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Weissensteinpass (1279 m)

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Tour Südrampe Weissenstein + Nordrampe Balmberg

  • FannyK, 23.06.2016, 04:34 Uhr
    Ich habe mich gestern auf den Weg gemacht (Zweifach mit 34/28, ist das überhaupt berggeeignet???), die Südrampe beim Weissensteinpass und die Nordrampe beim Balmberg zu erklimmen. Um Gottes Willen, ich hatte ja keine Ahnung, was da auf mich zukommt (hätte die Seite hier vorher mal checken sollen). Ich habe auch erst danach gelesen, dass es sich dabei um einige der steilsten Strassen in der Schweiz handelt. Super, und ich gehe das zwischen Nachtschichten an. Und dass es in der Sonne +30°C hatte, hat es mir auch nicht leichter gemacht. Mir hat geholfen, dass wenig Verkehr war, sodass ich die sonderlich steilen Stücke in Kehren fahren konnte. Aber dennoch musste ich mehrmals absteigen, Pause machen und mich aklimatisieren. Einmal hatte ich an einer ungünstigen Stelle Pause gemacht, sodass ich nicht mehr in die Pedale kam und 100m schieben musste. Zu dem Zeitpunkt noch eine Schmach, beim Balmberg meine einzige Rettung, dass ich überhaupt hochkomme.
    Die Abfahrt auf der Nordseite fand ich anstrengend, weil der Strassenzustand meiner Meinung nach schlechter als auf der Südseite ist, das ging ziemlich in die Handgelenke.

    Fazit: an sich ist die Tour schön, bloss anders herum wäre es für Hobbysportler wie mich zumindest menschlich gewesen. In dieser Richtung das Härteste, was ich meinem Körper seit Jahren angetan habe. Zum Vergleich: Der Grimselpass, den ich am Montag gefahren bin, ist ein leichter Spaziergang dagegen gewesen.
  • pedaloeur, 15.07.2017, 23:58 Uhr
    Hi
    ich hab den weissenstein von jeder seite je einmal gemacht. mein renner hat 55/39 vorne und 11/28 hinten. ich bin ü50, notabene.
    das erste mal fuhr ich mit dem zug nach solothurn und von dort über die südrampe: steil, aber geil! die aussicht oben entschädigt einen für die plackerei. die nordseite hab ich vor zwei jahren in meiner ersten juratour gemacht, da hatte ich schon ca 60 km auf dem buckel und nach dem weissenstein noch nach kappel an der aare. die nordauffahrt ist langweilig: fünfmal grad hin und her, immer im wald, gääähn.
    a porpos der nachbarpass, den balmberg hab ich diese jahr erledigt, von moutier her, mit derselben übersetzung. war ein hartes stück arbeit, aber hat sich gelohnt.
    und ja: wenn man halt anhalten muss, dann geht wegfahren nur wie goldwinger unten beschreibt: auf den sattel und in die klickpedale, mit handbremse und mit einem ruck los. :-)
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Garmin Tourenvorschlag lässt grüssen

  • goldwinger, 14.06.2015, 10:02 Uhr
    Mein Garmin Touring hat mir drei Tourenvorschläge gemacht. Nur ein Vorschlag hat mir von der Richtung gefallen. So bin ich relativ unvorbereitet in den Aufstieg von Süden gefahren. Um es kurz zu machen: Ich habe in den steilsten Rampen umgekehrt und bin eine andere Tour gefahren. Nachdem ich schon einmal anhalten musste und fast nicht mehr in die Pedalen kam, habe ich nach dem zweiten Stopp aufgegeben. Wie steil es ist, sei hier beschrieben: Beim zweiten Stopp habe ich mich mit der rechten Hand an einem Pfosten gehalten und mit der linken Hand die Vorderbremse gezogen. In mormaler Sitzposition und ohne Gegenzug mit der rechten Hand, ist das Fahrrad über das gebremste Vorrad zurückgerutscht. Diesmal hat mir die Motivation, die Kraft und der Wille gefehlt. Ich wollte etwas Spass haben beim Fahren, dieser Aufstieg war zuviel Krampf und zuwenig Spass! Muss wohl mehr trainieren!
    Die neue Gondelbahn läuft im Jahr 2015 und rattert nicht mehr.
  • helmverweigerer, 14.06.2015, 15:10 Uhr
    Sollte dich dein Garmin jemals von Orden über den Balmberg schicken, so nimm die Variante über den Weissenstein, du würdest sonst keine Freude haben ;-)
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Südrampe

