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Signal de Lure (1745 m) Sommet de Lure, Pas de la Graille

Weite Aussichten über die Haute- Provence

Auffahrten

Von hixx – Die Auffahrt beginnt kurz vor Valbelle am Abzweig der D53 von der im Tal des Jabron verlaufenden D946. Hier steht bereits ein Schild, das anzeigt, ob der Pass offen ist. Valbelle besteht aus drei Weilern, deren letzter Les Escoffiers ist. Man fährt zunächst bei geringer Steigung durch Felder; Getreide und Lavendel wird hier angebaut. An einigen Stellen kann man einen Blick auf den Gipfel werfen, der von hier recht weit entfernt erscheint. In der Tat beschreibt die Straße zunächst einen Bogen, bevor sie sich quer zum Hang mehrere Kilometer in die Höhe schlängelt und dem Berg annähert.
Etwa 1 km hinter dem Dorf geht die Steigung für knapp 2 km auf 8 %, und die Straße führt in zunächst dünnen Wald. Am Ende des Steilstücks geht die Steigung zunächst auf 5 % zurück, bevor noch einmal ein kurzer 9 %-Stich kommt. Die weitere Strecke hat Steigungswerte um die 5 % oder weniger. Insgesamt sind sogar zwei flache Kilometer dabei, bevor man auf 900 m Höhe bei Kilometer 11 einen Parkplatz erreicht, in der Nähe von Jas de Bailles. Der Wald wird dichter und höher und hat nun auch Laubbäume. So spendet er mehr Schatten, das Klima wird ab etwa 850 m Höhe deutlich angenehmer als im Tal.
Vom Parkplatz geht es zunächst 1 km flach weiter, dann erreicht man nach weiteren 2,5 km mit geringen Steigungen die erste Kehre auf 1020 m. Die nächsten 5 km haben knapp 5 %. 3,5 km nach der ersten Kehre erreicht man eine weitere, und es folgen noch drei im Abstand von je etwa 2 km. Nach der dritten wird es wieder steiler, 9 %, 5 %, 7 % und 8 % sind die Werte der letzten 4 km. Kehre 5 ist gleichzeitig der Col du Pas de la Graille (1597 m). Ab hier ändert sich die Umgebung schlagartig. Die Straße tritt aus dem Wald des Nordhanges in die Fels- und Graslandschaft der Südseite. Jetzt sind es noch 3 km bei 3 bis 5 % bis zum höchsten Punkt zu Füßen des Signal de Lure.
Zur Bewertung: Durch die geringe Steigung ist der Anstieg nicht allzu schwer, es gibt immer wieder auch Flachstücke zum Erholen. Aber immerhin sind es über 1200 Höhenmeter, das reicht eigentlich für die HC-Kategorie.
Leider versperrt der Wald und später auch ein vorgelagerter Bergrücken meistens die Sicht. So kann man kaum erahnen, wie hoch man schon ist. Trotzdem ist die Strecke schön, besonders wegen ihrer Abgeschiedenheit und Ruhe. Sie ist äußerst verkehrsarm. Außerdem ist die karge Gipfelregion wirklich sehenswert. Auch der Blick von der waldfreien Strecke über die Haute Provence ist sehr schön, bei klarem Wetter (vor allem nach dem Mistral) kann man den Mont Ventoux im Westen sehr gut sehen.

15 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:18:07 | 31.07.2014
breis89
Mittlere Zeit
Dolce Vita
01:21:13 | 20.08.2015
fredi93
Von hixx – Etwas weniger Höhenmeter als die Nordauffahrt bietet diese Strecke, die vom beschaulichen St. Etienne-les-Orgues über den Südhang der Bergkette führt. Sie hat fast konstant 5–6 % Steigung über die ersten 15 km, die letzten gut 2 km haben eine geringe Steigung von 2 3 %. Die Strecke ist nicht spektakulär, hat jedoch über 20 Kehren und viele teils unübersichtliche Kurven. Sie ist dadurch zumindest für den geneigten Kehrenfan interessant.
An diesem Hang, der sanfter als die Norseite des Berges abfällt, setzt der Wald auf ca. 900 m Höhe ein und reicht bis zum Refuge de Lure in gut 1500 m Höhe. Darüber, auf den letzten 3 km, erwartet einen die karge Gipfelregion. Etwa in der Mitte der Auffahrt, auf etwa 1200 m zweigt ein kleiner Weg zur Kapelle Notre Dame de Lure (1236 m) ab.
St. Etienne erreicht man u.a. über die D951. Diese beginnt wie die D946, die zur Nordauffahrt führt, im Durance-Tal. So kann man einen kleinen Rundkurs im Südwesten Sisterons zusammenstellen.

22 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:00 | 11.09.2012
SDC1991
Mittlere Zeit
01:22:00 | 21.07.2007
Sportstudi
Dolce Vita
01:34:00 | 26.08.2010
Fe_der_Bergfloh
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