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Source de la Molière (1632 m)

Rindviecher und la Moucherotte

Auffahrten

Von stb72 – Den Ausgangspunkt Autrans erreicht man entweder vom oberen Gorges de la Bourne aus durch ein schönes Seitental oder weiter nördlich über den kleinen Col de la Croix Perrin, von welchem aus aber direkt ein einigermaßen asphaltierter Waldweg nach oben führt, welcher in dieser Richutng dann die Abfahrt ist.
Autrans ist ein größerer Ort und wichtiges Wintersportzentrum. Bei den Olympischen Spielen 1968 wurden hier mehrere nordische Wettbewerbe absolviert, u.a. die Skisprungbewerbe.
Der Weg beginnt auf breiter Straße geradeaus nach Norden Richtung L’Achard und Tunnel de Mortier. Auf den ersten Kilometern gewinnen wir kaum an Höhe, bis wir die paar Häuser von L’Achard erreichen. Ab hier führt die breite Straße weiter immer geradeaus nach oben und jetzt deutlich steiler, was hier nicht wirklich Spaß macht. Erst wenn man eine unschöne Ansammlung von Parkplätzen überwunden hat, wird die Straße schmaler, und zwei Kehren sorgen für Abwechslung. Hier beträgt die Steigung auch mal 10 %. 3 km hinter L’Achard erreichen wir dann den Tunnel du Mortier, ein unschönes Loch im Berg, wo die zwei Varianten von Norden aus dem Tal her ankommen (sofern der Tunnel geöffnet ist).

Hier beginnt dann der zweite und der schöne Teil des Anstiegs. Links vom Tunnel, durch den man zum Glück nicht muss, führt jetzt ein kleiner schlecht asphaltierter Forstweg weiter den Höhenrücken hinauf, und zwar wieder zurück um 180 Grad nach Süden. Es steigt im Wald noch ca. 4 km locker bei ca. 5 % an, bevor dann ein ca. 3 km langer ebener Abschnitt folgt, wo man auch mal den ein oder anderen Meter wieder verliert, weiter meist im Wald.
Nach insgesamt 15,5 km erreicht man bei einer größeren Lichtung dann die „Kreuzung”, wo der Weg vom Col de la Croix Perrin ankommt. Bis auf die steileren Kilometer vor dem Tunnel war das bis hier aber eine leichtere Angelegenheit.
Das letzte Teilstück fällt da deutlich aus dem Rahmen. Die gemeinsame kurze Stichstraße ist dann wesentlich steiler und steigert sich immer mehr, hier werden dann auch Steigungen von kurz erheblich über 10 % erreicht, es ist aber nur knapp ein Kilometer bis oben.
Tja, und oben hat man den Grund für die Schönheitswertung. Ab dem Tunnel war die route forestière zwar schon sehr schön für Freunde einsamer holpriger Wege. Ganz oben ist es unbewaldet mit weitläufigen Wiesen, wo sich noch einige Rindviecher außer uns tummeln. Mit etwas Wetterglück hat man dann die tolle Panoramasicht nach Osten in die hohen Alpen, und nach Nordosten kann man manchmal sogar den Mont Blanc hinter der Chartreuse hervorblinzeln sehen, zumindest verheißt uns das das tableau d’orientation.
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00:45:54 | 16.09.2017
dauphin
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