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Valico di Serra Sant'Antonio (1606 m)

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Auffahrten

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Von Droopy – Der Einstieg zur Westrampe beginnt kurz vor dem Zusammenschluss der Straßen aus Subiaco und Altipiano di Arcinazzo. Das GPS zeigt den Startpunkt in etwa bei 630 m Höhe an. Das Gipfelziel ist von hier unten selbstredend noch nicht auszumachen, dafür das Dorf Trevi nel Lazio als erstes Etappenziel.
Wir streifen die Ortschaft knapp 150 Höhenmeter später allerdings nur und können die nächsten fünf Kilometer auf einem Faux-Plats entspannt pedalieren. Die Straße führt schattig in den Taleinschnitt hinein und ist schön angelegt. Der Asphalt ist ortstypisch ruppig und könnte besser sein.
Erst kurz vorm zweiten Dorf Filettino gibt es wieder ein paar Serpentinen. Hier taucht links der Straße auch die einzige Quelle auf der Gesamtstrecke auf, die der Autor bemerkt hat. Aber keine Bange, wer vergisst nachzutanken, kann das in Filettino dann nochmal in einer der Bars am Straßenrand erledigen. Wer es genau nimmt, für den beginnt der eigentliche Anstieg erst hier.
Auf breiter Straße geht es in großen Schwüngen immer tiefer in den Naturpark hinein. Links und rechts erheben sich jetzt die Felskulissen der umliegenden Berge im satten Grün, nur die Spitzen schimmern grau heraus. Der Anstieg ist auf der gesamten Strecke relativ gleichmäßig angelegt, stets liegen zwischen sechs und sieben Prozent an. Je höher wir kommen, umso schöner die Ausblicke.
Die Passhöhe selbst folgt nach einem Waldstück und ist unspektakulär. Wer sich über die bis dato erbrachte Arbeit freuen und den Anstieg in seiner ganzen Pracht bewundern möchte, biegt am Scheitel links zum Campo Staffi ab. Nach gut zwei Kilometern gibt es die schönsten Fernblicke auf den Weg frei Haus.
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Von Droopy – Erste Erkenntnis: Die Straßen der Region Abruzzo sind besser gepflegt als in Lazio. Zweite Erkenntnis: Der legendäre Ruf der Simbruini unter lokalen ciclisti und motociclisti ist sicherlich auf die Ostrampe zurückzuführen. Das weiße Asphaltband windet sich in weiten Schwüngen unter direkter Sonneneinstrahlung bis zum Rifugio del Principe, einem typischen Picknick-Platz für schattensuchende Ausflüger aus den heißen Tälern.
Wenig später ist leider Schluss, denn die Weiterfahrt bis zum Scheitel unterliegt einem Fahrverbot, es sind allerdings keine Straßensperren aufgebaut. Das gilt auch für die einheimischen Zweiradfreunde, die ebenfalls frühlich hindurchfahren, auf eigene Gefahr versteht sich, denn es besteht Felssturzgefahr. Aber auch sonst ist die Straße nicht in gutem Zustand. Durch die Sperrung wird an der Fahrbahn nichts mehr gemacht. Kleine Löcher bleiben ungeflickt, umherliegende lose Steine werden nicht geräumt. Die Fahrspur ist frei, aber Vorsicht ist allerorts geboten! Das gilt vor allem bergab!
Nach einem langen Waldstück folgt in einer Kehre ein phänomenaler Aussichtspunkt zum Anhalten. Blicke in die Tiefe bis zum Fuciner See sind möglich. Der Höhepunkt der Strecke. Die folgenden zwei Kilometer sind besonders gefährlich. Die Fahrbahn verläuft direkt neben dem Fels, auf der anderen Seite ein schwindelnder Abgrund. Große Gesteinsbrocken weisen auf die Felsabrüche hin, auch die Sicherheitsnetze sind an vielen Stellen ungeflickt.
Die restlichen Meter bis zum Scheitel verlaufen dann wieder schattig im Wald auf der aufgelassenen Straße. Lokalen Medien lässt sich entnehmen, dass die Instandsetzung der Straße bereits seit langem gefordert wird. Aber wie es in Italien häufig der Fall ist, kann das dauern. Aus Laiensicht sicherlich keine einfache Baustelle, die Sicherungsmaßnahmen und geologischen Gegebenheiten scheinen schwierig. Hoffen wir das Beste, denn es wäre schade, wenn dieser Anstieg langfristig aus den Tourenbüchern verschwände.
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