Source de la Molière (1632 m)
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Source de la Molière (1632 m)
Alpen, Vercors, Rhône-Alpes.
Die Source de la Molière ist der höchste mit dem Rennrad asphaltiert anfahrbare Punkt des Vercors und ein phantastischer Aussichtspunkt, bei klarer Sicht bis zum Mont Blanc im Nordosten. Gelegen ist er am Nordende des Gebirgszuges, wo die Isère die Schleife nach Westen am Einschnitt zwischen Chartreuse und Vercors vollführt.Prinzipiell ist er als fast durchgehender Anstieg von etwa fünf verschiedenen Punkten im Tal (sogar von Pont en Royans) anfahrbar, was dann immer über 1400 Höhenmeter am Stück bringt. Dem Straßengewirr des Vercors zollen wir hier jedoch Respekt und beschränken uns auf die letzten markanten Wegpunkte als Ausgangspunkte bei den Auffahrten von Süden aus dem Massiv.
Nimmt man den langen Weg direkt von Norden auf sich, so müsste man durch den Tunnel du Mortier, welcher aber permanent gesperrt und nicht befahrbar ist. Die beiden Nordvarianten würden sich kurz nach diesem Tunnel mit der Auffahrt von Autrans vereinigen für die letzten ca. 8 km. Eine Wiederinstandsetzung des Tunnels ist leider nicht wahrscheinlich.
Zudem ist die von St. Quentin oder Veurey kommende D218 kurz vor deren höchsten Punkt vor dem Tunnel schon vor langem abgerutscht: von einem Versuch, das fehlende Stück zu Fuß zu passieren, ist dringend abzuraten! Die Anfahrt aus Norden ist somit nicht möglich! (Stand 2008, Information von renko
)Der komplette Bergücken auf der Westseite, wo die Straße von beiden Seiten entlang führt, ist bewaldet. Die bewirtschafteten Wiesenflächen mit dem Aussichtspunkt inkl. Panoramatafel erreicht man erst nach einer kurzen und steilen Stichstraße am Ende der Auffahrt.
Für die Beschreibung danken wir stb72 

Liste der Auffahrten
| Nordwestauffahrt von Autrans | 16,5 km | 630 Hm | ![]() | ![]() |
| Südauffahrt vom Col de la Croix Perrin | 11,5 km | 414 Hm | ![]() |
Nordwestauffahrt von Autrans 16,5 km / 630 Hm

Den Ausgangspunkt Autrans erreicht man entweder vom oberen Gorges de la Bourne aus durch ein schönes Seitental oder weiter nördlich über den kleinen Col de la Croix Perrin, von welchem aus aber direkt ein einigermaßen asphaltierter Waldweg nach oben führt, welcher in dieser Richutng dann die Abfahrt ist.Autrans ist ein größerer Ort und wichtiges Wintersportzentrum. Bei den Olympischen Spielen 1968 wurden hier mehrere nordische Wettbewerbe absolviert, u.a. die Skisprungbewerbe.
Der Weg beginnt auf breiter Straße geradeaus nach Norden Richtung LAchard und Tunnel de Mortier. Auf den ersten Kilometern gewinnen wir kaum an Höhe, bis wir die paar Häuser von LAchard erreichen. Ab hier führt die breite Straße weiter immer geradeaus nach oben und jetzt deutlich steiler, was hier nicht wirklich Spaß macht. Erst wenn man eine unschöne Ansammlung von Parkplätzen überwunden hat, wird die Straße schmaler, und zwei Kehren sorgen für Abwechslung. Hier beträgt die Steigung auch mal 10 %. 3 km hinter LAchard erreichen wir dann den Tunnel du Mortier, ein unschönes Loch im Berg, wo die zwei Varianten von Norden aus dem Tal her ankommen (sofern der Tunnel geöffnet ist).
Hier beginnt dann der zweite und der schöne Teil des Anstiegs. Links vom Tunnel, durch den man zum Glück nicht muss, führt jetzt ein kleiner schlecht asphaltierter Forstweg weiter den Höhenrücken hinauf, und zwar wieder zurück um 180 Grad nach Süden. Es steigt im Wald noch ca. 4 km locker bei ca. 5 % an, bevor dann ein ca. 3 km langer ebener Abschnitt folgt, wo man auch mal den ein oder anderen Meter wieder verliert, weiter meist im Wald.
Nach insgesamt 15,5 km erreicht man bei einer größeren Lichtung dann die „Kreuzung”, wo der Weg vom Col de la Croix Perrin ankommt. Bis auf die steileren Kilometer vor dem Tunnel war das bis hier aber eine leichtere Angelegenheit.
Das letzte Teilstück fällt da deutlich aus dem Rahmen. Die gemeinsame kurze Stichstraße ist dann wesentlich steiler und steigert sich immer mehr, hier werden dann auch Steigungen von kurz erheblich über 10 % erreicht, es ist aber nur knapp ein Kilometer bis oben.
Tja, und oben hat man den Grund für die Schönheitswertung. Ab dem Tunnel war die route forestière zwar schon sehr schön für Freunde einsamer holpriger Wege. Ganz oben ist es unbewaldet mit weitläufigen Wiesen, wo sich noch einige Rindviecher außer uns tummeln. Mit etwas Wetterglück hat man dann die tolle Panoramasicht nach Osten in die hohen Alpen, und nach Nordosten kann man manchmal sogar den Mont Blanc hinter der Chartreuse hervorblinzeln sehen, zumindest verheißt uns das das tableau dorientation.
Für die Beschreibung danken wir stb72 








