Wareswald (413 m)
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DLRF: 2
Wareswald (413 m)
Sankt Wendeler Land, Saarland.
Der Wareswald ist ein bewaldeter Höhenrücken am Fuße des Schaumberges im St. Wendeler Land. Er befindet sich zwischen den Ortschaften Tholey, Theley, Oberthal und Alsweiler. Namensgeber des Gebietes ist der römische Feldherr Varus, der hier angeblich mal gewesen sein soll, dies wird jedoch inzwischen bezweifelt. Alternative Deutungsansätze sind ebenfalls nicht vollständig gesichert. Tatsache jedoch ist, dass hier im 1. Jahrhundert n. Chr. am Kreuzungspunkt der bedeutenden römischen Verkehrsachsen Mainz-Metz sowie Straßburg-Trier (vgl. dazu auch die ebenfalls bei quäldich beschriebene Rheinstraße) eine gallorömische Siedlung entstand, welche ihre Blütezeit im 2.–4. Jahrhundert erlebte. Seit 2001 werden umfangreiche Ausgrabungen durchgeführt, so dass Teile der Siedlung wieder freigesetzt werden konnten.Ebenfalls hat in den letzten Jahren eine stärkere touristische Erschließung stattgefunden. Damit einher ging und geht leider auch ein erhöhtes motorisiertes Verkehrsaufkommen, was durch den Bau von Parkplätzen in fast unmittelbarer Nähe der Ausgrabungsstätten zusätzlich forciert worden ist. Das einst so beschauliche Gebiet büßt dadurch oftmals viel von seinem idyllischen Charakter ein. Besuche sind somit eher Wochentags (morgens bzw. abends) zu empfehlen.
Als Anfahrt ist für den sportlich ambitionierten Rennradfahrer lediglich die Straße von Oberthal aus interessant.
Für die Beschreibung danken wir pmaier 

Liste der Auffahrten
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Nordostauffahrt ab Oberthal 1,4 km / 104 Hm

Die Anfahrt beginnt am Sportzentrum (Fußball- bzw. Tennisanlage, Minigolfplatz) des Ortes. Dieses ist zu erreichen, indem man ungefähr in Ortsmitte in die Osenbachstraße (von Bliesen aus kommend auf der linken Seite) abbiegt und dieser einige hundert Meter lang folgt. Zur besseren Wegfindung wurden in dieser Abbiegung bzw. auch am Start des Anstieges Beschilderungen angebracht: Ausgrabung Wareswald. Der eigentliche Anstieg beginnt dann direkt am Ortsausgang. Die ersten 500 m weisen eine Durchschnittssteigung von 7–8 % mit Spitzen im unteren zweistelligen Bereich auf. Vorsicht: auf der gesamten Anfahrt gibt es immer wieder Schlaglöcher. Hat man den ersten Abschnitt hinter sich gebracht, geht die Steigung für die nächsten 250 m auf 5–6 % zurück. Daraufhin fahren wir in ein Waldstück ein, die nächsten 650 m bewegen sich wieder im Bereich von 7–8 %. Die höchsten Prozentwerte (10 %) erreicht man kurzzeitig am Waldeingang bzw. -ausgang. Kurz nachdem man das Waldstück passiert hat, nimmt die Steigung dann auch ab, und wir haben den höchsten Punkt der Auffahrt und somit auch den Höhenrücken erreicht. Nun muss man noch rund 700 m der Straße folgen, bis man an der Hauptausgrabungsstätte vorbeikommt. Hier ist dann wieder Vorsicht geboten, denn die auf der Straße befestigten Stopper in Nähe der Ausgrabungen sind zu beachten. Folgt man an den Ausgrabungsstätten der Straße weiter, erreicht man Tholey bzw. eine Anhöhe zwischen Tholey und Theley.Für die Beschreibung danken wir pmaier 














