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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Sveti Jure (1762 m)

m0924-34.

Auffahrten

Von hakage – Da es sich um eine Gipfelstraße handelt, ist dies die einzige Auffahrt.
Am Eingang zum Biokovo-Naturpark lässt der Autor den Anstieg trotz bereits erreichter 350 Hm beginnen, weil auch Radfahrer anhalten und zahlen müssen: Sommer 2008 30 kn pro Person = 4,30 €, die sich lohnen zu löhnen.
Zunächst geht in zehn Serpentinen durch schattenspendenden Kiefernwald hindurch recht gleichmäßig mit 4 bis 9 % bergan. Auf ordentlicher Straße geht dann in weiteren vier langgezogenen Serpentinen die felsige Steilwand hoch mit ersten tollen Blicken über die Riviera und die davor gelagerten Inseln.
Nach 8 km erreicht man das kleine Gasthaus auf 900 m an der Oberkante der Steilwand. Achtung: Hier ist letzte Gelegenheit zur Einkehr, da weder Wasserstellen noch Platz für auch nur eine Bude auf dem Gipfel ist! Notfalls gibt es überteuertes Wasser in Rangerhütten.
Nun wird es eine einspurige Straße mit auch für Rennräder brauchbarem Asphalt, die sich auf dem Gebirgszug durch fantastische karstige Landschaft hochzieht. Da sie sich der Landschaft anpasst, sind die Steigungen sehr wechselhaft: Von kurzen Zwischengefällen über Flachstücke bis zu kurzen Rampen an die 20 %! Bei Kilometer 12 und auf 1200 m Höhe befindet sich ein Aussichtsbalkon mit grandiosem Blick auf die ca. 3 km Luftlinie entfernte, aber 1,2 km tiefer liegende Küste – nur fliegen ist wohl schöner!
Der Anstieg besitzt weiter wellig ansteigenden Charakter im Gebirgskarst. Nach 18 km wird der Nordostabhang erreicht und damit auch das dicke Ende. Am Abhang entlang geht es stramm mit teilweise mehr als 15 % bergauf. Dafür entschädigen neue Blicke ins Inland bis weit nach Bosnien hinein.
Nach dem Vorpass bei Kilometer 20,5 folgen die letzten fünf Serpentinen mit einer Maximalsteigung von 19 % etwa 300 m vor dem Gipfel auf 1762 m. Von diesem aus soll man an klaren Tagen bis nach Italien sehen können. Dort oben findet man ansonsten einen Gipfelparkplatz für nur fünf Autos, eines hässliche Sendeanlage und dahinter die hübsche Kapelle des Heiligen Georg vor.

Die Abfahrt auf der einspurigen Straße sollte wegen entgegenkommender Autos, Sand und Hinterlassenschaften von Kühen auf der Fahrbahn vorsichtig angegangen werden.

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Schnellste Zeit
01:21:10 | 12.08.2010
el Pedalero
Mittlere Zeit
01:56:51 | 16.09.2010
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02:49:00 | 23.09.2016
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