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Weisse Wak (527 m) Mur de Wahlhausen

Auffahrten

Von kletterkünstler – Im tief eingeschnittenen Ourtal verlassen wir die Hauptverkehrsstraße 10 in die Straße mit dem Namen Am Duerf, um diese alsbald wieder in Richtung Wahlhausen zu verlassen. Eine Einrollphase suchen wir vergebens. Die Mauer von Wahlhausen begrüßt uns sogleich mit deutlich zweistelligen Steigungswerten. Die weitaus steilere, weil kürzere Variante führt uns bereits nach wenigen Metern rechts ab. Die 23 % des hardfietsen-Profils sind sicher übertrieben, aber 17 bis 18 % könnten im Scheitelpunkt der Kurve durchaus erreicht werden.
Nach diesen ersten brutal steilen 300 Metern erreichen wir wieder die Hauptstraße nach Wahlhausen und lassen Untereisenbach bei nahezu unvermindert hoher Steigung hinter uns. In einem langen Linksbogen zwischen Feldern hindurch aufwärts kletternd entfernen wir uns höhentechnisch immer weiter vom romantischen Ourtal, das bereits nach wenigen hundert Metern tief unter uns liegt.
Nach 700 Metern rückt der Wald langsam näher, und bei teilweise einstelliger Steigung entspannt sich die Kletterpartie auf der nun nahezu schnurgeraden Strecke kurzzeitig ein wenig. Nach 1,3 Kilometern folgen wir nicht der etwas breiteren Fahrbahn nach rechts, sondern der knackigen und neu asphaltierten Rampe geradeaus. Mit bis zu 14 % im Maximum und länger anhaltenden Abschnitten um die 12 % wird es nun insbesondere an heißen Tagen noch einmal richtig hart, wenn uns die Sonne erbarmungslos einheizt.
Hinter einem kleinen Waldstück ist es nach insgesamt 2,1 absolvierten Kilometern schließlich geschafft. Hier treffen wir wieder auf die einfacherere, da längere Variante und pedalieren auf meist nur noch leicht ansteigendem Wege Wahlhausen entgegen. Das Ende der kräftezehrenden Auffahrt erreichen wir schließlich an einer Gabelung am Ende des kleinen Dorfes. Beide Straßen führen zur 322, wobei es rechts in Richtung Hosingen und links in Richtung Merscheid und Hoscheid geht. Eine Vielzahl an schönen und gemeinen Anstiegen lauert in den nicht allzu weit entfernten Städtchen Stolzembourg und Vianden am Ufer der wildromantischen Our.

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Von kletterkünstler – Wer bereits einige der harten Ourtalbrocken wie Hosingen, Preischeid, die Côte de Pütscheid oder Groensteen geschluckt hat, wird sich vermutlich zweimal überlegen, ob er sich die kürzere Variante des Weisse Wak noch gibt. Schwache Schenkel entscheiden sich also für die rund 700 m längere Strecke, kommen dadurch aber auch in den Genuss eines schattigen Waldstücks, das an heißen Sommertagen willkommene Abkühlung verschafft.
Wir beginnen unsere Kletterpartie also an gleicher Stelle wie oben und biegen nach wenigen Metern nicht ab, sondern folgen weiter der Hauptstraße nach Wahlhausen. Wir duchqueren den Ort bei deutlich geringeren Steigungsprozenten. Eine Kehre versüßt die Fahrt zwischen den Häusern, die wir nach 600 Metern hinter uns lassen, wenn sich die beiden Auffahrtsvarianten vorläufig wieder vereinen.
Nach den bekannten 900 mal mehr, mal weniger steilen Metern folgen wir der Straße nach rechts in ein Waldstück hinein. Der fast doppelt so lange Weg bedeutet auch deutlich geringere Steigungsprozente. Entsprechend entspannt rollen wir auf kurviger Fahrbahn durch den schattenspendenden Wald, ehe wir nach etwa 1,5 Kilometern im nunmehr offenen Gelände wieder auf die Quetschervariante treffen. Gemütlich pedalieren wir nun die letzten Meter zum höchsten Punkt in Wahlhausen.

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