein kleiner Weg zur Kapelle Notre Dame de Lure (1236 m) ab.
St. Etienne erreicht man u.a. über die D951. Diese beginnt wie die D946, die zur Nordauffahrt führt, im Durance-Tal. So kann man einen kleinen Rundkurs im Südwesten Sisterons zusammenstellen.
Für die Beschreibung danken wir hixx Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Sportstudi Mail an Absender1 h 22 m 00 s21.07.2007
2.Fe_der_Bergfloh Mail an Absender1 h 34 m 00 s26.08.2010
Bergziegenmutant Mail an Absenderohne Zeit11.07.2007
Flugrad Mail an Absenderohne Zeit11.07.2007
mariri Mail an Absenderohne Zeit27.10.2009
farkas Mail an Absenderohne Zeit19.07.2009
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit22.08.1996
Owingerjan Mail an Absenderohne Zeit19.08.1998