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Stallwieshof (1927 m)

...und Richtung Vinschgau.

Auffahrten

Von Uwe – Nachdem Renko das wunderschöne Martelltal für quaeldich.de beschrieben hat, sind wir einmal dorthin gefahren, um bestätigen zu können, dass es sich wirklich lohnt, einen Abstecher in dieses Tal zu unternehmen.
Schon bei der Auffahrt zum Ende des Martelltals fiel uns die Abzweigung nach Martell Dorf auf, und so war unsere Neugier geweckt. Als wir dann in der Abfahrt durch das Martelltal noch ein Restaurant suchen mussten, um unsere Mägen zu füllen, bogen wir kurzerhand nach Martell Dorf ab und wurden dort fündig.
Über den ganzen linken Hang des Tals verstreut stehen einzelne Höfe, und so war es klar, dass es in Sachen Radfahren noch etwas zu holen gab. Nach dem Motto „Hauptsache bergauf“ fuhren wir einfach weiter bergauf, an jeder der vielen Abzweigungen dem vorfahrtberechtigten Weg folgend, bis wir hoch über dem Tal beim Stallwieshof das Ende aller Wege fanden. Da es sich um eine Sackgasse handelt, die überhaupt keine Verkehrsbedeutung hat, da sie ja nur zu Einzelhöfen führt, können wir eine fast perfekte Ruhe genießen. Die gesamte Strecke ist sehr aussichtsreich und auch abwechslungsreich. Außerdem ist die Fahrbahn in einem sehr guten Zustand, teilweise ist sie ganz neu asphaltiert.
Am Stallwieshof angekommen können wir auch noch eine Marteller Spezialität genießen: Erdbeeren mit Eis, bzw. Joghurt, denn im Martelltal gibt es Erdbeerplantagen bis auf eine Höhe von ca. 1700 m und deshalb auch eine lange Saison für diese leckeren Früchte.
Aus radtechnischer Sicht bietet die Fahrt zum Stallwieshof keine besonderen Schwierigkeiten, einmal davon abgesehen, dass der Steigungsdurchschnitt von 7,5 % auf 9,0 km Strecke sehr ungleich verteilt ist. Es gibt unterwegs außer der in Martell Dorf noch zwei Flachpassagen, eine davon nur wenige hundert Meter lang, die zweite fast einen Kilometer, und man verliert sogar zwischendurch auch mal wenige Höhenmeter. Aber die Strecke ist nirgends rampig, so dass man sie aus sportlicher Sicht als harmlos einstufen kann. Man darf natürlich nicht unterschlagen, dass man aus dem Vinschgau schon etwa 600 Höhenmeter bis Gand überwinden muss, wenn man nicht schon vorher im Martelltal zum Paradies gefahren ist und so bergab nach Gand gekommen ist.
Die Abfahrt sollte man wie auch sonst im Leben mit Verstand angehen, da die Straße sehr schmal ist und vielleicht nicht jeder Traktorfahrer mit rasenden Rennradlern rechnet.
Ob man an diesem Berghang noch weitere lohnende Abstecher machen kann, ist uns nicht bekannt, da wir es bisher nicht versucht haben. Ein Gespräch wenige Tage später mit einem fremden Radler, der häufig ins Martelltal fährt, ergab auch nur den Stallwieshof als lohnendes weiteres Ziel.

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00:41:25 | 21.08.2011
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00:47:43 | 25.06.2014
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