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Tobadill (1152 m)

Alpen, Rätische Alpen, Samnaungruppe, Tirol.
Tobadill
Tobadill liegt auf einer schmalen Terrasse 200 m oberhalb des Sannatals südlich von Pians zwischen Landeck im Osten und dem Eingang zum Paznauntal im Westen. Die Bezirkshauptstadt Landeck liegt etwa 6 km entfernt im Inntal, und auf dieser Strecke müssen fast 350 Hm überwunden werden, was diese Strecke für Radsportler interessant macht. Tobadill ist eine typische Streusiedlung. Der Ortskern um die Kirche herum liegt auf einer Höhe von etwa 1138 m. Um diesen herum erstrecken sich diverse zum Ort gehörende Weiler und Höfe, wie Öttlen, Schützen oder Egg.
Der Ort wurde 1275 erstmalig urkundlich erwähnt und zählt heute etwa 520 Einwohner. Der Name leitet sich von tabulat ill (kleiner Heustadel) ab.
Waren früher Bergbau und Landwirtschaft die wichtigen Wirtschaftszweige, so ist dies heute eindeutig der Tourismus, sodass man in Tobadill auch eine große Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten, darunter v.a. Ferienwohnungen, findet. Dennoch ist der Ort einer der einkommensschwächsten Nordtirols. Arbeitsplätze gibt es dort kaum mehr welche.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Landeck5,5 km360 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne
Westauffahrt aus dem Paznauntal3,1 km250 HmSchön: 3 SterneHart: 3 Sterne

Ostauffahrt von Landeck  5,5 km / 360 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Landeck
Ausgangspunkt dieser Auffahrt ist die Bezirkshauptstadt Landeck. Um zum Ausgangspunkt, dem Abzweig nach Tobadill, zu gelangen, folgt man einfach aus Richtung Stadtzentrum kommend der Bundesstraße westwärts in Richtung Pians. Vor einer Rechtskurve und der Überquerung der Sanna befindet sich linkerhand der ausgeschilderte Abzweig nach Perfuchsberg und Tobadill auf etwa 800 m Höhe.
Die Straße beginnt zunächst mit 4 bis 5 % anzusteigen, ehe sie kurz vor der ersten Kehre auf 8 % zunimmt. Nach dieser flacht die Straße zunächst wieder etwas ab. Die Steigung beträgt etwa 5 %. Dies ändert sich nach Unterfahrung der Arlbergbahnlinie zwischen Bludenz und Innsbruck, denn nun nimmt die Steigung auf 10 % zu. Bei nicht nachlassender Steigung zwischen 8 und 10 % geht es nun durch zwei weitere Kehren hindurch, wobei diese selbst nahezu flach sind.
Es folgt nun bei konstant gewohnter Steigung eine lange Gerade durch Wiesen hindurch nach Perfuchsberg (930 m), wo die Steigung kurzzeitig auf 3 bis 5 % zurückgeht. Kurz vor dem Ort lohnt ein Blick zurück auf Landeck und das auf einem Felsen oberhalb der Stadt thronende Schloss Landeck. Am Ortsausgang nimmt die Steigung nun wieder auf 8 und nach Verlassen des Ortes auf bis zu 10 % zu.
Man fährt nun in den bewaldeten Schlussteil der Auffahrt hinein, und es folgen zwei weitere, etwas flachere Kehren, ehe an dem Weiler Zappenhof vorbei kurzzeitig bis zu 12 % erreicht werden. Es folgen die Kehren Nummer 6 und 7 kurz aufeinander, wovon letztere etwas langgezogener und mit etwa 9 % auch steiler ist. Bei weiterhin etwa 8 bis 10 % Steigung geht es durch den Wald hindurch dem ersten Hochpunkt auf etwa 145 m kurz vor Tobadill entgegen. Anschließend folgt eine leichte Zwischenabfahrt, in der man den Wald verlässt und sich der Blick nach Tobadill und die umliegende Bergwelt öffnet. Bei etwa 5 bis 6 % Steigung erreicht man den Ort, fährt am Ortszentrum mit der Kirche vorbei und erreicht kurze Zeit später nach einer Linkskurve am Gasthof Alpenblick den höchsten Punkt auf etwa 1152 m.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Timo82 Mail an Absenderohne Zeit23.06.2008
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit04.08.2008
smaller Mail an Absenderohne Zeit30.06.2009
valverde26 Mail an Absenderohne Zeit30.06.2009
Altes Eisen Mail an Absenderohne Zeit30.06.2009
Heidelberger Bergstier Mail an Absenderohne Zeit22.07.2010
Pflipper Mail an Absenderohne Zeit25.07.2010
fredi93 Mail an Absenderohne Zeit06.08.2011

