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Zillertaler Höhenstraße (2015 m) Melchboden, Zirmstadel

herrliche Herbsstimmung.

Auffahrten

Von Renko – Die Auffahrt beginnt in Hippach auf rund 600 m Höhe (die Höhenstraße ist ausgeschildert). Schon im Dorf geht es zur Sache: die Steigung liegt meist jenseits der 10 % Marke. Die Entschädigung hat man mit zunehmendem Höhengewinn: Beste Ausblicke über das selbst Ende Oktober sehr grüne und fruchtbare Tal sowie die schnee- und eisbedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen. Die Höhe wird in Serpentinen gewonnen, bevor man in ein Seitental fährt. Nach einem kurzen Flachstück nimmt hier die Steigung heftig zu und erreicht 17 %. In einer weiteren Serpentinenserie wird eine der Mautstellen passiert: Radfahrer fahren wie gewöhnlich gratis. Ein bisschen später erreicht man das Ende der Auffahrt und gleichzeitig den Höhepunkt der Zillertaler Höhenstraße. Ein Restaurant bietet wohlverdiente Verpflegung...
Dies war eine ganz schön anstrengende Auffahrt. Zwar gibt es flachere Teile, aber die langen Rampen mit hohen Steigungsdurchschnitten machen auch frische Beine irgendwann müde. Die weiteren Anstiege bis zum nördlichen Höhepunkt waren deshalb physisch eher anstrengend. Aber die Landschaft und Ausblicke entschädigten reichlich für die Arbeit.

35 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:10:16 | 02.07.2007
Pippsen14
Mittlere Zeit
01:36:00 | 23.06.2012
Peterjobst
Dolce Vita
02:50:00 | 06.09.2014
Martinintirol
Von stb72 – Der Ausgangspunkt für diese Auffahrt ist kurz hinter dem bekannteren Zell am Ziller am Fuß des Gerlospasses. Am leichtesten ist er zu finden, wenn man die Verbindungsstraße sämtlicher Ausgangsorte Ried-Kaltenbach-Aschau-Zellberg-Hippach entlangfährt. Die Höhenstraße ist hier zwar nicht ganz so offensichtlich beschildert, jedoch das Hinweisschild Zellberg ist nicht zu übersehen.
Auch diese Auffahrt gönnt uns nur wenige flache Meter, es geht sofort mit 15 % los und die Serpentinen durch den Ort sind auch meist jenseits der 12 %. Erst nach 3 km folgt dann ein etwas einfacheres Teilstück, das recht bald von der nächsten Steilrampe abgelöst wird. Auf ca. 1065 m Höhe (km 4,3) folgt dann eine kurze minimale Abfahrt bei einem Bergbauernhof. Hier kann man nochmal kurz durchatmen, bis zum erreichen der Höhenstraße sind danach mal wieder 4,5 km bei 11,4 % durchschnittlich angesagt.
Nach der Mautstation sieht man sich zunächst mit einer 18 % Rampe konfrontiert, die allerdings nicht allzu lang ist. Die Steigung schwankt bis oben dann ein wenig, mal nur um die 10 % (auch mal 8-9), meist und besonders im Serpentinenstück vor der Kreuzung dann wieder deutlich darüber, auch hier werden Spitzen bis 16 % erreicht.
Nach ca. 9 km und 970 Hm folgt dann die Einmündung in die Panoramaroute auf ca. 1565 m Höhe. Hier dann links abbiegen und weiter auf der herrlichen Höhenstraße bis zum Melchboden auf 2020 m Höhe (s. Beschreibung der Auffahrt von Aschau). Wer genug hat, kann rechts fahren und direkt ins Tal nach Aschau abfahren.
Diese Straße bietet uns (ähnlich wie von Aschau) viele schöne Ausblicke und ist weniger im Wald als beispielsweise die Kaltenbachstraße. Die letzten gut 500 Höhenmeter auf der Höhenstraße sind eine toller Mix aus Genuß und Quälerei – so wie wir es gerne haben.
Eins noch: hier Top-Belag von unten bis oben und somit mit Hippach die beste Straße, natürlich trotzdem schmal und äußerst steil.

