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Valico Monte Fumaiolo (1349 m)

Nordanfahrt: Auch Marco trainierte hier.

Auffahrten

Von AP – Pedanten mögen davor zurückschrecken, den Anfahrtsbeginn oberhalb von Alfero festzulegen, gibt es doch eine schmale Straße aus dem Tal des torrente Para hoch nach Alfero, die man als Teil der Nordanfahrt zum Valico Monte Fumaiolo sehen könnte. Nun liegt aber Alfero selbst in einer Art Tal (dem Valle dell’Alferello). Zudem werden die meisten von den wenigen Lesern hier, die jemals diese Strecke zum Valico Monte Fumaiolo fahren, vorher auf der Hauptstraße über den Passo dell’Incisa gekommen sein. Zwei gute Gründe also, den Startpunkt dort zu setzen, wo er gesetzt ist.
So geht es also oberhalb von Alfero entlang bis zu einer Brücke über den Alferello. Hinter der Brücke beschreibt die Straße eine weite Linkskurve im Wald (die Kurve ist unterbrochen von ein paar Schlenkern), an deren Ende nach knapp zwei Kilometern das nächste Dorf, Riofreddo, liegt. Am Ortsausgang von Riofreddo gelangt man an eine Kreuzung, an der es links nach Balze geht. Balze liegt jenseits der Passhöhe, man könnte also versucht sein, diese Richtung einzuschlagen. Dann würde man aber nicht über die Passhöhe fahren, sondern um das Massiv des Monte Fumaiolo herum. Also hält man sich rechts.
Ab Riofreddo ist der Straßenbelag in keinem blendenden Zustand, was sich aber nur bei einer Abfahrt nachteilig bemerkbar macht. Die Steigung ist unregelmäßig, man hat auch ein paar längere Abschnitte mit knapp 9 % Steigung zu überwinden. Noch bis etwa anderthalb Kilometer hinter Riofreddo steht meistenteils Wald um die Straße herum. Der Wald wird abgelöst von den offenen Hochlagen zwischen dem Monte Fumaiolo und dem Monte Comero. Es ist eine herrlich abgelegene Gegend mit einzelnen Gehöften, von Hecken durchzogenen Weiden und kleinen Waldstücken.
Nach fast genau fünf Kilometern Fahrt kommt von rechts eine Straße herab. Auf dieser Straße kann man über den Passo della Biancarda nach Verghereto fahren. Zum Monte Fumaiolo geht es aber weiter geradeaus, auf den spektakulären Felsabbruch der Moia zu. Man lässt den Felsabbruch hinter sich zurück, und schon sieht man den Gipfel des Monte Fumaiolo vor sich. Verliefe die Straße weiter schnurstracks nach Süden, würde man westlich am Gipfel vorbeifahren. Allerdings knickt die Straße auf dem achten Kilometer in einer markanten Kurve (rechts geht es weg nach Montecoronaro) nach links. Man umfährt den Gipfel also auf dessen östlicher Seite.
Auf dem neunten Kilometer zwängt sich die Straße zwischen einer Felsengruppe hindurch. Dort ist nicht nur das steilste Stück der gesamten Auffahrt, man sieht auch eine Gedenktafel an Marco Pantani, die von der Gemeinde Verghereto an den Stein geflanscht wurde. Hinter den Felsen hat man den Bergwald des Monte Fumaiolo erreicht, die Straße biegt nach Süden und die Passhöhe rückt in Sichtnähe...

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01:07:40 | 27.08.2013
quältsichgern
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