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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Vysoko sedlo Pungart (1369 m) Kope

pungart4.

Auffahrten

Von Droopy – Slovenj Gradec liegt im unteren Mislinjatal. Wir erreichen die Kleinstadt entweder über eine hügelreiche Strecke via Ravne na Koroškem und Kotlje oder aus Nord- und Südrichtung über den gut ausgebauten Radweg parallel zur Nationalstraße 4. Dort befinden sich an einem Kreisverkehr in Altstadtnähe auch touristische Hinweisschilder nach Kope. Diesen folgen wir und fahren zunächst durch die Vorortsiedlungen stracks nach Süden in ein Hochtal hinein. Da unser Gipfelziel von hier aus gesehen links hinter dem Berg liegt, ist natürlich noch nichts zu sehen. Dafür ist es nach dem Dörfchen Legen ziemlich schnell still.
Knappe 1000 Höhenmeter sind von unten angesagt. Das ist in etwa vergleichbar mit dem Anstieg von Rogla, wobei es auf den ersten Metern hier deutlich flacher zur Sache geht. Mit Beginn des Waldsaums wird es dann deutlich anstrengender. Höchstschwierigkeit ist allerdings der flickige Asphalt, der stellenweise nicht so gut gepflegt ist. Besonders im oberen Abschnitt wartet ein runder Kilometer mit vielen Löchern und einer sich auflösenden Straße. Das nur als Vorwarnung und nicht als Abschreckung, denn der Weg ist insgesamt landschaftlich sehr schön. Ein Passvergnügen mit insgesamt 27 Kurven in frischer sattgrüner Umgebung und sehr gleichmäßigen Steigungswerten.
Erst recht spät gerät ein kleiner Hotelkomplex auf dem Scheitel in Sicht. Von hier aus lässt sich weit ins Land schauen. Ansonsten scheinen die Slowenen besessen davon zu sein auf ihren Berggipfeln Fußball spielen zu müssen; analog zu Rogla wartet noch eine Freizeitanlage nebst Sportplatz und nach dem Abpfiff der Weg zurück.

Eine Passquerung ins Drautal will hingegen gut überlegt sein. Das Wandernetz an der Kammlinie ist etwas verwirrend und der aus einem Motorradforum gepriesene Höhenweg über den Crni vrh zur Ribniska koca eine zum Großteil sehr bergige Trage- und Schiebestrecke. Auch die Abfahrt auf der 931 hat der Autor als nicht sonderlich angenehm in Erinnerung. Die Strecke ins Drautal ist steiler als die andere Talseite und war zum Zeitpunkt der Befahrung an vielen Stellen frisch gekieselt, technisch anspruchsvoll sozusagen. Asphalt kommt erst wieder in Ribnica na Pohorju in Sicht.
Für den Autor war aus Unwissenheit umkehren hingegen keine Option. Bei guten Wetterkonditionen mit 23er Schlappen und klassischen Look-Pedalplatten hat sich es ohne Havarien und Blessuren gut für eine Heldengeschichte ausgegangen. Dennoch gilt für Kinder und Ungediente: Bitte nicht nachmachen, wer das hier liest, weiß es nun besser und bindet sich zumindest ein paar Turnschuhe an den Lenker. Dann hat die Wanderpassage durchaus ihren Reiz, von der Kammlinie gibt es immer wieder schöne Ausblicke.
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