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Zeinisjoch (1822 m)

Zeinisjoch .

Auffahrten

Von thomasg – Die Abzweigung zum Zeinisjoch liegt etwa in der Mitte zwischen Galtür-Wirl und der Mautstation der Silvretta-Hochalpenstraße auf einer Höhe von 1720 m. Die Straße verläuft zunächst flach und teilweise sogar leicht abfallend. Erst allmählich beginnt sie anzuziehen und führt mit einer Steigung von maximal fünf Prozent durch die Wiesen oberhalb von Wirl. Nach 1,5 km biegt die Straße in das Tal zum Zeinisjoch ab. Rechts unterhalb führt parallel die alte Schotterstraße entlang des Zeinisbaches, die heute vor allem von Mountainbikern frequentiert wird.
Die Straße steigt nun stetig an und erreicht nach 2,9 km an der Landesgrenze von Vorarlberg den höchsten Punkt (1845 m). Voraus erblickt man schon den vom Gletscherwasser milchig gefärbten Zeinissee, in dem wunderschön einige Inseln treiben. Nach einer kurzen Abfahrt erreicht man nach 4,3 km das Zeinisjoch, das durch seine Lage zwischen dem Zeinissee auf der rechten und dem Kops-Stausee auf der linken Seite fast wie ein Damm wirkt. Etwa 100 m weiter biegt man nach rechts zum Gasthaus ab.
Die Straße steigt im weiteren Verlauf noch einmal etwa 30 m an, um einen kleinen Kamm zu überschreiten. 500 m weiter erreicht man auf der anderen Seite die Staumauer des Kopssees, von wo aus sich ein wunderschönes Panorama in die Bergwelt des Montafon bietet. Kurz vor dem Parkplatz mündet auch die von Partenen heraufführende Mountainbike-Strecke.

47 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:12:56 | 23.08.2008
Ulle 2
Mittlere Zeit
00:14:50 | 02.10.2011
pme
Dolce Vita
00:19:00 | 17.06.2017
Cinelli_rad
Von Renko – Der Beginn der Westauffahrt liegt am Anfang der letzten Ortschaft des Montafons, Partenen. Nach der Dorfausfahrt mündet man in die Hauptstraße ein, und kurz danach folgt die Mauterhebestelle für die Silvretta-Hochalpenstraße. Kurz danach biegt man links in ein schmales Sträßchen.
Die Steigung nimmt sofort zu, der Radler bekommt einen Vorgeschmack auf das, was auf ihn wartet. Bei dann schwankenden Steigungswerten und einigen Kehren geht es weiter im Wald. Gelegentlich lichtet sich der Wald und erlaubt nette Ausblicke hinab ins Montafon.
Eine letzte Rampe zwang dann auch den Autor aus dem Sattel, hier eine Steigung von gut 20 %. Danach lässt die Steigung nach, man fährt in einem schmalen Tal neben einem Bach.
Hier hat man die uralte Asphaltierung nicht ersetzt, man sollte hier vorsichtig fahren.
Nach nur anderthalb Kilometern nimmt die Steigung wieder zu und bleibt danach beinahe durchgehend im zweistelligen Bereich. Immer wieder wird man aus dem bequemen Sattel in den Wiegetritt gezwungen, zudem kommt eine Serie von sehr engen Spitzkehren bei 20 % Steigung.
Nach etwa acht Kilometern ist der Spaß vorbei. Das neu geteerte Sträßchen mündet in die breitere Werkstraße ein und flacht markant ab.

Diese Auffahrt hat dem Autor recht viel Spaß gebracht: die Rampen mit Steigungen von immer wieder 20 % fordern den Radler, sind aber nie besonders lang, und sind perfekt asphaltiert. Das Sträßchen ist nicht für den motorisierten Tourismusverkehr zugelassen, so fährt man in aller Ruhe hoch. Besonders an diesem Tag im Spätoktober, wo unten Regen fällt, in der Mitte die Sicht auf unter 50 Metern fällt, und oben leichter Schneefall einsetzt, und ohne eine einzige Person gesehen zu haben.
Die Asphaltierung der Bergstrecke hat eine interessante Verbindung vom Rheintal im Westen nach Tirol ermöglicht, denn vom Rheintal bis kurz vor Partenen gibt es verkehrsentlastete oder -freie Radwege, die hier beschriebene für den Autoverkehr gesperrte Passauffahrt, sowie die lange Abfahrt danach bis Landeck. Sie ist zwar nicht verkehrsfrei, aber in der Abfahrt ist das für Radler vielleicht nicht so tragisch.

28 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
00:36:00 | 26.07.2011
tdfcb99
Mittlere Zeit
00:52:00 | 27.07.2016
Quereinsteiger
Dolce Vita
00:59:00 | 15.06.2013
MonikaHeer

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