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Zuflucht (959 m)
Oppenauer Steige, Roßbühlsteige

Schwarzwald, Nordschwarzwald, Baden-Württemberg.
die Jugend startet einen Versuch und prescht davon
Die Zuflucht ist ein ehemaliges Berggasthaus (später eine Jugendherberge, heute leer stehend) rund 15 Kilometer westlich von Freudenstadt gelegen, sie befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schwarzwaldhochstraße (B500). Unmittelbar westlich der Zuflucht liegt der 963 m hohe Roßbühl. Die Zuflucht entspricht laut UCI-Kriterien einem Anstieg der Ersten Kategorie, die Strecke war deshalb auch schon öfter im Programm der Deutschland-Tour enthalten (zuletzt am 12. August 2007, als ausgerechnet Sprinter Erik Zabel die ausgewiesene Bergetappe Pforzheim–Offenburg auf der Zielgeraden für sich entscheiden konnte).

Zur Zuflucht hinauf gibt es neben der Auffahrt von Oppenau über die L92 (Oppenauer Steige, veraltet auch Roßbühlsteige) auch noch eine alternative Parallelauffahrt, die auf weitgehend verkehrsfreier Straße über Maisach führt. Nicht verschweigen wollen wir auch einen asphaltierten Weg, der von Obertal im Murgtal hinauf zur Schwarzwaldhochstraße führt und unweit der Zuflucht in diese mündet. So ergeben sich nach Erreichen der Zuflucht eine ganze Reihe Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren interessanten Hochpunkten des Nordschwarzwalds. So lassen sich über die (allerdings stark befahrene) Schwarzwaldhochstraße in westlicher Richtung etwa bequem der Ruhestein, der Mummelsee und die Hornisgrinde erreichen, in östlicher Richtung locken die Alexanderschanze sowie die auf einem Hochplateau gelegene Ortschaft Kniebis.
Eine weitere interessante Kombinationsmöglichkeit ist die Auffahrt zum Breitenberg sowie weiter zur Renchtalhütte, über die man nach Bad Griesbach im Renchtal gelangen kann.
In jedem Fall aber kann man sich kurz vor der Passhöhe an der Zuflucht mit fantastischen Ausblicken über das Rheintal und bis zu den Vogesen am Horizont belohnen.

Interesantes Detail am Rande: Unmittelbar an der Zuflucht verlief früher die Landesgrenze zwischen Baden und Württemberg! Dies merkt man übrigens bis heute daran, dass die Straße exakt am höchsten Punkt ihre Bezeichnung ändert (nämlich von Landesstraße 92 im badischen Teil in Landesstraße 402 auf der württembergischen Seite), und das obwohl es hier oben keinerlei Abzweigmöglichkeiten gibt.
Für die Beschreibung danken wir euphrasine Mail an Absender

Westanfahrt von Oppenau  7,7 km / 670 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Oppenau
Ausgangspunkt der Strecke hinauf zur Zuflucht ist der Ortsausgang von Oppenau in Richtung Freudenstadt, hier beginnt dann die sogenannte Oppenauer Steige im Zuge der L92. Diese macht ihrem Namen alle Ehre, denn es geht ordentlich zur Sache. Gleich nach dem Hinweisschild nach Freudenstadt/Zuflucht geht es mit spürbaren 9 % den Berg hinauf. In vielen kleinen und großen Serpentinen gewinnt man sehr schnell an Höhe. Der Höhenmesser zeigte permanent Steigungen von 8–14 %.
Nach ca. 5 km kommt ein kurzes Flachstück von 200 m, direkt gefolgt von einer „Wand“. Durchschnittlich 12 % gilt es auf dem nächsten Kilometer zu überwinden. Die ersten 400 m davon sind die schlimmsten mit etwa 15 bis 18 % (18 % ist dann auch die auf den Hinweisschildern angegebene Maximalsteigung). Im Anschluss daran wird die Strecke bis zum Absprunggelände der Gleitschirmflieger mit 8 % Steigung wieder etwas angenehmer. Nach weiteren steilen 500 m ist die Passhöhe erreicht.
Die Zuflucht ist mit Sicherheit einer der härtesten Anstiege im Nordschwarzwald und nach Ansicht des Autors deutlich schwieriger zu fahren als z.B. der Kandel im Südschwarzwald.
Für die Beschreibung danken wir euphrasine Mail an Absender

