Vexierkapelle Reifenberg (453 m)

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Vexierkapelle Reifenberg (453 m)

Fränkische Alb, Fränkische Schweiz, Bayern.
Die Kapelle fast immer im Blick
Die St.-Nikolaus-Kirche, im Volksmund Vexierkapelle genannt, liegt auf etwa 453 m Höhe im oberfränkischen Landkreis Forchheim oberhalb des Ortes Reifenberg, der zu Weilersbach gehört. Die Kirche liegt hoch über dem Wiesenttal an einem südlichen Bergvorsprung der Langen Meile, einer Hochebene mit maximal 517 m Höhe. Um dieses Plateau herum liegen die Ortschaften Weigelshofen, Drosendorf, Niedermirsberg, Neuses-Poxstall, Reifenberg, Weilersbach, Rettern und Kauernhofen. Vermutlich entstand die Kirche aus der 1140 erstmals erwähnten mittelalterlichen Burg Reifenberg und gehört zur Pfarrei Kirchehrenbach. Das klare Wasser der Langen Meile wird zur Trinkwasserversorgung einiger umliegender Ortschaften benutzt. Weiterhin befindet sich auf der Langen Meile die Burg Feuerstein.
Für die Beschreibung danken wir Frankenpedaleur Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt2 km172 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Ostanfahrt  2 km / 172 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt
Ausgangspunkt der Auffahrt per Rennrad ist der Radweg entlang der B470 zwischen Rüssenbach und Unterweilersbach. Hier folgt man dem Schild Richtung Reifenberg. Die Ausgangshöhe liegt bei 281 m, und auf den folgenden 2 km müssen 172 Hm überwunden werden.
Abseits der dicht befahrenen B470 befindet man sich nun auf einer ruhigen Zufahrtsstraße. Auf den ersten 200 m beträgt die Steigung etwa drei Prozent, um danach sprunghaft auf etwa 10 % anzusteigen. Auf dem anschließenden Kilometer wird diese Steigung auch nicht mehr unterboten. Im Gegenteil, denn die maximale Steigung von 18 % folgt nach etwa 1,1 km und befindet sich im Ort Reifenberg. Bevor die Straße nach links abknickt und zunächst an Steigung verliert, erblickt man rechts einen so genannten Osterbrunnen, den die Dorfbewohner jedes Jahr mit Osterschmuck verzieren. Das ist ein Brauch in der fränkischen Schweiz, dessen Ursprung in der wohl häufigen Wasserarmut der Region liegt, weshalb der Trinkwasserversorgung eine hohe Bedeutung zukam.
Nach diesem steilsten Stück der Auffahrt kann man sich auf den folgenden 1,2 km für das daran anschließende Steilstück erholen. Zwischen den Häusern hindurch hat man einen schönen Ausblick ins wunderschöne Wiesenttal. Hier im Ort ist jedoch Vorsicht geboten. Der Straßenbelag ist sehr mangelhaft und der Weg sehr schmal, weshalb entgegenkommende Fahrzeuge schnell zur Gefahr werden können. Nach dem Flachstück folgt ein etwa 200 m langes steil ansteigendes, teilweise bewaldetes Gebiet. Hier müssen bis zu 16 % überwunden werden. Am Ende biegt die Straße links zum Parkplatz am Waldrand für Autos ab. Wir aber machen uns über die letzten Rampe rechts hinauf zur Vexierkapelle der „Muur van Reifenberg“, wie sie gerne von Radlern genannt wird. Die letzten 100 m zur Kirche hinauf entschädigen für die Anstrengung, denn man wird mit einem wunderschönen Blick aufs Wiesenttal mit seinem gegenüberliegenden Zeugenberg Walberla belohnt, dem Wahrzeichen dieser Region.
Mit etwas Glück ist die Kapelle geöffnet und man kann einen Blick hinein werfen. Meistens ist sie jedoch verschlossen. Trotzdem kann man auf einer der Bänke draußen einfach mal die Seele bei einem Rundblick baumeln lassen.
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Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Frankenpedaleur Mail an Absenderohne Zeit04.04.2009
Karteileiche Mail an Absenderohne Zeit14.04.2011
marco1973 Mail an Absenderohne Zeit25.04.2011
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit29.04.2011
tobsi Mail an Absenderohne Zeit29.04.2011
Ense Mail an Absenderohne Zeit06.05.2011
marco1973 Mail an Absenderohne Zeit05.05.2011
fietsemeister Mail an Absenderohne Zeit25.03.2012