Teufelstein (710 m)

Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Teufelstein (710 m)

Erzgebirge, Sachsen.
Beginn der Südwestauffahrt aus Lauter
Der Teufelstein ist ein im Westerzgebirge befindlicher Anstieg. Ruhm und Ehre erlangte die Auffahrt durch die mittlerweile nicht mehr stattfindenen Friedensfahrt. Die Organisatoren fanden den Anstieg so schwer, dass sie ihn in die Kategorie 1 einsortierten. Die Qualität, einem Radrennen die entsprechende Note zu verpassen, nutzten die Streckenplaner und bauten die nordwestliche Auffahrt aus Aue kommend sowie die bei Steigungswerten von stellenweise 18 % weit schwierigere südwestliche Auffahrt aus Lauter kommend in die Rundfahrt ein. Bei beiden Anstiegen muss zumindest werktags durch ihre infrastrukturelle Bedeutung mit mehr oder weniger stark motorisiertem Verkehr gerechnet werden, wobei der südwestliche Aufstieg in der zweiten Hälfte durch ein Wohngebiet führt und somit das Klettern um einiges ruhiger werden sollte. Es sei denn, es finden sich spontan ein paar Fans, was hier ab und zu mal vorkommt.
Für die Beschreibung danken wir 30Grad Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordwestliche Auffahrt von Aue5,1 km310 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne
Südwestliche Auffahrt von Lauter3 km320 HmSchön: 3 SterneHart: 4 Sterne

Nordwestliche Auffahrt von Aue  5,1 km / 310 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Die viel befahrenen Bundesstraßen im Bereich Aue-Schwarzenberg meidet man durch eine Anfahrt über das verkehrstechnisch kleinere Übel – die (Mulden-)Talstraße aus Richtung Zwickau/Hartenstein bildet einen guten Zubringer für die nordwestliche Auffahrt des Teufelsteins. Man folgt dem Mulden- sowie Schwarzwassertal weiter durch die Auer Innenstadt. Durch das dortige Straßengewirr bietet sich der vorherige Blick auf die Karte an; der Weg sollte lauten: Schlemaer Straße – Wehrstraße – Schillerstraße – Bahnhofstraße – Rudolf-Breitscheidt-Straße. Ziel ist die S255 auf der östlichen Seite der Stadt. Sollte man jedoch aus Richtung Schwarzenberg die Auffahrt planen, ist die Fahrt über die B101 und S255 hinab ins Schwarzwassertal unvermeidlich.
Von jener S255 biegt man rechts auf die S222 nach Oberpfannenstiel und Bernsbach ab und findet sich im Berg. Der bewaldete Anstieg wartet gleich mit seinem steilsten Stück auf. Nach ca. 600 m rollt es sich dann leichter, aber stetig mit nicht mehr als 5 % Steigung dahin. Man kommt durch Oberpfannenstiel, wo an einer Straßengabelung kurz vor Ortsausgang weiter die S222 Richtung Grünhain befahren wird. Mit dem Ortsausgang steigen noch einmal kurz die Steigungsprozente, die einem aber auch nicht alles abfordern werden.
Für die Beschreibung danken wir 30Grad Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.

Südwestliche Auffahrt von Lauter  3 km / 320 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Südwestliche Auffahrt von Lauter
Anmerkung von Jan aus dem Jahr 2011: sowohl die unten erwähnte Kopfsteinpflasterpassage als auch die Ampel gibt es heute nicht mehr, heute ist die Strecke durchgehend gut asphaltiert. Außerdem ist das gegen die Einbahnstraße zu fahrende Stück nicht mehr für Radfahrer freigegeben. Ich wurde da beinahe umgefahren. Aus Gründen der Historie, und weil der Anstieg wie unten beschrieben von der Friedensfahrt befahren wurde, belassen wir die leicht veraltete Beschreibung unverändert.

Die viel befahrenen Bundesstraßen im Bereich Aue-Schwarzenberg lassen sich zum Erreichen der südwestlichen Auffahrt des Teufelssteins nicht gänzlich umgehen. Es ist aber anzuraten, die Anfahrt über die B101 von Schwarzenberg kommend zu planen, da man hier je nach Routenplanung nur kurz dem starken Verkehr ausgeliefert ist.
Ausgangspunkt ist die Ortschaft Lauter. Der Hauptstraße/Bernsbacher Straße (K9112) folgt man bis ins Tal des Schwarzwassers. Der Bahnübergang bildet den Anfang der Schufterei. Es geht gleich ordentlich los was die Steigungsprozente betrifft, in der Folge leicht nachlassend. Zu unserer Zufriedenheit sind die Straßenverhältnisse mit einer geschlossenen Asphaltdecke sehr gut. Das soll sich im oberen Bereich des Anstieges noch ändern, wo eine Pflasterstraße den Rennradler zusätzlich fordert.
Nach gut einem Drittel des Anstieges wird der motorisierte Verkehr nach links vom Anstieg abgezweigt. Wir Rennradler dürfen aber den gesamten Anstieg genießen; es folgt eine durch Radfahrer entgegengesetzt zu befahrene Einbahnstraße. Kurze Zeit später erreichen wir mit der K9111 die unseren Weg kreuzende Beierfelder Straße. Hier kann man nur auf eine gerade grüne Ampel hoffen; vielleicht hofft man aber auch auf eine rote, je nach Bedarf. Es wartet das letzte Drittel des Anstiegs mit den höchsten Steigungsprozenten und mit der schon erwähnten Kopfsteinpflasterpassage. Oben angekommen sollte man nicht ganz so dicke Beine haben, damit man einfach mal für ein, zwei Minuten vom Rad absteigen kann und den Ausblick, der sich die ganze Zeit im Rücken des Radlers aufgebaut hat, zu genießen.
Für die Beschreibung danken wir 30Grad Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Jan Mail an Absenderohne Zeit19.09.2011
zappel Mail an Absenderohne Zeit06.07.2010
Prowler Mail an Absenderohne Zeit20.06.2001