Suchet (1490 m)
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DLRF: 2
Suchet (1490 m)
Jura, Waadt.
Der Suchet (1588 m Höhe) ist ein Berg des Schweizer Jura, der sich zwischen dem Neuenburger See und dem Genfer See erhebt. Wobei er etwas näher zum Neuenburger See hin liegt, weswegen man von oben aus auch einen weiten Blick über den Südteil jenes Sees hat. Der Name des Berges soll angeblich „kleiner Gipfel“ bedeuten. Um den Mini-Gipfel herum gibt es einige Bergbauernhöfe, die zum Teil auf asphaltierten Straßen zu erreichen sind. Von diesen Etablissements ist das Chalet du Suchet auf der Ostseite des Berges das am höchsten gelegene. Die weiter unten beschriebene Auffahrt führt sozusagen bis in den Kuhstall hinein.
Beinahe könnte man mit dem Rennrad auch den Suchet vollständig überqueren, denn an der Nordwestflanke des Berges liegt oberhalb des Col de lAiguillon nur ungefähr einen Kilometer Luftlinie entfernt das Chalet de Grange-Neuve, zu dem von der Straße zum erwähnten Pass ein ebenfalls für Rennräder tauglicher Weg abzweigt. Nur endet dieser Weg eben am Chalet de Grange-Neuve und verwandelt sich dort in einen Bergpfad.
Die Strecke zum Chalet du Suchet ist vergleichbar mit der zum südlich gelegenen Mont Tendre, allerdings unbekannter und von der Straßenbelagsqualität her schlechter. Aber der Schlußteil führt durch wesentlich offeneres Gelände als am Mont Tendre, so dass man mit spektakulären Aussichten über das Waadt rechnen darf, falls man nicht – wie der Autor der Beschreibung – einen wolkenverhangenen Tag erwischt.
Für die Beschreibung danken wir AP 

Liste der Auffahrten
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Ostanfahrt von Rances 9,1 km / 860 Hm

Über den Weg zum Chalet du Suchet gibt es eigentlich nicht viel zu erzählen, aber einen Versuch ist es wert. Man findet den Beginn der Auffahrt an einer Landstraße, welche im Hinterland von Yverdon-les-Bains am Rande des Jurawaldes zwischen den Dörfern LAbergement und Baulmes verläuft. An besagter Stelle trifft von Rances her aus östlicher Richtung kommend ein asphaltierter Feldweg auf die Landstraße, so dass man von der Kreuzung aus in alle vier Himmelsrichtungen fahren kann. Die Beschreibung beschränkt sich natürlich auf die westliche Richtung, sprich den Weg zum Suchet hinauf. Dieser ziemlich schmale Weg ist steigungstechnisch von einer selten zu findenden Gleichmäßigkeit. Ab der Kreuzung geht es mit einer Steigung von 9–10 % bergan. Diese Prozentzahlen werden kaum einmal über- oder untertroffen. Hier seinen Rhythmus zu fahren, fällt nicht allzu schwer, wobei der relativ rauhe Asphalt die gefühlte Steigung noch ein wenig nach oben treibt. Auch der Straßenverlauf selbst ist zunächst enorm gleichförmig. Im Wald geht es jeweils für ungefähr einen Kilometer am Berghang entlang, es folgt eine Serpetine, und eine neue, ungefähr gleichlange Gerade führt in die andere Richtung bis zur nächsten Serpentine. Der Wald öffnet sich nur an ein oder zwei Stellen, so dass man im Grunde genommen kaum etwas sieht außer den Bäumen. Hin und wieder stehen Holzschilder am Wegrand, die anscheinend den Namen des jeweiligen Waldstücks anzeigen.
Ungefähr an der Stelle, an der die sechste Serpentine sein müßte, wenn die Auffahrt ihre Charakteristika konsequent beibehielte, tun sich Lücken im Wald auf. Am Berghang oberhalb der Straße erstreckt sich nun eine typische Juralandschaft, nämlich saftige, grüne Almwiesen bestanden mit mächtigen, dunklen Fichten. Nach rechts zweigt ein Weg zum Chalet de la Matoule ab. Ein Stück weiter oben folgt nach fast 6 km Auffahrt eine zweite Abzweigung, an der das Chalet du Suchet ausgeschildert ist.
Die Straße, auf der man bisher unterwegs war, führt weiter geradeaus in den Wald hinein. Wenn man GoogleEarth vertraut, so müsste sie noch ein paar Höhenmeter ansteigen und später nach Ballaigues im Süden in der Nähe von Vallorbe abfallen. Von jener Straße biegt auch ein Weg ab zu einem Weiler namens La Poyette, um den herum noch alte Panzersperren aus der Zeit des zweiten Weltkriegs stehen. Wozu man auf ungefähr 1300 m Höhe auf einer Alm im Jura umgeben von steilen Hängen und dichtem Wald eine Panzersperre braucht, bleibt vermutlich für ewig ein Rätsel der ruhmreichen Militärgeschichte der Schweiz.
Die Straße zum Chalet du Suchet wiederum, die direkt hinter der Kreuzung zusammenschrumpft und nun kaum autobreit ist, steigt über eine Alm an. Immer wieder erschweren Kuhroste das Vorwärtskommen. Die Auslöser dieser Installationen, sprich die Eutertiere, stehen direkt daneben und glotzen interessiert.
Zwei Serpentinen später kommt man an einem Hof vorbei, der Chalet du Rez heißt. Hinter diesem Hof wird ein letztes Waldstück durchquert, hinter dem eine weitere Serpentine folgt. Von dieser letzten Serpentine bis zum Chalet du Suchet fehlt noch ein Kilometer, der spektakulär sein muss, da sich das Sträßlein am steilen, offenen Hang entlangzieht. Sehr wahrscheinlich hat man umwerfende Ausblicke über den Südteil des Neuenburger Sees und das Plateau Vadois zum Genfer See hin. Leider war der letzte Abschnitt der Strecke bei Besuch des Autors in dichte Wolken gehüllt, die sich bis zum Chalet hin nicht lichteten.
Für die Beschreibung danken wir AP 