14 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:45:00 | 23.08.2009
Italienradler
Mittlere Zeit
01:45:00 | 28.07.2014
FK
Dolce Vita
01:49:25 | 26.08.2015
ThK
Von stb72 – Dies ist die schwerste der Zugangsstraßen.
Nach der Ausschilderung in Aschau nimmt die Straße nach wenigen flacheren Metern gerade aus dem Dorf heraus Steigungen meist jenseits der 12 % Marke an und behält diese bis zum erreichen der Höhenstraße auf ca. 1465 m Höhe bei (bis hier 7,35 km und 900 Hm). Spitzen bis 17 % und längere Teilstücke jenseits der 13 % Marke fordern hier alles von uns und wer mit klassischen Übersetzungen unterwegs ist – Respekt! Nur bei einem Gehöft noch weit unten sind mal 100 flachere Meter drin.
Meist im Bereich der bewirtschafteten Steilhänge hat man aber bereits hier aber ständig tolle Blicke über das Zillertal und nur die letzten ca. 2 km vor der Kreuzung ist man im Wald. Der Belag ist ganz unten und oben teilweise neu, ansonsten eher etwas dürftig, was sich aber vielleicht auch bald ändern wird – die Gemeinden wissen ihre Höhenstraße offensichtlich sehr zu schätzen.

Nach dem Steilstück kann man nun auf der Höhenstraße entweder geradeaus weiter steil ansteigend zum Zirmstadel weiterfahren (s. gesonderte Auffahrt), wir jedoch halten uns links und folgen nun der Panoramaroute – und das ist bei klarer Sicht nach Meinung des Autors eine der schönsten ihrer Zunft – ganz große Klasse. Leider hat man zum genießen während des fahrens kaum Zeit, da auch hier gilt: wenn es hoch geht, dann aber richtig und bis zum Melchboden sind noch 600 Hm zu überwinden.
Zunächst jedoch folgen 1,5 flache Kilometer zu unserem Vergnügen, wo man auch sehr schön hinüber zum Gerlospass sieht. Die erste 16 % Steilrampe (900 m) bringt uns dann zur Kreuzung der Straße von Zellberg auf ca. 1565 m Höhe. Hier folgen dann nochmal 500 leichte Meter, bevor eine 2 km lange Rampe in mehreren Serpentinen zur Hirschbichlalm auf ca. 1840 m Höhe führt. Diese (übrigens im Wald) wird im Verlauf immer noch steiler und ist kurz vor der Alm bei ca. 17 % am übelsten. Ab hier ist aber der Hauptkamm wieder zu sehen – wenigstens etwas.
An schönen Tagen ist oben dann ein kleiner Rummelplatz auf der Hirschbichlalm, wo man die gestreßten Schenkel in der Hüpfburg etwas auflockern kann. Auch die zünftigen "Zellberg Buam" (bärig sind's auch!) haben hier eine kulinarische Stätte eröffnet. Ob die dortigen Kochkünste genießbarer als die musikalischen Werke der Buam sind, entzieht sich allerdings der Kenntnis dieses Fahrers – einfach probieren.
Nach dieser Oase in der Hochgebirgskulisse verlieren wir dann zur Abwechslung mal knapp 50 Hm hinein in einen Talkessel, aus dem uns die nächste Steilrampe im Schattenhang nun endgültig ins ewige Panorama führt. An deren Ende (ca. 1925 m Höhe) nämlich hat man fast den gesamten Hauptkamm der Zillertaler Alpen im Blick, welcher uns nun bis zum Melchboden begleitet, wo dann auch die letzten Berge noch zum Vorschein kommen. Dazwischen folgt aber noch eine leichte Abfahrt und (natürlich) noch eine wellige Rampe für die letzten Höhenmeter. Der höchste Punkt bei ca. 2020 m Höhe wird dann zum Abschluss zur Abwechslung noch ganz sanft ansteigend erreicht, der Kiosk Melchboden liegt dann etwas darunter, danach geht's gleich steil hinunter nach Hippach (vorbei an einem der wenigen Lärchenhängen hier).
Absolut fantastische Auffahrt in dieser Richtung, wenn auch von der ganz harten Sorte!