  • quälemich, 24.10.2014, 09:53 Uhr
    Der Südanstieg ist nichts für Flachlandindianer. Wer unbedingt mit 39/25 hinauf will, stresst nicht nur sich, sondern vor allem seinen Antrieb. Wer auf einer längeren Tour den Weissenstein süd oder den noch härteren Balmberg nord fährt, sollte das auch bewusst wollen. Beide Pässe eignen sich ansonsten sehr gut für ein kürzeres Training im oberen Leistungsbereich. Wenn ich an einem steilen Stich partout nicht absteigen will, montiere ich meinen kleinen Trinkrucksack. So muss ich fürs Trinken die Hände kaum vom Lenker nehmen. Bei steilen Abfahrten und auch bei starkem Verkehr auf anderen Strassen ist das ein wesentlicher Sicherheitsfaktor. Die alte Sesselbahn existiert übrigens seit Jahren nicht mehr. Die neue, sich im Bau befindende sollte 2015 den Betrieb aufnehmen.
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Südrampe

  • Cornel, 27.12.2003, 22:06 Uhr 23.09.2012, 17:55 Uhr
    Nach den Daten ist die Nordrampe zum Balmberg (westlich neben dem Weissenstein) noch etwas extremer (bis zu 23% Steigung, im Durchschnitt über 14%). Dieser Aufstieg ist aber landschaftlich auch nicht interessanter, kann aber zu Trainingszwecken mit dem Weissenstein (Südrampe) zu einer kurzen Rundstrecke kombiniert werden.
  • schlucht, 23.09.2012, 17:55 Uhr
    Ich habs heute gemacht. Danke an Quäldich.de. So wusste ich was auf mich zukommt und habe mich darauf eingestellt.
    Als Belohnung fuhr ich dann über den Balmberg wieder zurück.
    http://www.quaeldich.de/paesse/balmberg/
    Gruss Lothi
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Südrampe von Oberdorf