Highscores

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Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Schnellste Zeit: lancefan86 Mail an Absender0 h 29 m 08 s28.10.2007
Mittlere Zeit: hansi991 Mail an Absender0 h 45 m 30 s17.07.2006
Langsamste Zeit: 1 h 28 m 28 s11.09.2010

Westanfahrt von Oppenau über Maisach  9,5 km / 687 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 5 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Westanfahrt von Oppenau über Maisach
Der Anstieg von Oppenau zur Zuflucht über Maisach ist vor allem am Wochenende eine wirkliche Alternative zur Oppenauer Steige. Während sich auf vielen Straßen Autos und Motorradfahrer durch den Schwarzwald quälen, ist dieser Anstieg praktisch völlig verkehrsfrei. Obwohl für den Autoverkehr zugelassen, kennen selbst viele Einheimische diese Verbindung kaum.
Lediglich im oberen Teil ist sie den Gleitschirmfliegern bekannt, da die Straße direkt am Landeplatz vorbeiführt. An Schwierigkeit steht sie der Oppenauer Steige nicht nach und gehört sicherlich zu den anspruchsvollsten Anstiegen im Nordschwarzwald.

Gleich am Ortsausgang von Oppenau, am Beginn der Oppenauer Steige, biegt man rechts auf die K5300 in Richtung Maisach ab und rollt zunächst bei 1–2 % Steigung gemütlich bis Maisach. Erst dort beginnt der eigentliche Anstieg. Etwa 500 m nach Maisach zweigt man an einer Bushaltestelle schräg links in die unscheinbare Werneststraße ab (Beschilderung: Werneststraße, Am Horn). Die Straße gerade aus würde uns über den Breitenberg zur Renchtalhütte bringen. Kurz nach der Abzweigung folgt die erste Rampe mit ca. 12 % Steigung. Im folgenden wechseln sich kurze Flachstücke mit steilen Anstiegen bis zu 14 % Steigung ab. Vorbei am Landeplatz der Gleitschirmflieger mündet die Straße gegenüber der Sandhütte in die Oppenauer Steige. Unmittelbar zuvor hat man ein 400 m langes Stück mit etwas rauhem Asphalt zu überwinden, trotzdem mit dem Rennrad kein Problem. Ohne Erholung folgt nun der Maximalanstieg von 18 %, bis man schließlich am Startplatz der Gleitschirmflieger die Passhöhe fast erreicht hat.
Für die Beschreibung danken wir Martin Willms Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Martin Willms Mail an Absender0 h 43 m 56 s11.06.2010
majortom Mail an Absenderohne Zeit11.09.2010
newsSandro Mail an Absenderohne Zeit10.10.2010
reini Mail an Absenderohne Zeit04.11.2010
kletterkünstler Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
Panik Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011

Auffahrt von Bad Griesbach über Breitenberg  7,2 km / 501 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 4 Sterne

Dieser Anstieg ist etwas kürzer als die beiden „Normalrouten“ ab Oppenau und führt abseits der stark frequentierten Touristenpfade über kleine Nebenstraßen, sowie ab der Renchtalhütte über exzellent gepflegte Forststraßen mit fest gefahrenem Feinsplitt zur Zuflucht. Der Splitbelag ist bei trockenem Wetter für etwas stabiler bereifte Rennräder gut befahrbar – bei nassem Wetter ist hingegen von der Benutzung des letzten Streckenabschnitts von der Renchtalhütte zur Zuflucht dringend abzuraten!
Wer das Glück hat, sich wie der Autor am 1. November bei 15°C und strahlendem Sonnenschein die Route hochquälen zu dürfen, kann überdies die grandiosen Ausblicke über das Rench- und Rheintal genießen, sich auf der Terrasse im Gasthaus zum Breitenberg bzw. der Renchtalhütte ausruhen oder auch nur mal am Straßenrand auf einer der zahllosen Bänke die Füße hochlegen und die Aussicht genießen.
Im unteren Anteil ist der Anstieg mit der Ostanfahrt von Bad Griesbach nach Breitenberg identisch, und die knackigen Passagen mit Spitzen um 18 % sind dort beschrieben.
In Breitenberg angekommen, hat das Leiden allerdings noch kein Ende, denn die trügerische Hoffnung auf einen ausschließlich erholsamen zweiten Teil des Anstiegs wird kurz nach der Abzweigung zur Renchtalhütte zunichte gemacht. Mit 10–11 % geht es ab Breitenberg in einem Bogen in den Wald hinein und bleibt mit 6–7 % bis zur Hütte durchaus anspruchsvoll.
200 m hinter der Hütte endet der Asphalt – zur Zuflucht geht es durch den Wald geradeaus weiter den steilsten der angebotenen Fahrwege mit 6–8 % bergan. Bei trockenem Wetter kein Problem – an Feiertagen sollte man auf die motorisierten Besucher der Hütte besonders Acht geben, die ebenfalls die Straße von der Zuflucht zur Hütte benutzen. Die Steigung lässt im weiteren Verlauf nach. Nach 3 km mündet die Forststraße oberhalb des letzten Steilstücks der Oppenauer Steige auf die L92 – von dort sind die letzten 700 m bis zur Zuflucht dann kein Problem mehr.
Für die Beschreibung danken wir indiana Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
Herr_ Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
j_frank Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
thomasg Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
Lothar63 Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011
hifi Mail an Absenderohne Zeit03.07.2011

