Zwarte Berg (147 m)

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Zwarte Berg (147 m)
Mont Noir

Heuvelland, Flandern, Nord-Pas de Calais.
Der Zwarte Berg, also der schwarze Berg, liegt genau auf der Grenze zwischen Belgien und Frankreich. Die Anfahrt und der Fuß des Anstiegs liegen im belgischen Grenzgebiet, die Kuppe liegt im französischen Grenzgebiet. Fährt man den Zwarte Berg so wie wir vom Rodeberg kommend, so wird man am Fuß des Anstiegs von einem riesigem Rummel empfangen. Rund um die Straße ist eine ungewöhnliche Einkaufsstraße und Fressmeile mit reichlich Parkmöglichkeiten entstanden. Leider erschloss es sich uns nicht, warum hier so viel los war. Es gab keine Tankstelle mit günstigem Benzin oder sonst etwas. Irgendetwas muss in Belgien jedoch deutlich günstiger sein als in Frankreich...

Ergänzung von Boldi:
... Und dies ist auch der Fall. Das Geheimnis des Rummels liegt nämlich in den Preisen für Einrichtungsgegenstände, aber auch Kleidung und vor allem Tabak, Alkohol, etc. Trotz des Riesen-Rummels gehört dieser Berg immer noch in eine gut geführte Tour durch Westflanderns Hügel. Die einheimischen Radler nennen ihn auch das „zwarte biest“, da er tückische Wellen auf der französischen Anfahrt besitzt. Für den geübten deutschen Kletterer sollte das kein Problem sein. Der Straßenbelag ist hervorragend, die Zuschauer oder vielmehr Shopping-Touristen und Wanderer nehmen durchaus Rücksicht, wenn sie Radler sehen. Manchmal muss man aber doch „attention“ rufen… das ist aber wirklich selten der Fall.
Für die Beschreibung danken wir Maulee Mail an Absender

Liste der Auffahrten

Anfahrt vom Rodeberg1,4 km39 HmSchön: 2 SterneHart: 1 Sterne
Anfahrt von Saint-Jans-Cappel2,7 km116 HmSchön: 3 SterneHart: 2 Sterne

Anfahrt vom Rodeberg  1,4 km / 39 Hm Schön: 2 Sterne Hart: 1 Sterne

Am Zwarte Berg kommt man sich angesichts des Rummels fast wie am Stilfser Joch vor, jedoch wirklich nur vom Rummel her. Der Anstieg selber sollte uns wenig Schwierigkeiten bereiten. Die Maximalsteigung übersteigt nach Tacho des Autors die 10 % nicht. Die Maximalsteigung wird im Bereich des Grenzübergangs auf ziemlich genau der Hälfte des Anstiegs erreicht. Der Rest des Anstiegs (also sowohl der Fuß als auch die Ausrundung an der Kuppe) verlaufen deutlich flacher, so dass die Gesamtlänge ca. 1,2 km beträgt. Der Großteil der Höhenmeter wird jedoch eindeutig auf kurzer Strecke direkt an der Grenze überwunden.

Wenn man den Zwarte Berg erklommen hat, kommt man über Croix de Poperinge wieder nach Loker auf die belgische Seite zurück, oder man dreht um und kann den Rodeberg auch noch von der zweiten Seite befahren. Auf dieser Abfahrt wäre jedoch dann Vorsicht im Bereich des Rummels geboten, um nicht einige unvorsichtige Rummler umzufahren, die gerne ohne zu gucken über die Straße und danach in die Geschäfte stürmen.
Für die Beschreibung danken wir Maulee Mail an Absender

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Anfahrt von Saint-Jans-Cappel  2,7 km / 116 Hm Schön: 3 Sterne Hart: 2 Sterne

Von Saint-Jans-Cappel in Richtung Berthen fahrend biegen wir kurz vor der langgezogenen Rechtskurve nach rechts ab. Dies ist die sehr gut zu fahrende Route du Parc. Von hier aus brauchen wir nur noch geradeaus zu fahren. Vom Anstieg merkt man hier weit und breit noch nichts.
Wir passieren die ersten beiden Höfe, und ab hier kann man allmählich so etwas wie eine Steigung wahrnehmen. Bei vielleicht 3 % (leider hatte ich keinen Blick auf den Tacho, da bei dieser Steigung meine Guides aus der Region noch recht flott sind) rollt es gemütlich zur nächsten Kreuzung, an der von rechts und links jeweils eine noch leichtere Variante bezüglich der Steigung dieser Anfahrt einmündet. Für uns reicht diese zwar etwas mehr befahrene Strecke aus.
Mit nicht mehr als 7 % geht es weiter bergauf. Bei den Parkplätzen halten wir uns vorschriftsmäßig rechts und lassen uns aber nicht vom erhöhten Verkehrsaufkommen irritieren. Man kann hier gut und gerne bergauf auch mal ein Auto rechts stehen lassen, da es auf jemanden an der Parklücke wartet. Klingt alles viel chaotischer als es ist. Oben angekommen ist man, wenn man viele Häuser rechts wie links sieht. Man sollte sich also nicht von den ebenen Abschnitten während des Anstiegs irritieren lassen, von diesen gibt es ohnehin nur zwei, die mir aufgefallen sind.
Das Chaos der Shopping-Touristen beginnt dann erst bei der Fahrt Richtung Rodeberg. Dort liegen nämlich die ganzen Shops, in denen man günstig einkaufen kann. Man merkt also recht bald, wann die belgische Seite beginnt. Einfach durchschlängeln. Meine Guides haben mir erklärt, dass es hier immer so zugeht. Aber auch, dass die Autofahrer durchaus gewillt sind, Radler passieren zu lassen.
Für die Beschreibung danken wir Boldi Mail an Absender

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Platz   Fahrer     Zeit                    Datum            Aktion
1.Boldi Mail an Absender0 h 07 m 17 s06.06.2010