Villanova Pellice (1234 m)

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Villanova Pellice (1234 m)
Valle Pellice

Alpen, Cottische Alpen, Piemont.
Ein Blick über den "wilderen" Teil der Auffahrt
Das Valle Pellice liegt zwischen dem Valle del Chisone im Norden und dem Valle Po im Süden. Etwas südlich davon befindet sich die Grenze zwischen den Distrikten Torino und Cuneo. Der namensgebende Torrente Pellice mündet nur unweit östlich des Talausganges in den Po.
Das Tal ist eines der drei so genannten Waldensertäler in dieser Region. Zur umfangreichen Geschichte dieser Religionsgemeinschaft verweisen wir auf Wikipedia. In Torre Pellice kann der interessierte Radler ein Waldensisches Kulturzentrum besuchen.

Eigentlich fährt man an diesem kleinen Tal eher vorbei, bietet es doch keinen der berühmten Anstiege des Piemont, besonders am Taleingang gibt es aber beidseitig sicher einiges zu entdecken und weiter hinten wartet mit dem versteckten Rifugio Barbara einer der härtesten Anstiege der Region. Die Befahrung des Tales wird erst nach Durchfahrung von Torre Pellice schön, und der wirkliche Anstieg beginnt erst weit hinten bei Bobbio Pellice, dann aber durchaus anspruchsvoll auf den letzten 7 km.
Die Asphaltierung endet bei dem kleinen Bergdorf Villanova Pellice, von wo hinter dem Dorf der nun geschotterte Weg weiter in Richtung des Rifugio Jervis ins hintere Valle Pellice führt. Vom Endparkplatz zweigt ebenfalls eine geschotterte Straße nach Norden noch weit nach oben ab. Ob und wie weit die beiden befahrbar sind, wäre (mal wieder) interessant herauszufinden...
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von der Ponte di Bibiana21,5 km852 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Ostauffahrt von der Ponte di Bibiana  21,5 km / 852 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von der Ponte di Bibiana
Wir beginnen die Beschreibung beim Kreisverkehr bei Ponte di Bibiana, wo die SP161 ins Tal hinein führt. Für den ersten Streckenabschnitt bis Torre Pellice gibt es aber auch kleinere Nebenstrecken, man muss hier nicht zwangsläufig diese etwas größere Straße nehmen, die zu bestimmten Zeiten auch einigen Verkehr bietet.
Der Teil bis Torre Pellice führt dann auch geradeaus durch die zusammen gewachsenen Orte am Taleingang. Es werden so lediglich nicht besonders schöne 106 Hm auf den ersten 5,4 km zurückgelegt.

Hinter Torre Pellice lässt der Verkehr dann nach, und man sieht nach der ersten kurzen steileren Rampe erstmals ins Tal hinein. Danach geht's locker und leicht wellig und nun deutlich schöner bis Villar Pellice, wo man den abseitigen Charakter des Tales schon deutlich merkt. Auf den 6 km dieses zweiten Teilabschnitts sind ebenfalls nur 155 Hm zu bezwingen.
Nach Durchfahrung von Villar Pellice kann man dann kurz etwas bergab rollen und erstmals richtig das schöne Tal betrachten. Zur Linken sieht man dann das Seitental, in welchem sich die Steilrampe zum Rifugio Barbara hoch schlängelt. Wer sich diese Tortur nicht antun will, der wird aber auch auf dieser Straße bald einen echten, wenngleich gemäßigteren Anstieg, spüren. Bis Bobbio Pellice (14,6 km, 347 Hm) steigt es zwar nun merklich, aber trotzdem sehr einfach an, was sich hinter dem urigen Dorf dann schnell ändert, wo der eigentliche Anstieg beginnt.
Auf den letzten 7 km warten dann noch 506 Hm, durch Bobbio Pellice steigt die Straße aber noch gemächlich an. Erst bei dem kleinen Kreisel am Ortsausgang, wo wir geradeaus weiter fahren, wird es dann erstmals steiler, und ein Kilometer bei bis zu 12 % führt zum Weiler Malpertus mit anschließender kleiner Abfahrt. Der Charakter des Tales wird nun immer enger und wilder, und meist im Wald geht es weiter. Die letzten 4 km haben dann auch ca. 9 % im Schnitt bei längeren Passagen knapp jenseits der 10 %. Sehr malerisch durchquert man noch nach der Überquerung des Torrente Pellice mit einigen Kehren die einzelnen Häuser von Ferrera, bevor man noch mal ein freieres Teilstück durchfährt und schöne Blicke Richtung Talschluss hat. Die letzten weiterhin anspruchsvollen Meter führen dann wieder im Wald zum Parkplatz vor Villanova.

Die wenigen ursprünglichen Häuser des Dorfes sehen noch gut intakt aus, so dass vielleicht sogar ständige Bewohner hier leben. Vor dem Dorf gibt es noch einen größeren Wasserfall an der kleinen Brücke. Der abenteuerlustige Radler, der mehr Zeit als ich hat, sollte vielleicht noch eine der beiden Schotterwege näher begutachten, das könnte sich durchaus lohnen. Mein Weg führt an diesem Tag jedoch zurück durch das Valle Pellice, um zum Abschluss noch einen Abstecher zum Monte Bracco zu unternehmen.
Für die Beschreibung danken wir stb72 Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
stb72 Mail an Absenderohne Zeit17.09.2009