Zeinisjoch (1822 m)

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Zeinisjoch (1822 m)

Alpen, Rätische Alpen, Montafon, Vorarlberg, Tirol.
Zeinisjoch .
Im oberen Paznauntal biegt hinter der letzten Ortschaft Wirl eine kleine Straße zum Zeinisjoch ab. In der Regel wird man bei der An- und Abfahrt zur Bieler Höhe dieser Stichstraße kaum Beachtung schenken, da sie mit knapp einhundert Höhenmetern rein sportlich nicht viel zu bieten hat. Beim Blick in die Karte vermutet man wohl auch eher ein komplett erschlossenes Skigebiet. Aber weit gefehlt: das Zeinisjoch ist ein schönes Plätzchen. Man sollte ruhig mal den kleinen Abstecher machen, um dort am lauschigen See einen Kaffee zu trinken. Auf der anderen Seite des Joches breitet sich der Kopsstausee aus, von dessen Staumauer man tief hinab ins Montafon und über die Bergwelt der Silvretta-Gruppe blicken kann.
Per Rennrad ist das Zeinisjoch seit 2008 auch vom Westen her anfahrbar. Der Zustand der vom Osten her kommenden Straße ist überall perfekt. Sie wurde vermutlich beim Bau des Kopsstausees neu trassiert, was auch die sehr gemäßigten Steigungen auf der gesamten Strecke erklären dürfte. Die Straße hinab ins Montafon dagegen ist recht schmal, hat enge Kehren und ist für den nicht berechtigten motorisierten Verkehr gesperrt. Das obere Drittel ist zudem abschnittsweise sehr steil. Für Fans von steilen Straßen ist die Westseite allererste Sahne!
Sowohl am Zeinisjoch selbst, als auch an der Staumauer des Kopsstausees gibt es Einkehrmöglichkeiten. Am Zeinissee gibt es zudem einen kleinen Campingplatz, auf dem es nachts aber sehr frisch werden dürfte.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Ostanfahrt aus dem Paznauntal4,3 km123 HmSchön: 4 SterneHart: 1 Sterne
Westauffahrt ab Partenen9,9 km803 HmSchön: 4 SterneHart: 4 Sterne

Ostanfahrt aus dem Paznauntal  4,3 km / 123 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 1 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Ostanfahrt aus dem Paznauntal
Die Abzweigung zum Zeinisjoch liegt etwa in der Mitte zwischen Galtür-Wirl und der Mautstation der Silvretta-Hochalpenstraße auf einer Höhe von 1720 m. Die Straße verläuft zunächst flach und teilweise sogar leicht abfallend. Erst allmählich beginnt sie anzuziehen und führt mit einer Steigung von maximal fünf Prozent durch die Wiesen oberhalb von Wirl. Nach 1,5 km biegt die Straße in das Tal zum Zeinisjoch ab. Rechts unterhalb führt parallel die alte Schotterstraße entlang des Zeinisbaches, die heute vor allem von Mountainbikern frequentiert wird.
Die Straße steigt nun stetig an und erreicht nach 2,9 km an der Landesgrenze von Vorarlberg den höchsten Punkt (1845 m). Voraus erblickt man schon den vom Gletscherwasser milchig gefärbten Zeinissee, in dem wunderschön einige Inseln treiben. Nach einer kurzen Abfahrt erreicht man nach 4,3 km das Zeinisjoch, das durch seine Lage zwischen dem Zeinissee auf der rechten und dem Kops-Stausee auf der linken Seite fast wie ein Damm wirkt. Etwa 100 m weiter biegt man nach rechts zum Gasthaus ab.
Die Straße steigt im weiteren Verlauf noch einmal etwa 30 m an, um einen kleinen Kamm zu überschreiten. 500 m weiter erreicht man auf der anderen Seite die Staumauer des Kopssees, von wo aus sich ein wunderschönes Panorama in die Bergwelt des Montafon bietet. Kurz vor dem Parkplatz mündet auch die von Partenen heraufführende Mountainbike-Strecke.
Für die Beschreibung danken wir thomasg Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Ulle 2 Mail an Absender0 h 12 m 56 s23.08.2008
2.geradinger Mail an Absender0 h 14 m 24 s09.08.2010
3.pme Mail an Absender0 h 14 m 50 s02.10.2011
2xradler Mail an Absenderohne Zeit29.06.2008
nomoresecrets Mail an Absenderohne Zeit24.08.2011
Hobbyfahrer Mail an Absenderohne Zeit29.08.2011
apfelstrudel Mail an Absenderohne Zeit29.08.2011
h63olger Mail an Absenderohne Zeit09.09.2011
Shoot Mail an Absenderohne Zeit03.10.2011
Kurbeltreter3000 Mail an Absenderohne Zeit02.10.2011
Rennraddave Mail an Absenderohne Zeit12.10.2010
thomasg Mail an Absenderohne Zeit01.06.2007
petermat Mail an Absenderohne Zeit07.08.2008
Uwe Mail an Absenderohne Zeit07.07.1986
Seppman Mail an Absenderohne Zeit11.07.2009
Chris108910 Mail an Absenderohne Zeit25.08.2009
marik Mail an Absenderohne Zeit02.07.2005
roadbiker dirk Mail an Absenderohne Zeit09.07.2010
tortenbäcker Mail an Absenderohne Zeit07.07.2010
Heitzer1974 Mail an Absenderohne Zeit11.07.2010
DE Mail an Absenderohne Zeit22.06.2008