Westauffahrt aus dem Paznauntal  3,1 km / 250 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt aus dem Paznauntal
Diese Auffahrt nimmt ihren Ausgang eingangs des Paznauntals unterhalb der 207 m langen und 87 m hohen, beeindruckenden Trisannabrücke, über die die Strecke der Arlbergbahn zwischen Bludenz und Innsbruck führt. Die Brücke stammt aus dem Jahre 1964, während die Ursprungsausführung 1883 erbaut und 1884 fertiggestellt und in Betrieb genommen wurde. Am östlichen Brückenkopf thront das sehenswerte Schloss Wiesberg über dem Tal.
Der Anstieg beginnt also im Talboden auf etwa 900 m Höhe an der B188 zwischen Pians und See. Die Steigung beträgt zunächst 6 %, nimmt aber nach der ersten Kehre, die nach wenigen Metern bereits folgt, auf 9 % zu. Die Straße führt nun in den Wald hinein, und nach weiteren 300 m erreicht man die zweite Kehre direkt unterhalb des Schlosses Wiesberg. Kurz darauf folgt eine kehrenähnliche Kurve, in der die Steigung konstant bei etwa 8 % bleibt.
Dann verlässt man den Wald und ignoriert kurz darauf einen Abzweig nach rechts. Die schmale Straße führt steil in den Wald hinein und weckt so vermutlich das Interesse jedes ambitionierten Radsportlers. Dem Autor ist allerdings unbekannt, wohin diese führt. Die Straße steigt nun durch Wiesen hindurch mit bis zu 13 % an. Rückblickend erhält man noch einmal einen schönen Blick über das Schloss Wiesberg, die aus dieser Perspektive nun dahinter gelegene Trisannabrücke und die umliegende Bergwelt.
Nun folgt eine Kehrengruppe, in der die Steigung zunächst auf 8, dann zum Weiler Burgfried hin auf 5 % zurückgeht. Dort findet man eine nett anzuschauende kleine Kapelle direkt neben einem Gemüsegarten liegend vor. Dort folgt die nächste Kehre, und bei wieder zunehmender Steigung schließen sich 200 m später Kehre Nummer 5 und weitere 200 m später Kehre Nummer 6 an. Dies ist dann auch die letzte Kehre des Anstiegs. Rückblickend erhält man eine gute Übersicht über den schönen, kurvigen Straßenverlauf.
Bald darauf erreicht man die ersten Häuser von Tobadill, den sogenannten Weiler Neuhäuser, wo die Steigung noch einmal kurz auf 10 bis 12 % zulegt. Durch Wiesen hindurch legt sich diese wieder auf 2 bis maximal 5 %. Kurz darauf erreicht man nun endgültig den Ortskern von Tobadill. Dort wartet noch einmal eine etwas steilere Passage. Diese ist aber nur recht kurz, und so erreicht man nach einer Linkskurve den Hochpunkt am Gasthof Alpenblick auf etwa 1152 m Höhe.
Für die Beschreibung danken wir kletterkünstler Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Waldo_Feraldo Mail an Absender0 h 12 m 16 s28.06.2011
Mittlere Zeit: velolama Mail an Absender0 h 14 m 00 s27.06.2011
Langsamste Zeit: 0 h 15 m 39 s03.07.2011