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Tibidabo (508 m) Puig de l'Àliga

Auf dem Platz vor dem Tempel.

Auffahrten

Von AP – Diesen Weg zum Tibidabo finden wir, indem wir uns auf der Via Augusta in Barcelona langsam nach oben vorarbeiten, dann natürlich nicht die Via mittig weiter in Richtung Túnels de Vallvidrera/Ronda de Dalt fahren, sondern auf den Straßenteil rechts oberhalb ausweichen und so zu einem Kreisel gelangen. Dieser Kreisel liegt genau oberhalb der Stelle, an der man von der Via Augusta in die Ronda de Dalt einbiegt. Die Straße, die oberhalb der Ronda parallel zu dieser verläuft, heißt Carretera del General Vives (sie ändert im Streckenverlauf mehrmals ihren Namen). Wir durchfahren den Kreisel nach links, also in Richtung Westen, und sehen ein paar Meter dahinter rechts, also in Richtung Norden, das Hinweisschild zum Tibidabo. An diesem Ort (der Plaça Borràs heißt und zum Stadtteil Sarrià gehört) beginnen wir die Auffahrt. Ortskundige können dorthin auch durch das Zentrum des Viertels auf der verkehrsberuhigten Straße Major de Sarrià gelangen, aber die ist nicht ganz so einfach zu finden.
Die ersten Meter auf der Avinguda de Vallvidrera sind ein bißchen lästig, denn die Steigung liegt bei ungefähr 10 %, und wenn man direkt vor der Avinguda den Beginn einer grünen Ampelphase erwischt, dann hat man ein Auto nach dem anderen neben sich. Es wird aber schon bald flacher mit den Schienen der ferrocarrils zur Rechten. Am Ende des ersten Kilometers durchfahren wir eine Kurve, die Bebauung läßt nach, und wir sehen zum ersten Mal das Stadtgebiet von Barcelona links von uns. Ungefähr nach 1,5 km passieren wir hinter einer ziemlich flachen Serpentine den Mirador de Sarrià, ein Aussichtspunkt, auf dessen Parkplatz sich nachts oft junge Menschen treffen, die mangels eigener Wohnung ihre Feierabendaktivitäten in Autos mit beschlagenen Scheiben ausführen müssen.
Von diesem Mirador bis nach Vallvidrera hoch liegt die Steigung bei recht konstanten 5 bis 6 %, die Straße schlängelt sich durch locker bebautes Gebiet nach oben. Den Tibidabo haben wir dabei auch schon im Blick. Bei Kilometer 2,5 kreuzt die Carretera de les Aigües unseren Weg und hinter Kilometer 3 zweigt links eine Straße ab in Richtung Molins de Rei, über die wir zum Coll de l'ermita de Santa Creu d'Olorda fahren könnten. Kurz dahinter erreichen wir Vallvidrera auf ungefähr 350 m Höhe.
Auf dem großen Platz in der Ortsmitte fahren wir dann nicht links runter Richtung Sant Cugat, sondern geradeaus und über eine Kurve wiederum in Richtung Tibidabo. Kurz zieht die Steigung wieder an auf 10 %, es wird aber schnell flacher und Vallvidrera bleibt hinter uns zurück. Auf diesem Streckenabschnitt ist die Straße mehrmals durch diese ekligen spanischen Schwellen aus hellen, versetzt gepflanzten Hartplastikrechtecken unterbrochen, die Gift für Rennradreifen sind.
Es folgt der schönste Teil der Strecke, fast einen Kilometer lang hoch über Barcelona mit der Stadt und dem Meer rechts unter uns und dem Tibidabo und dem Observatorium Fabra vor uns. Fast genau bei Kilometer 5 zweigt links ein Sträßchen ab in Richtung Parkplätze. Jetzt bitte anschnallen, es wird steil! Über zwei Serpentinen mit 10 % Steigung gewinnen wir zügig an Höhe. Wir passieren die Abzweigung zum Torre de Collserola und sind nun im Bereich des unteren Eingangs des Vergnügungsparks. Auf der folgenden Mehr-oder-Weniger-Gerade liegt das Steigungsmaximum punktuell bei 15 %, dann folgt eine letzte steile Kurvenkombination und wir stehen auf dem Vorplatz des Tempels Sagrat Cor. Die letzten 500 m sind am Wochenende ein wenig mühsam zu fahren, weil auf der Straße allerhand Leute unterwegs sind, die nicht unbedingt damit rechnen, dass Radfahrer hinter ihnen herankeuchen.
