St. Gotthardpass (2091 m)

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St. Gotthardpass (2091 m)
Passo del San Gottardo

Alpen, Zentralschweiz, Lepontinische Alpen, Valle Levantina, Tessin, Uri.
und noch mehr Kehren
Der St. Gotthard ist schon seit Menschengedenken eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen. Heute erkennt man seine Wichtigkeit anhand von 4 Überquerungsmöglichkeiten zwischen Airolo und Andermatt: die Eisenbahn, der Autobahntunnel, die Bundesstraße und die alte Poststraße durch das Val Tremola. Der Pass bildet die Grenze zwischen Uri und dem Tessin, und er wird vom Lago di Lucendro im Westen und dem Lago della Sella im Osten eingeschlossen. Bei guter Sicht kann man die Gipfel des Piz Centrale (3000 m) und des Winterhorns (2661 m) erkennen.
Der St. Gotthard ist auch als der Wettermacher bekannt. Während man in Airolo mediterranes Wetter und italienisches Flair vorfindet, erlebt man im Norden wieder das raue alpine Klima. Auch wenn man als Rennradler meist nichts Positives über Kopfsteinpflaster verliert, so gehört der St. Gotthard mit dem Val Tremola zum absoluten Non plus ultra für Pässeradler. Man durchquert eine herrliche Natur, wird vom Mythos des Gotthard beflügelt, und wenn man Glück hat, begegnet man sogar der uralten Postkutsche, die immer noch über den Pass fährt.
Die Passhöhe wartet mit einem Restaurant, einem Passmuseum und einem alten Hospiz auf, welches die Geschichtsträchtigkeit des St. Gotthard betont.
Für die Beschreibung danken wir Chris99 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Südrampe von Airolo durch das Val Tremola14 km993 HmSchön: 4 SterneHart: 3 Sterne
Nordrampe von Andermatt12 km662 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Südrampe von Airolo durch das Val Tremola  14 km / 993 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südrampe von Airolo durch das Val Tremola
Tremola...o Tremola! Für viele klingt dieser Name wie Musik in den Ohren, für nicht wenige Radsportler und Radsportlerinnen klingt er hingegen nahezu bedrohlich. Kein Wunder, denn schließlich heißt Val Tremola, das Hochtal, das es zu bezwingen gilt, frei übersetzt „Tal des Zitterns”. Da diese Straße unter Denkmalschutz steht, konnten die Pflastersteine für die Nachwelt erhalten bleiben. Damit ist sie in dieser Form im gesamten Alpenraum einzigartig. Die Tremola wurde zwischen 1827 und 1830 gebaut und ist heute das längste Baudenkmal der Schweiz und zu einem echten Mythos geworden. Die Tour de Suisse stattet ihr auch hin und wieder einen Besuch ab, zuletzt im Jahre 2009, als der Gotthardpass das Dach, also den höchsten Punkt, der gesamten Rundfahrt darstellte.

Ausgangspunkt ist Airolo. Die eigentliche Gotthardtrasse beginnt allerdings schon in Biasca, doch werden viele sicher vom Nufenenpass abkommen. Ab Biasca müssen auf 50 km insgesamt etwa 1820 Hm zurückgelegt werden. Im Zentrum von Airolo folgt man dann einfach der Straße bergauf in Richtung Gottardo. Kommt man vom Nufenen ab, so kann man bereits vor Erreichen des Ortes links abbiegen. Vor der ersten Kehre der neuen Straße biegen wir schließlich rechts auf die Pflasterstraße ab. In 32 Kehren windet sich die meist gepflasterte Straße nun zur Passhöhe, wovon 24 auf das eigentliche Val Tremola entfallen.
Durch sechs z.T. gepflasterte Kehren klettert man nun bei Steigungswerten zwischen 7 und 10 % nach Motto Bartola (1530 m). Dort blickt man schon tief hinunter nach Airolo. Man hält sich nun einfach geradeaus, ansonsten landet man nämlich auf der breiten neuen Straße. Es folgt nun erst einmal ein längerer asphaltierter Abschnitt, ehe es in das Val Tremola hineingeht.
In einem Linksbogen tauchen wir nun in dieses ein. Häufig liegt es im Schatten der Berge und hoch über uns erkennt man immer wieder die Gallerien der neuen Trasse. Nachdem man den Gebirgsbach überquert hat, folgt die spektakuläre Kehrenpassage. Die häufig gemauerten Serpentinen winden sich meist eng übereinander liegend und in kurzer Folge den Hang hinauf. Die Steigung erreicht dabei maximal 11 %, liegt aber meist um die 8 %. Zu kämpfen hat man hier nicht nur mit den Pflastersteinen, sondern v.a. auch mit dem Wind, der hier häufig kräftig talabwärts weht.
Nach der letzten Kehre führt die Straße zunächst in östliche Richtung, ehe uns eine Linkskurve in nordwestliche Richtung führt. Dabei passiert man einen See. Hier im nun offenen Gelände auf dem kleinen Hochplateau am Gotthardpass kann der Gegendwind jetzt noch einmal richtig weh tun. Nach etwa 14 km erreichen wir dann am Gotthard-Museum die Passhöhe auf 2091 m Höhe. Fährt man nun links weiter zur Schnellstraße, so gelangt man zu einem zweiten Passschild, das 2109 m Höhe angibt. Die Passhöhen der neuen und der alten Gotthardstraße sind also in der Höhe ein wenig unterschiedlich.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Adam Mail an Absender0 h 49 m 51 s29.07.2009
Mittlere Zeit: Simone C Mail an Absender1 h 16 m 40 s16.08.2009
Langsamste Zeit: 3 h 30 m 00 s05.07.2011

Nordrampe von Andermatt  12 km / 662 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordrampe von Andermatt
Die ersten 2 km aus Andermatt heraus sind eben und laden zum Entspannen ein, bevor es schon im Ort Hospental wieder ansteigt. Empfohlen sei hier der Weg durch das historische Ortszentrum, auch wenn dieser kopfsteingepflastert ist.
Am Ortsausgang biegt rechts die Straße zum Furkapass ab, wir folgen aber der Straße in einer Linkskurve und steigen sofort in der dann folgenden Rechtkurve mit 10 % an. Für die verbleibenden 9.5 km bis zur Passhöhe ergeben sich noch gut 650 Hm, also durchschnittlich fast 7 %.
Am Restaurant Mätteli gibt es ausnahmsweise zwei Serpentinen, ansonsten verläuft die Straße geradlinig im Tal. Nach einer leichten Rechtsbiegung – nachdem rechts die alte, kopfsteingepflasterte Passstraße abgezweigt ist – kann man den Pass erahnen aber nicht sehen. So können die letzten paar 100 m zur Qual werden. Kurz vor dem Pass wird die Steigung moderat und man befindet sich auf einem flachen Sattel mit ein paar Gebirgsseen.
Links befindet sich die Zufahrt zum schönen Hotel mit Restaurant, Souvenir-Shop und Museum.
Für die Beschreibung danken wir jagger Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Laatze Mail an Absender0 h 42 m 29 s29.05.2011
Mittlere Zeit: elements Mail an Absender0 h 55 m 38 s06.08.2005
Langsamste Zeit: 1 h 32 m 00 s26.05.2010