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Wartburg (408 m)

Thüringer Wald, Thüringen.
Wartburg
Zwei Kilometer nördlich des Rennsteigs erhebt sich am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes die Wartburg majestätisch 200 Meter über der Stadt Eisenach. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung hat sie über die Landesgrenzen hinaus eine große Berühmtheit erlangt und stellt den Touristenmagnet schlechthin im Thüringer Wald dar.
Die Burg wurde um 1067 von Ludwig dem Springer aus dem Geschlecht der Ludowinger gegründet. Die heutige Wartburg ist größtenteils im 19. Jahrhundert unter Einbeziehung weniger erhaltener Teile neugebaut worden. Seit 1999 gehört die Wartburg zum Weltkulturerbe.
Historische Bedeutung erlangte die Wartburg insbesondere dadurch, dass hier Martin Luther im frühen 16 Jh. Zuflucht fand und die Gelegenheit dazu nutzte, die erste deutschsprachig Bibelübersetzung zu schaffen.
Ludwig II. von Bayern nahm die Wartburg übrigens als Vorbild für sein im Allgäu gelegenes Schloss Neuschwanstein. Das Schloss und die Burg ähneln sich nicht nur aus einigen Blickwinkeln in der Silhouette, auch der Festsaal wurde für das Schloss des bayerischen Königs nachgeahmt. Weitere Informationen zur Wartburg findet ihr unter wikipedia.org.
Die Wartburg lässt sich mit dem Rennrad nur über eine Straße vom Südende Eisenachs erreichen.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostauffahrt von Eisenach2,5 km171 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Ostauffahrt von Eisenach  2,5 km / 171 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostauffahrt von Eisenach
Aus dem Zentrum Eisenachs hinaus folgt man der B19 auf der Wartburgallee Richtung Meiningen. Wo die Bundesstraße einen Linksbogen macht und weiter zur "Hohen Sonne" über den Kamm des Thüringer Waldes führt, kann man hinter einer Bushaltestelle rechts zur Wartburg abbiegen. Hier beginnt unsere Auffahrt auf 237 m Höhe.
Auf den ersten 300 m sind Kopfsteinpflaster und eine Durschnittssteigung von 10% zu überwinden. Daraufhin folgt der entspannende, knapp 2 km lange Mittelteil auf gut ausgebauter Straße. Die Steigungswerte fallen zwischenzeitlich sogar auf 0; im Mittel ist mit moderaten 4% zu rechnen. Die Wartburg zeigt sich hier bereits durch die Bäume hindurch von ihrer schönsten Seite. Wenn die Straße wieder in Kopfsteinpflaster übergeht, erreicht man den riesigen Autoparkplatz an der Wartburgschleife. Wer es auf dem Weg nach oben eilig hat, sollte hier darauf achten, vor dem Parkplatz scharf links abzubiegen und an einer Schranke vorbei das dritte Teilstück in Angriff zu nehmen, das einen die letzten Meter hinauf zur Wartburg führt.
Trotz allen Enthusiasmus' ist ab hier Rücksicht auf die zahlreichen Fußgänger und einige Esel zu nehmen, die nicht unbedingt mit Rennradfahrern rechnen. Die ersten 270 Meter nach der Schranke sind noch sehr gut fahrbar. Nach der letzten Rechtskurve wird es dann jedoch richtig steil - weiterhin auf Kopfsteinpflaster. Bei über 20% auf 150m kämpft man gleichermaßen mit Grip, Puste und dem Fußgänger-Slalom. Wer diesen Abschnitt tatsächlich fahrend bewältigt (zumindest mit 30/23-Übersetzung möglich), weiß, wieso diese kurze Auffahrt 4 Sterne erhält.
Die fahrerische Herausforderung sollte man dann vor der Zugbrücke, die zum Tor des Innenhofes führt, beenden. Belohnung ist ein grandioser Blick auf die Außenmauer der Wartburg und über Eisenach.
Für die Beschreibung danken wir Reinhard Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: Intrinsic Dan Mail an Absender0 h 06 m 23 s06.08.2011
Mittlere Zeit: Baldi Mail an Absender0 h 09 m 11 s23.07.2007
Langsamste Zeit: 0 h 13 m 00 s30.05.1999