Verstecke den Buchungsstand der quaeldich-Reisen & Events
netzathleten

Urnagold (820 m)
Nagoldquelle

Schwarzwald, Nordschwarzwald, Baden-Württemberg.
Anstieg nach Urnagold.
Wenn man sich die Zahlen und Höhenprofile dieses Anstiegs so anschaut, könnte man Verdacht schöpfen, quaeldich.de habe einfach ein paar lange Verbindungsstraßen im Nordschwarzwald zusammengefasst, um eine weitere Passbeschreibung zu schinden.
Nun gut, dieser Verdacht ist sicher teilweise gerechtfertigt. Da es sich jedoch bei allen Varianten – wenn schon nicht um hammersteile Quetschrampen – so doch wenigstens um landschaftlich schön gelegene, teilweise traumhaft ruhige Verbindungsstraßen um das obere Nagoldtal handelt, halten wir insgesamt gesehen diesen Eintrag für mehr als gerechtfertigt. Zumal auch die Recken der 3. quaeldich.de Deutschland-Rundfahrt 2011 eine der Verbindungen genutzt haben, um auf der zweiten Etappe von Bad Peterstal im Hochschwarzwald bis ins pfälzische Landau zu gelangen.

Der Begriff „oberes Nagoldtal“ liefert das Stichwort für einen kleinen geographischen Exkurs, zumal das – zugegebenermaßen willkürlich gewählte – Ziel des beschriebenen Anstiegs ja auch nahe der Nagoldquelle liegt. Die Nagold ist mit knapp 90 km Länge einer der bedeutendsten Flüsse des Nordschwarzwalds – und wäre sogar noch länger, hätte man für den Fluss stromabwärts des Zusammenflusses von Nagold und Enz bis zum Neckar nicht den Namen der kürzeren Enz, sondern der längeren Nagold gewählt. Die Nagold fließt dabei zunächst in östlicher Richtung, bis sie im Ort Nagold nach Norden abknickt. Ab Altensteig führt leider eine Bundesstraße durch das Tal, so dass wir uns zurecht auf den oberen Anteil konzentrieren – wo unter anderem auch die Nagoldtalsperre effiziente Naherholung garantiert.

Gleichzeitig – um den Kreis zu schließen – führen aus dem idyllischen oberen Nagoldtal auch einige idyllische Verbindungsstraßen in nördlicher Richtung in den Schwarzwald hinein. Neben möglichen Routen nach Beuren und Simmersfeld gibt es auch drei Varianten, die sich alle nahe des Weilers Eisenbach treffen und dann gemeinsam bis zur B294 bei Urnagold führen. Um diese Varianten soll es hier in dieser Beschreibung gehen.
Die Nagoldquelle findet man im übrigen ganz in der Nähe des Zielorts, und auch ein Gasthaus ist nach ihr benannt. Interessanterweise befindet sich die Quelle der Enz auch nur einen Steinwurf entfernt, so dass man Urnagold sogar als die Passhöhe zwischen beiden Tälern begreifen könnte.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Auffahrt von Erzgurbe via Schernbach/Göttelfingen  10,3 km / 304 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Erzgurbe via Schernbach/Göttelfingen
Erzgrube heißt das Dorf am oberen Ende der Nagoldtalsperre. Hier kann man entweder dem Nagoldtal folgen, links hinauf zur B294 Richtung Freudenstadt fahren, oder aber – wie wir es tun – im Kreisverkehr rechts in Richtung Schernbach und Göttelfingen abbiegen.
Der erste Abschnitt überwindet dann gleich den Großteil der ohnehin auf dieser Anfahrt nicht allzu üppigen Höhenmeter. Mit ein paar schönen Kurven schrauben wir uns auf gut ausgebauter Straße und bei moderater Steigung hinauf. Sobald wir den Wald dann verlassen, sehen wir auch schon mit Schernbach (3,3 km) das erste Zwischenziel vor uns, das wir auf nun deutlich flacherer Strecke erreichen.
Das wars dann eigentlich auch schon mit dem Anstieg. Auf den folgenden sieben Kilometern geht es mal flach, mal leicht ansteigend, über die Orte Göttelfingen, Allmandle und Eisenbach bis nach Urnagold, wo wir auf die B294, die übers kleine Enztal in Richtung Pforzheim führt. Ist man in Richtung Norden unterwegs, empfehlen wir jedoch die Abfahrt entlang der Großen Enz, die mit der Auffahrt zur Schwarzmiss noch eine weitere attraktive Alternative erlaubt.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen.
Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Panik Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011

Auffahrt via Omersbach/Göttelfingen  9,7 km / 315 Hm Schönheit nicht bewertet Härte nicht bewertet

Diese Beschreibung ist noch offen - Hier kannst du lesen, wie du die Beschreibung beisteuern kannst. quäldich.de lebt von deiner Mithilfe. Vielen Dank!

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.

Auffahrt via Hochdorf  9,9 km / 307 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt via Hochdorf
Diese sehr schöne, wenn auch nur mäßig spektakuläre Auffahrt startet nagoldaufwärts von Altensteig kommend als letzte von drei kurz hintereinander befindlichen Abzweigungen nach rechts. Die erste führt über Beuren, die zweite über Fünfbronn nach Simmersfeld. Unsere dritte Abzweigung ist nach Hochdorf ausgeschildert und führt zunächst gerade am Hang entlang, parallel zur im Tal verlaufenden Route. Die Straße ist schmal, und der umgebende Nadelwald ist dicht und saftig grün – wie man es vom Schwarzwald gewöhnt ist. Die Steigung liegt im mittleren bis oberen einstelligen Bereich. Nichts wirklich furchterregendes also.
Eine schöne Serpentine führt dann eine Richtungsänderung herbei, und kurz darauf haben wir mit Verlassen des Waldes das Plateau oberhalb des Nagoldtals erreicht. Das Zwischenziel Hochdorf durchfahren wir nach insgesamt ca. 3,5 km.
Anschließend können wir dann bei kaum noch spürbarer Steigung die restliche Distanz bis Urnagold locker pedalierend zurücklegen. Bei Kilometer 5,9  mündet eine Verbindungsstraße von Fünfbronn auf unsere Route, und nach 9,3 km treffen wir auf die oben beschriebene Route von Erzgrube, mit der unsere Auffahrt die letzten 700 m gemeinsam hat.
Für die Beschreibung danken wir majortom Mail an Absender

Highscores

Highscore eintragen. Bisher keine Einträge in der Highscore. Sei der erste.