Auffahrt von Baiersbronn-Obertal   10,8 km / 370 Hm Schön: 4 Sterne Hart: 2 Sterne

Profile und Tracks

Profil der Auffahrt Auffahrt von Baiersbronn-Obertal
Wer aus dem oberen Murgtal kommend ins Rheintal queren möchte, hat oft nur die Möglichkeit, ab Baiersbronn die „Ruhestein-Rennstrecke“ mit Autos und Motorrädern zu teilen. Eine echte Alternative bietet der Anstieg über die Zuflucht auf einem asphaltierten Sträßchen ab Baiersbronn-Obertal mit schönen Ausblicken und ohne jeden KFZ-Verkehr, da die Straße ab dem Ortsende von Obertal für den Verkehr gesperrt ist. Man kommt jedoch nicht darum herum, vom Kreisel in Baiersbronn die ersten 7 km auf der L401 in Richtung Ruhestein sanft ansteigend durch Baiersbronn und Mitteltal bis Obertal zu fahren. Hier beginnt dann die Auffahrt.
An dieser Stelle möchten wir jedoch auch erwähnen, dass man schon in Baiersbronn eine Nebenstrecke zur Kniebis wählen kann.

In der Ortsmitte von Obertal biegen wir links Richtung Buhlbach ab und folgen dem gleichnamigen Buhlbach auf der gut ausgebauten Dorfstraße geradeaus. Achtung! Im Verlauf der Dorfstraße zweigt die Zufahrt nach Buhlbach rechts ab – nicht abbiegen, sondern weiter geradeaus am Freibad vorbei fahren (links auf der anderen Bachseite), bis das Ortsendeschild von Obertal nach ca. 1,3 km erreicht ist.
Hier geht es nun links über Wiesen, über den Bach und am Freizeitheim Lärchenhütte vorbei und dann mit ca. 3 bis 4 % den Talgrund entlang zur ersten Kehre (Bärenteich-Hütte, 710 m). Nach 1,5 km mit durchschnittlich 5 % folgt die zweite Kehre an der Branntweinhäfele-Hütte (780 m). Ab da lässt die Steigung wieder etwas nach, die Qualität der Straße leider auch.
Nach gut 3 km erreichen wir die Schwarzwaldhochstraße (B500). Dieser folgen wir nach links, um sie aber bereits nach 300 m wieder rechts zur Zuflucht zu verlassen, die dann nach einem knappen Kilometer ohne weitere Steigung erreicht ist.

Wählt man diese Strecke als Abfahrt, so sollte man sich – insbesondere im oberen Teil – auf einen schlaglochreiche und möglicherweise verschmutzten Weg einstellen. Mit der entsprechenden Vorsicht und Zurückhaltung ist das jedoch kein Problem. Alternativ kann man sich auch entscheiden, ein Stück mit dem an schönen Wochenenden ziemlich nervigen Ausflugsverkehr auf der B500 bis zur Kniebis zu fahren, und dann – auf der oben erwähnten Route – nach Baiersbronn abzufahren.
Für die Beschreibung danken wir indiana Mail an Absender

Highscores

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
SteGra Mail an Absenderohne Zeit07.10.2011