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Erste (längst nicht fertige) Version der OSM-Karten online! Danke an openrouteservice.org für die Unterstützung.

Waldhöhe (416 m) Mauer von Untersulzbach, Sulzbachtaler Sendemast

DSCN0095.

Auffahrten

Von kletterkünstler – Die kurze, aber äußerst kraftraubende Klettereinlage beginnt am Abzweig zum Friedhof von Untersulzbach. Dieser befindet sich im Ortskern ausgangs einer Linkskurve der K22 in Richtung Obersulzbach. Der Weg zum Friedhof begrüßt uns gleich mal mit 14 %. Wer in Untersulzbach aus dem Zug steigt, wird also ohne Einrollmöglichkeit gleich richtig eingeheizt. Wir passieren den Ort der letzten Ruhe und durchfahren eine weite Kehre. In der Folge bleibt es kurvig. Man möchte sich gar nicht ausmalen, wie steil der Weg wäre, würde er geradeaus den Hang hinaufführen.
Die Aussicht wird nun langsam besser, doch können wir diese angesichts der unvermindert hohen Steigung kaum genießen. Untersulzbach verschwindet immer weiter uns. Nach 650 Metern können wir uns bei nur noch 10 % Steigung ein wenig erholen und die verlockende Bank gegebenenfalls dazu nutzen, eine Pause einzulegen und die Landschaft sowie die bisher hart erkämpften Höhenmeter auf uns wirken zu lassen.
Frisch erholt oder dem Rhythmus zuliebe auf den Zwischenstopp verzichtend wird es nun ernst. Die letzte Rampe ist einen Kilometer lang und zieht uns die letzten Körner aus dem ohnehin schon erschöpften Körper – insbesondere, wenn man dem Ende seiner Tour entgegenstrebt und schon einige der harten Nordpfälzer Brocken in den Beinen hat. Bis zu 18 % lassen das Laktat in die Schenkel schießen und den Besitzer dieser leiden. Gemeinerweise gestaltet sich diese zweite Wand im Gegensatz zur ersten dann auch noch deutlich geradliniger.
Nach 1,7 Kilometern hat das Leiden wenige Meter unterhalb des Sendemastes dann ein Ende. Wer ganz nach oben möchte, schiebt sein Rad um die Schranke herum. Die letzten 200 m kann man sich aber auch sparen. Die Aussicht über Kaiserslautern, die Westpfalz und die bewaldeten Kuppen des Pfälzerwaldes wird nicht besser.

Der Feldweg führt nun noch 1,2 km wellig über den Höhenrücken. Dann biegen wir scharf links ab und der Belag wird abrupt schlechter. Es folgt eine steile und im zweiten Teil kurvige Abfahrt nach Obersulzbach, wo sich die lohnenswerte Auffahrt zum Eulenkopf anschließt.

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00:09:28 | 14.09.2014
Lothar63
Dolce Vita
Von kletterkünstler – Frankelbach erreicht man von Olsbrücken im Lautertal aus. Auf den 1,5 Kilometern gewinnen wir süße 25 Höhenmeter, verlieren aber in den Ort hinein wieder ein paar wenige. An der T-Kreuzung startet dann diese Auffahrt. Wir fahren nach links und folgen der zweiten Straße nach rechts. Die Steigung liegt noch zwischen angenehmen sechs und sieben Prozent.
Rasch lassen wir die letzten Häuser hinter uns und es wird schnell buschiger, dann waldiger um uns herum. Wir befinden uns nun auf einem urigen Wirtschafts-/Forstweg. Die Steigung nimmt kontinuierlich zu und knackt nach 500 Metern die 10-Prozent-Marke. Im Verlaufe einer langen Rechtskurve, die uns kurzzeitig wieder gen Norden führt, überqueren wir eine kleine Lichtung. Wieder im Wald bringt uns eine lange Linkskurve wieder in südliche Richtung, ausgangs derer wir den hübschen Mischwald verlassen.
Jetzt wartet der anspruchsvollste Abschnitt darauf bezwungen zu werden. Auf Rillenbeton à la Vorder Höhi müssen zwölf Prozent Steigung weggedrückt werden. Es wird nochmal kurz buschiger, dann wechselt der Belag zu Betonplatten und wir können bei nachlassender Steigung die Blicke über die Höhen des Nordpfälzer Berglandes schweifen lassen.
Schließlich holpern wir über ein sehr kurzes Schotterstück, das aber auch mit dem Rennrad gut zu befahren ist. Dann biegen wir links ab und rollen ein kurzes Stück abwärts. Es geht noch einmal sanft aufwärts, wir können den Ausblick genießen und erreichen nach 3,5 Kilometern den Scheitelpunkt, an dem es links auf den Gipfel geht. Diese hundert Meter kann man sich aber im Grunde sparen. Die folgende sehr steile Abfahrt nach Untersulzbach ist sehr bremslastig, also Vorsicht!
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