14 Befahrungen Befahrung eintragen
Schnellste Zeit
01:17:04 | 09.08.2011
valverde26
Mittlere Zeit
01:45:51 | 14.07.2009
ophetkleinsteverzet
Dolce Vita
02:27:00 | 20.07.2009
pfälzer
Von stb72 – Hier reicht eigentlich ein Satz: nach den ersten paar flachen Metern folgen 9,5 km bei durchschnittlich 11,6 % für eine sehr harte Auffahrt ohne ein einziges Stück zur Erhohlung (die 2 Holzbrücken ausgenommen).
Man hat im Ort zwei Möglichkeiten. Entweder nimmt man die gut ausgeschilderte Auffahrt von Ried für den ersten Kilometer, oder man sucht sich den Weg ein wenig. Die Höhenstraße ist natürlich auch in Kaltenbach ausgeschildert, man muss aber sozusagen um 2 Ecken fahren. Nach ein paar leicht ansteigenden Metern zuerst 90° rechts über eine kleine Brücke und dann geradeaus einige hundert ebene Meter bis zum Ortsende Kaltenbach. Hier dann richtig ausgeschildert 90° links führt der Weg auf der anderen Bachseite parallel zum Beginn der Riedstraße (es gibt wohl unten über Emberg noch eine weitere Straße auf den ersten 2-3 km).
Noch im Ort wird es bald richtig steil und bei der Kreuzung am Ortsausgang links (rechts nach Ried) folgt dann die erste 15 % Rampe, die selbstverständlich im weiteren Verlauf noch (knapp) übertroffen wird. Nur anfangs hat man ein paar Ausblicke, bevor die Straße bald in den Wald und ein kleines bewaldetes Seitental führt. Hier ist es dann häufiger recht feucht, so dass diese Rampe nicht unbedingt als Abfahrt zu empfehlen ist, obwohl der Belag gut ist.
Der steilste Kilometer ist derjenige vor der Mautstation bei über 13 % im Schnitt. Hat man diese erreicht, folgt leider keine Erleichterung, geht es doch gemeinsam mit der Riedauffahrt unverändert im selben Stil weiter – wie in Tirol eben so üblich (s. Beschreibung der Auffahrt von Ried).
Nimmt man danach noch den beschwerlichen Weg bis zum Melchboden in Angriff, so hat man insgesamt ca. 1820 Hm auf 24 km zu bezwingen (Abfahrten inklusive) für eine der schwersten Strecken (nicht nur) in Österreich.