Westauffahrt ab Partenen  9,9 km / 803 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westauffahrt ab Partenen
Der Beginn der Westauffahrt liegt am Anfang der letzten Ortschaft des Montafons, Partenen. Nach der Dorfausfahrt mündet man in die Hauptstraße ein, und kurz danach folgt die Mauterhebestelle für die Silvretta-Hochalpenstraße. Kurz danach biegt man links in ein schmales Sträßchen.
Die Steigung nimmt sofort zu, der Radler bekommt einen Vorgeschmack auf das, was auf ihn wartet. Bei dann schwankenden Steigungswerten und einigen Kehren geht es weiter im Wald. Gelegentlich lichtet sich der Wald und erlaubt nette Ausblicke hinab ins Montafon.
Eine letzte Rampe zwang dann auch den Autor aus dem Sattel, hier eine Steigung von gut 20 %. Danach lässt die Steigung nach, man fährt in einem schmalen Tal neben einem Bach.
Hier hat man die uralte Asphaltierung nicht ersetzt, man sollte hier vorsichtig fahren.
Nach nur anderthalb Kilometern nimmt die Steigung wieder zu und bleibt danach beinahe durchgehend im zweistelligen Bereich. Immer wieder wird man aus dem bequemen Sattel in den Wiegetritt gezwungen, zudem kommt eine Serie von sehr engen Spitzkehren bei 20 % Steigung.
Nach etwa acht Kilometern ist der Spaß vorbei. Das neu geteerte Sträßchen mündet in die breitere Werkstraße ein und flacht markant ab.

Diese Auffahrt hat dem Autor recht viel Spaß gebracht: die Rampen mit Steigungen von immer wieder 20 % fordern den Radler, sind aber nie besonders lang, und sind perfekt asphaltiert. Das Sträßchen ist nicht für den motorisierten Tourismusverkehr zugelassen, so fährt man in aller Ruhe hoch. Besonders an diesem Tag im Spätoktober, wo unten Regen fällt, in der Mitte die Sicht auf unter 50 Metern fällt, und oben leichter Schneefall einsetzt, und ohne eine einzige Person gesehen zu haben.
Die Asphaltierung der Bergstrecke hat eine interessante Verbindung vom Rheintal im Westen nach Tirol ermöglicht, denn vom Rheintal bis kurz vor Partenen gibt es verkehrsentlastete oder -freie Radwege, die hier beschriebene für den Autoverkehr gesperrte Passauffahrt, sowie die lange Abfahrt danach bis Landeck. Sie ist zwar nicht verkehrsfrei, aber in der Abfahrt ist das für Radler vielleicht nicht so tragisch.
Für die Beschreibung danken wir Renko Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.tdfcb99 Mail an Absender0 h 36 m 00 s26.07.2011
2.stb72 Mail an Absender0 h 57 m 00 s22.08.2010
Rollbrettfahrer Mail an Absenderohne Zeit02.09.2010
tobsi Mail an Absenderohne Zeit02.09.2010
Spaghettifresser Mail an Absenderohne Zeit02.09.2010
Derk Mail an Absenderohne Zeit27.07.2011
fredi93 Mail an Absenderohne Zeit03.08.2011
maluki Mail an Absenderohne Zeit24.08.2009
Allgäumichel Mail an Absenderohne Zeit30.07.2011