  • Axel, 17.08.2003, 15:50 Uhr 02.07.2007, 12:47 Uhr
    Der Weissenstein erhebt sich über das flache Land um das Flüßchen Aare, welche von Bern aus durch den Bieler See fließt. Der Süd Aufstieg zum Weissenstein sollte von Solothurn aus erfolgen. Der Weg geht vom Stadtzentrum aus in Richtung Oberdorf mit einer konstanten aber moderaten Steigerung. Durch einen kleinen Eisenbahntunnel in Oberdorf, die Sesselliftstation ist links davon, wird dann das lockere Training harsch unterbrochen. Am Tunnel ist ein Hinweis auf die zu erwartene 22% Steigerung. Hinter Der Talstation des Liftes kommt auf der linken Seite noch ein Gasthaus. Der Weg geht dann rechts ab und man fäht im Wald den Berg hinauf. Es geht über einen guten Straßenbelag. Neben des schon recht steilen Anstiegs kommen immer wieder Rampen mit den angekündigten 22%. Der Weg ist also sehr ungegelmäßig in der Steigerung und sehr fordernd. Einen eigenen Rhytmus zu finden ist recht schwer. Immer wieder spannt sich über den Weg der Sessellift. Immer wieder gibt es die berüchtigten Rampen. Hoffnung kommt auf, die Kuppe ist in Sicht, obwohl das Restaurant noch nicht zu sehen ist. Es handelt sich um eine Höhenlinie welche sich ca. 100m unter dem Gipfel befindet. Es geht über ein kurzes Plateau und hinein in den letzten Abschnitt welcher nicht mehr so steil zu sein scheint. Von der Talstation sind es recht genau 5km Weg bis zur Spitze. Vom Restaurant aus kann man sich mit einer guten Aussicht belohnen. Beim Aufstieg ist davon nichts zu sehen, da man im Wald ist und der Anstieg so knackig ist, das man kaum dazu kommt sich die Landschaft anzuschauen. In der Abfahrt kann man es dann wieder laufen lassen. Es gibt 2 Kehren, welche etwas tricky sind. Die bemerkt man aber schon beim Aufstieg. Trotz einer 39/27 Übersetzung mußte ich ein paar mal vom Rad. Der Anstieg ist schwer und die permanente Änderung des Anstiegs macht es auch nicht leichter. Am Weissenstein benötigt man schon etwas mehr Biss als ich es hatte.
  • Jan, 02.09.2003, 08:33 Uhr 02.07.2007, 12:47 Uhr
    Hi Axel,<br> vielen Dank fuer diese schoene Beschreibung, insbesondere deine ehrliche Einschaetzung am Ende finde ich sehr erfrischend. Sonst geht es ja immer nur um das <i>hoert, wo ich ueberall hoch gekommen bin</i>.<br> Viel Spass noch beim Radeln wuenscht dein Jan
  • Frank, 14.10.2003, 10:23 Uhr 02.07.2007, 12:47 Uhr auf Jan
    Hallo Ihr da, bin zufällig beim surfen auf der Seite gelandet. Ich bin der gleichen Meinung wie Axel und mal ehrlich. Wer hier nicht absteigt ist Profi. Ich war mit 39/25 unterwegs (2-fach Blatt) und es war weitaus das Schlimmste was ich seit langem erlebt habe. Die Nordseite dagegen ist sehr zu empfehlen, wenn man nicht gerade Wert auf Aussicht legt, aber bei der Hitze diesen Sommer spenden die Bäume angenehm Schatten. Hätte Lust nächstes Jahr mal mit ein paar Leuten die in Solothurn und Umgebung trainieren wollen. Ich wohne erst seit einem halben Jahr in der Schweiz und studiere an der FH in Olten. Außerdem suche ich Anschluss an einen guten Verein, der auch Rennen fährt, denn daheim war ich auch in einem Verein. Die Kameradschaft ist halt das Schönste beim Radfahren deswegen wäre es schön, wenn sich ein paar Leute bei mir melden würden. Bis dann. Frank
  • Häxli, 02.07.2007, 12:47 Uhr
    War gerade am Sonntag an diesem Anstieg. Da ich in Solothur schon 100km in den Beinen hatte, wurde der Anstieg also noch härter. Doch eigentlich würde man hochkommen (mit 39/27). In meinem Fall jedoch nicht, da in diesem Schneckentempo und der Steigung fast zwangsläufig beide Hände am Lenker bleiben sollten.... Habe also auch zweimal angehalten um einige Schlucke aus der Pulle zu nehmen.

    Uebrigens empfiehlt sich die Weiterfahrt über Vermes, Mervelier, Scheltenpass und je nachdem zurück nach Balsthal, Olten Solothurn oder richtung Basel (inkl. Challpass von Laufen/Röschenz)
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  • Gast, 08.03.2004, 13:30 Uhr
    Wir haben die steile Variante des Weissensteinpasses im Frühling 2003 in Angriff genommen.Das hiess ca. 5 km leiden. Bin noch nie so lange so steil raufgefahren. Also wer auch mal im kleinsten Gang fahren möchte, dem empfiehlt sich der Weissensteinpass, natürlich von Süden her.
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