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Zinnwald (867 m)

Auffahrten

Von Erzgebirgsoldie – Startpunkt ist Dubi (Eichwald), und zwar die Hauptkreuzung in der Ortsmitte, wo sich die Fernstraßen 8 und 27 kreuzen. Die Straße führt direkt durch den Ort im leichten Anstieg nach oben nordwärts. Nach etwas mehr als einem Kilometer hat man die letzten Häuser passiert.
Die Fahrt verläuft nun ohne größere Abwechslung auf ziemlich geradliniger Straße durch den Wald. Der Anstieg hat sich auf einen konstanten Wert von etwa 6 bis 8 % eingependelt, und von wenigen kurzen flacheren und steileren Passagen abgesehen wird das bis oben so bleiben. Links sieht man einige Schotterrampen, die für den Fall errichtet wurden, dass mal einem LKW auf dieser Abfahrt die Bremsen versagen. Auf halber Höhe ist links ein Hotel und gegenüber auf der rechten Seite der Vietnamesenmarkt. Ein paar hundert Meter weiter ist wiederum auf der linken Seite ein Restaurant. Der Eichenwald, der dem Ort unten im Tal den Namen gegeben hat, wechselt nun zu einem Mischwald aus Fichten, Lärchen und verschiedenen Laubhölzern. Mehr Abwechslung gibt es auf dieser Strecke nicht, höchsten das Bächlein, das rechts neben der Straße plätschert.
Weiter oben lockern dann endlich ein paar Kurven das Straßenbild auf. Auch die Landschaft rechts und links der Straße ist nett anzusehen. Irgendwann folgt dann eine Haarnadelkurve nach rechts, die endlich das Finale einläutet. Nach einer weiteren Linkskurve hat man das Ziel schon im Blick. Man kann oben auf der Passhöhe geradeaus weiterfahren zum Grenzübergang nach Deutschland. Vorsicht! Beim Kreisverkehr sollte man sich rechts halten. Die linke, neuere Straße ist in Deutschland für Fahrräder verboten. Und das ohne Vorwarnung.

Wer allerdings nicht unbedingt in Richtung Altenberg fahren muss, sollte auf der Passhöhe auf die schmale Straße nach links abbiegen. Diese steigt noch ein kleines Stück an. Nachdem dann hier der höchste Punkt erreicht ist, biegt man etwa 300 Meter dahinter links ab und kommt nach fünf landschaftlich sehr schönen Kilometern nach Nove Mesto (Neustadt). Von hier aus führt die Straße wieder hinunter ins Böhmische Becken. Oder man fährt zum Grenzübergang Neurehefeld, um nach Deutschland zu gelangen.
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