Vallée de la Drobie (836 m)

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Vallée de la Drobie (836 m)
Mont Perier

Zentralmassiv, Cevennen, Rhône-Alpes.
Drobie .
Das Vallée de la Drobie beginnt am Knotenpunkt Les-Deux-Aygues, wo ebenfalls die leichte und schöne Straße durch die Gorges de la Beaume, sowie Anstiege nach Beaumont und Brison beginnen. Hier mündet die Drobie in die Beaume.
Das Tal zieht sich lange westwärts hinauf bis zur D4, welche sich auf dem talparallelen Bergrücken von Joyeuse aussichtsreich nach oben windet. Die Einmündung in die D4 am Ende der Auffahrt stellt einen namenlosen Pass dar und ist das Ende dieser Auffahrt. Auf der anderen Seite führt nur 1,2 km weiter westlich und etwas höher eine asphaltierte Straße hinunter nach Thines. Hält man sich also am Pass rechts nach Westen, so geht die Straße weiter nach oben, gegebenenfalls bis zum Col du Meyrand. Fährt man am Endpunkt links, so steigt es ebenfalls noch ein paar Meter an, bevor dann eine lange Talfahrt auf verschiedenen Wegen beginnt.

Das Drobie-Tal ist in jedem Fall einen Besuch wert: wunderschön, einsam und gegen Ende auch von der Steigung her nicht ganz einfach. Mit einigen Zwischenabfahrten ist der Weg aber sehr lange und zieht sich, was man bei einer Befahrung berücksichtigen sollte. Ist man einmal im Tal, so gibt es keinen anderen Weg heraus, abgesehen von einem Abzweig nach Beaumont ganz am Anfang. Im Verlauf des Tales kann man noch eine längere Schleife über Dompnac einstreuen, wem der Weg zu kurz ist.

Was gibt es im Tal zu sehen?
Vor allem karge und wilde Natur und auch Hinweise auf eine lange Geschichte. Man sieht am Talgrund einige alte Brücken und vor allem im Bereich der wenigen Dörfer sehr interessant angelegte Terrassierungen, welche die einzige Möglichkeit waren und sind, die steilen Hänge zu bewirtschaften. Heutzutage scheinen aber nur wenige Terrassen noch genutzt zu werden, ein wenig Weinanbau ist aber zu beobachten. Und wie überall in der Region sind auch hier die Kastanien vorherrschend.
Touristisch ist das Tal wahrscheinlich eher unbedeutend, hierher verschlägt es vor allem die Wanderer, die Ruhe suchen und vielleicht ein paar Kanuten, wenn denn die Drobie nicht nur ein trauriges Rinnsal ist. Im hinteren Teil des Tales gibt es einen Campingplatz im Nirgendwo.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Nordostauffahrt von Les-Deux-Aygues23,6 km780 HmSchön: 5 SterneHart: 3 Sterne

Nordostauffahrt von Les-Deux-Aygues  23,6 km / 780 Hm Schön: 5 Sterne Hart: 3 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Nordostauffahrt von Les-Deux-Aygues
In Les-Deux-Aygues überqueren wir die Beaume und rollen eben in das Tal hinein. Geht es anfangs noch an der Drobie entlang, verlässt man dann den „Fluss“ ein wenig und bewegt sich an der rechten Talseite. Die ersten langen 16 km bis Sablières verlaufen in drei Wellen. Nach längerem sanftem Höhengewinn folgt immer eine kleine ebenso sanfte Abfahrt entsprechend der Topographie des Tales. Im Bereich kleiner Ansiedlungen sieht man immer wieder die kunstvollen Terrassierungen mit Natursteinmauern. Auch die Straße neueren Datums ist passend hierzu angelegt, immer von kleinen Mäuerchen begrenzt, wie häufig hier in den Ausläufern der Cevennen.
Kurz vor dem etwas größeren Sablières fährt man ein wenig in ein Seitental hinein und sieht den Ort auf der anderen Seite oben thronen. War man bisher fast ausschließlich im offenen Gelände, folgt vor dem Dorf bei etwas stärkerer Steigung die erste kurze Waldpassage. Der Ort markiert den Hochpunkt des welligen und lockeren Teils (ca. 400 Hm bis hier). Im Dorf gibt es sogar eine Bar, welche aber ziemlich verlassen erscheint.

Hinter Sablières folgt dann eine letzte Abfahrt, und wir überqueren wieder die Drobie. Nun schwenkt die Straße nach Süden und steigt jetzt im Wald plötzlich wesentlich steiler an. In der einzigen Kehre hier ist auch der Abzweig zum Campingplatz.
Auf den letzten sechs Kilometern sind noch knapp 400 Hm zu bezwingen. Diese sind ebenfalls von einem Flachstück unterbrochen, so dass nun öfters auch an der 10 %-Marke gekratzt wird. Am steilsten sind hier der unmittelbare Beginn und das obere Teilstück nach Verlassen des Waldes. Hier hat man dann nach immer wieder vereinzelt tollen Blicken über das Tal nun endgültig freie Sicht. Vor sich sieht man den vermeintlichen Hochpunkt, dies ist jedoch noch nicht der Pass, allerdings das Ende des steilen Teils. Bei dieser Passage heißt es einfach Ausblicke genießen, trotz der hier nochmals knackigen Prozente.
Nach diesem Teilstück muss man dann nach Durchfahrung eines kleinen Felseinschnitts nur noch ein paar flachere Meter bis zur Einmündung in die D4 zurücklegen, was dann auch der Endpunkt dieser tollen Fahrt durch das Vallée de la Drobie ist.

Eins sei noch angemerkt: Das Tal ist ein richtiger Kessel. Selbst im September war es hier noch gnadenlos heiß. Trinkflaschen auffüllen dürfte schwierig werden, in Sablières gibt es zwar einen Brunnen, aber ob das trinkbar ist, sei dahingestellt und ob die erwähnte Bar offen hat, ebenfalls. Ansonsten muss man an die Drobie hinab wandern ...
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit08.09.2011
Sonnenschein Mail an Absenderohne Zeit08.09.2011