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00:23:00 | 15.09.2016
wellamo
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Von AP – Bis zu der Abzweigung zu den Parkplätzen ist diese Anfahrt identisch mit der oben beschriebenen Südanfahrt. Wer sich nicht in Form fühlt für das 800 m lange Steilstück, der fährt einfach geradeaus weiter, passiert die Einfahrt zum Observatorium Fabra und erreicht eine Kreuzung, an der man auf die Straße einbiegt, die über l'Arrabassada sozusagen von hinten am Grand Hotel La Florida vorbei zum Tibidabo führt (siehe auch die Nordostanfahrt über die Carretera de l'Arrabassada). Die Auffahrt hat ein paar Höhenmeter mehr als die über den Parkplatzbereich, da die Straße auf der Rückseite des Tempels „Sagrat Cor” höher liegt als der Platz davor.
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Von AP – Startpunkt der Nordostanfahrt ist die Kreuzung Passeig de la Vall d'Hebrón mit der Carretera de Sant Cugat (die man aber gemeinhin Carretera de l'Arrabassada zu nennen pflegt). Logischerweise ist dies nicht dieselbe Stelle wie der Startpunkt der Südanfahrt, aber der Passeig ist doch die gleiche Straße wie die Carretera del General Vives, verläuft immer noch genau über der Ronda de Dalt und hat dort lediglich einen anderen Namen. Zudem liegt dieser Ort genau an der Grenze der Viertel Vallcarca i els Penitents und la Teixonera.
Wir biegen also in Richtung Sant Cugat ab und sehen uns sofort mit dem steilsten Stück des Anstiegs konfrontiert, nämlich etwa 2,5 km mit einer Steigung von 6 bis 7 %. Erst gegen Ende des zweiten Kilometers weicht hinter einer scharfen Kurve die Bebauung zurück. Ab diesem Punkt ist die Landschaft bis zum Übergang l'Arrabassada sehr offen, so dass wir sowohl den weiteren Streckenverlauf als auch Barcelona unter uns immer im Blick haben. Hinter einer Tankstelle wird es um Kilometer 3 herum sehr flach, dann folgt nochmals eine scharfe Kurve, wir passieren einen Aussichtspunkt (der Mirador de l'Arrabassada heißt, wenn wunderts) und erreichen bei Kilometer 5 den Pass l'Arrabassada auf ungefähr 420 m Höhe. Dieser Pass hieß früher einmal Coll de s'Erola, warum er umbenannt wurde, können wir nicht sagen. Generell ist der Weg bis dorthin zwar nicht stärker befahren als die Südostanfahrt bis nach Vallvidrera, allerdings ist der Verkehr lästiger, weil die Autos wegen der breiteren Straße schneller fahren.
Nun zweigen wir nach links ab. Die Steigung liegt wieder bei um die 6 %, bis wir ungefähr einen Kilometer weiter eine Serpentine durchfahren, in der es links in Richtung Vallvidrera geht. Das ist der Weg, den wir auf der leichteren Variante der Südanfahrt hinaufkämen. Hinter der Serpentine kommen wir an dem unteren Bereich des Vergnügungsparks vorbei, dann folgt eine langgezogene Kurve, in der links das Gran Hotel La Florida steht. Die Straße wird immer flacher, und bei Kilometer 6,8 sind wir an der höchsten Stelle der Auffahrt angekommen, die hinter dem Tempel Sagrat Cor liegt und von der es ganz leicht bergab bis zum Vorplatz geht.
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