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Wixberg (430 m)

Nordanfahrt - Paßhöhe nach ALTENA ist erreicht. Zum Gipfel sinds nur noch wenige Meter.

Auffahrten

Von Seppman – Startpunkt ist in Iserlohn-Untergrüne beim Abzweig der Untergrüner Straße/Igelstraße (Ampel) in der Nähe der bekannten Dechenhöhle. Am Anfang heißt es gemütlich einrollen, vorbei an der Iserlohner-Brauerei und geradeaus durch den REWE-Kreisel. Bis Attern (Kilometer 6,5) steigen die Prozentwerte nicht über 3. Diese Passage eignet sich beim Start in Iserlohn deshalb optimal für einen Transfer nach Süden.
Zunächst durch Unter- und Obergrüne radelnd, fährt man ab Kilometer 4 über die idyllische und mäßig befahrene Talstraße bis Attern. Kurz hinter Attern geht ein scharfer Rechtsabzweig auf einen Wirtschaftsweg (Ausschilderung: Wixberg) mit sprunghaft steigenden Prozentwerten dem Wixberg entgegen. Nach kurzem Flachstück geht es ab einem Gasthof für ca. 200m mit 11 % bergauf. Danach kann der Wixberg mühelos „errollt“ werden.
Bei der Abfahrt auf der Nordseite ist bis zur Einmündung bei Attern Vorsicht aufgrund der geringen Breite des Weges und des erstaunlich häufigen Gegenverkehrs geboten. Danach kann man es Richtung Iserlohn richtig krachen lassen.
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Dolce Vita
Von Seppman – Die Charakteristik der Südrampe? Hier hatte ich das oben erwähnte Déjà-vu vom letzten Südtirolurlaub. Die bekannten Gebirgspässe haben klangvolle Namen, die dem Rader einen Schauer über den Rücken jagen. Sie sind lang, manchmal verdammt lang, aber sind prozentmäßig doch immer so gebaut, dass auch ein italienischer Laster oder Reisebus das Ziel erreicht. Die unscheinbaren Wirtschaftswege muss dagegen nur der Bauer hoch. Hat man die jenseits von gut und böse liegenden Steigungen (jenseits von 20 %) bezwungen, kann man sich zu Hause noch nicht mal mit dieser Heldenleistung brüsten, weil dieses Gehöft niemand kennt, oder der „Pass“ schlichtweg keinen Namen hat.
Immerhin hat der Wixberg einen Namen, und auch wenn es dann doch keine 20 % sind, so glaube ich bei der Auffahrt verstanden zu haben, wie er zu seinem Namen gekommen ist.
Der Einstieg ist nicht ganz einfach zu finden. Orientierung bietet die Burg Altena. Die Linscheidstraße geht nördlich der Burg direkt am nördlichen Lenneufer entlang. Wer diese gefunden hat, findet dann auch den Abzweig auf die Friedhofsstraße. Nach 500m und einigen lächerlichen Höhenmetern kommt eine kleine Kreuzung (Hengenscheider Weg–Linscheider Bach) – dort geradeaus drüber – und es wird schlagartig ernst. Wer an dieser Kreuzung ist, wird sofort merken, dass er richtig ist. Zunächst einfallslos gerade den Berg empor kletternd, steigt die Prozentanzeige noch in der Siedlung auf 13 %.
Zum Glück bin ich im Herbst gefahren… Gaffende Grillmeister wären das letzte, was man braucht, wenn der Schalthebel die Ritzel nicht schnell genug hochschalten kann.
Nach einem knappen Kilometer kommt die 1. Kehre in Sicht. Wer sie durchklettert hat, hat die Maximalsteigung (14 %) hinter sich. Für 200 m kann man bei 8 bis 9 % durchschnaufen, bevor es bis vor der 3. Kehre wieder auf 13 % ansteigt. Nach dieser Kehre kommt kurz vor der Passhöhe noch eine 12-Prozent-Rampe, die aber mit Euphorie gesprintet werden darf, da die letzten 200m nach der Passhöhe zum Wixberg nun wirklich nicht mehr schocken können.
Kleiner Tipp: Wem vor lauter Euphorie die 14 % nicht genug waren, der sollte vom Wixberg gen Nord-Osten schauen. Dort wird er am Gegenhang einen Funkturm (siehe Foto mit Pferden) entdecken. Auch dort geht ein unscheinbarer Wirtschaftsweg aus dem Tal gerade bergauf, mit bis zu 17 % (Anfahrt: Nordabfahrt bis Einmündung auf Talstraße, rechts ca. 900m leicht bergauf; wenn rechts Hengenscheid ausgeschildert ist, geht’s links hinauf nach Kesbern… Kette links)
8 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:10:50 | 15.08.2015
Mika972
Mittlere Zeit
00:14:28 | 21.06.2009
mountain king
Dolce Vita
00:17:30 | 29.06.2008
AlpenFan

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