13 Befahrungen Befahrung eintragen
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01:01:18 | 18.09.2010
maximopsWOR
Mittlere Zeit
01:07:30 | 11.08.2012
joszef
Dolce Vita
01:14:30 | 20.09.2013
Baresi
Von stb72 – Ein etwas gnädigerer Anstieg führt von Ried nach oben. Etwas gnädiger heißt, dass insbesondere während der ersten 6,5 km immer mal wieder ein paar Meter mit einstelligen Prozenten dabei sind, was natürlich Steigungen bis zu 14 % auch unten nicht ausschließt. Die ersten Kilometer hat man schöne Ausblicke auf das Zillertal, bevor ein längeres Waldstück bis weit nach der Mautstelle folgt.
Der Abzweig ist in Ried gut ausgeschildert und nach einem Kilometer gelangt man an eine Kreuzung, wo die Höhenstraße nach links ausgeschildert ist. Hier muss man jedoch nach rechts abbiegen Richtung Riedberg, der ausgeschilderte Weg links führt zur Kaltenbachrampe, die ja nur ein paar Meter weiter südlich beginnt.
Nach der Kreuzung kurz flach steigt die neu asphaltierte Straße dann bald steil an, im Bereich einiger Höfe wie gesagt ab und zu sogar einstellig. Nach einem kurzen Waldstück nach ca. 4 km endet dann die neue Asphaltierung und es wird schmaler und eine steile Kehre führt dann in das lange Waldstück. Der Belag bessert sich sehr schnell wieder und bei km 5 folgt überraschend ein 300 m langes Flachstück und nach einer 16 % Rampe darf man sogar 800 m bei 4 % locker pedalieren.
„Na, das ist ja alles halb so wild” denkt man sich, was sich ab hier dann aber ändern soll, Flachstücke gönnt uns die Straße jetzt keine mehr. Auf den folgenden 2 km bis zur Maut werden dann Steigungen vereinzelt bis zu 17 % erreicht. Kurz vor der Mautstelle verlässt man den Wald bei einer Alm (Weideroste!) und es wird ein My flacher. Man überquert den kleinen Tobel und von links kommt die steile Kaltenbach-Rampe an (bis hier 8,5 km und 808 Hm). Rechts von der Mautstelle (ca. 1365 m Höhe) sieht man dann recht entmutigend die Straße weiter steil in den Himmel ragen.

Jetzt vereinigt folgen dann 2,5 km bei deutlich über 12 % im Schnitt, Spitzen ca. 16-18 %. Linderung bringt uns nur die Ausfahrt aus dem Wald nach 2 Kehren. Ab hier sieht man zum ersten Mal herrlich den Ostteil des Zillertaler Hauptkamms, da geht es gleich ein wenig leichter. Die Kaltenbacher Schihütte folgt dann bei km 11,5 (1740 m Höhe), bevor ein letzter flacher Kilometer durch die Neuhüttensiedlung zum höchsten Punkt kurz hinter dem Gasthaus Zirmstadel führt.
Hier bietet sich dann etwas oberhalb eines Speichers für die Schneekanonen ein Traumblick, bevor es wieder abwärts geht. Jetzt kann man dann direkt nach Aschau abfahren, besser jedoch nimmt man den tollen aber beschwerlichen Weg über die Höhenstraße bis zum Melchboden auf 2020 m Höhe auf sich, der uns noch 600 deftige Höhenmeter beschert (s. Beschreibung der Auffahrt von Aschau).

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01:08:00 | 08.07.2010
smaller
Mittlere Zeit
01:21:00 | 23.05.2009
Jo Frank
Dolce Vita
01:49:00 | 21.06.1992
VolHog
Von stb72 – Diese Auffahrt ist der Vollständigkeit halber hier aufgeführt, da es von Aschau aus möglich ist, beide Hochpunkte in direkter Auffahrt anzufahren.
Die ersten 7,4 km führen bei über 12 % im Schnitt bis zur Kreuzung der Höhenstraße auf ca. 1465 m Höhe (s. Beschreibung der anderen Auffahrt von Aschau).
Fährt man hier geradeaus weiter, führt die Höhenstraße nun weiter steil ansteigend bei selbstredend ständig über der 10 % Marke für die letzten knapp 3 km bis zum höchsten nördlichen Punkt auf ca. 1775 m Höhe beim Gasthaus Zirmstadel.
Dies ist auch der schwierige Teil, wenn man die Höhenstraße in Süd-Nord-Richtung von Hippach kommend befährt. Hat man keine Körner an der Kreuzung mehr übrig, kann man in diesem Fall natürlich auch direkt nach Aschau abfahren.

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01:12:00 | 02.08.2011
flatwaldi
Dolce Vita
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