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Stelserberg (1664 m)

Stelserberg, Blick in den Rätikon, ein Wander- und Kletterparadies

Auffahrten

Von Uwe – Die Fahrt nach Stels und weiter zum Stelserberg (1664 m) beginnen wir in Schiers (660 m), indem wir der Beschilderung Fajauna/Stels folgen. Die schmale, nur einspurige Asphaltstraße beginnt sofort im zweistelligen Prozentbereich zu steigen und führt zunächst durch einen Wald in einigen Kehren aufwärts. Bald verlassen wir bei Fajauna den Wald und haben eine abwechslungsreiche Landschaft mit Wiesen, einzelnen Häusern und immer wieder Tiefblicken auf den belebten Prättigau. Bis Stels auf knapp 1300 m Höhe sind es insgesamt 16 Kehren innerhalb 5,8 km Strecke.
Die nackten Daten der Strecke lassen schon richtig vermuten, dass es unterwegs keine Flachstrecken gibt. Die Steigung ist auf dem ganzen Weg sehr gleichmäßig verteilt, und bei sonnigem Wetter kann man hier reichlich Flüssigkeit verschwitzen, da weite Teile der Auffahrt in der Sonne liegen.
Ab Stels haben wir dann noch ca. 4 km mit knapp 400 Höhenmetern und wenigen Kehren zu überwinden. Wir finden oberhalb 1500 m Höhe eine typische Siedlungs- und Landwirtschaftsstruktur vor, wie sie in anderen von Walsern bewohnten Gebieten auch anzutreffen ist. Die Walser wohnen auf ihrem Hof inmitten ihrer Felder und Wiesen, so dass sich eine Streusiedlung ergibt mit heutzutage vielen kleinen Straßen und Wegen zu den Anwesen. Vor wenigen Jahren noch hatten viele Höfe keine richtigen Zufahrten. Hier oben sind einige der ehemaligen Heustadel heute als Ferienhäuser genutzt oder stehen brach. Aber es gibt auch einige wohl ganzjährig bewohnte Bauernhöfe hier. Fast oben angekommen gibt es einen gastronomischen Betrieb, das Gasthaus Mottis, das aber auch mehrere Ruhetage in der Woche hat.
Am Wanderwegschild „Stelserberg 1664 m” sind wir schließlich am Kulminationspunkt angekommen. Man kann jetzt noch vielleicht maximal einen Kilometer flach bergab auf Asphalt weiterfahren, dann ist laut Auskunft Einheimischer die Befahrbarkeit zu Ende.
Hier oben haben wir eine tolle Aussicht zu den Bergen des Rätikons, besonders zur Sulzfluh und zur Drusenfluh mit dem Drusator, einem Durchgang nach Österreich. Richtung Norden sehen wir Schuders, wohin eine superschöne Auffahrt von Schiers führt, die uns auch über die berühmte und sehenswerte Salginatobelbrücke bringt.
Da die ganze Strecke zum Stelserberg sehr schmal und steil ist, müssen wir in der Abfahrt etwas Vorsicht einsetzen. Außerdem wurde gerade im Juli 2008 die Fahrbahn an vielen Stellen mit Spritzbitumen und Rollsplitt ausgebessert, was mit dem Rennrad nicht zur Begeisterung beiträgt, da das Zeug bergauf an den Reifen kleben bleibt und ein erhöhtes Pannenrisiko birgt und bergab bildet es eine Rutschgefahr.

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Schnellste Zeit
Mittlere Zeit
00:54:38 | 03.07.2015
Fritz
Dolce Vita

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