Zwölfapostelstein (400 m)
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DLRF: 2
Zwölfapostelstein (400 m)
Pierre des douze Apôtres
Vogesen, Alsace (Elsaß), Lorraine (Lothringen).Südlich von Bitche gelegen markiert der Zwölfapostelstein auf einer kleinen Anhöhe inmitten dichten Waldes die Grenze zwischen den Regionen Elsass und Lothringen. Der Verkehr hält sich auf der gut ausgebauten Straße in Grenzen, denn dieser konzentriert sich hier im Bitscher Land auf einige Täler.
Touristisch interessant ist das Gebiet südlich von Bitche aufgrund einer langen Tradition der Glasbläserei. Entsprechende Geschäfte und Museen befinden sich zum Beispiel im nahen Ort Meisenthal. Hält man am genannten Zwölfapostelstein auf dem angrenzenden kleinen Parkplatz, wird man zudem feststellen, dass hier ausgeschilderte MTB-Routen existieren, was bei der schönen Waldlandschaft mit vielen beeindruckenen Felsen und sanften kleinen Hügeln nur allzu verständlich ist.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Liste der Auffahrten
| Nordwestanfahrt aus Meisenthal | 2,1 km | 120 Hm | ![]() | ![]() |
| Nordostanfahrt von Althorn | 3,3 km | 125 Hm | ![]() | ![]() |
Nordwestanfahrt aus Meisenthal 2,1 km / 120 Hm

Den Zwölfapostelstein erreicht man wie beschrieben über mehrere Varianten. Die mit Abstand schwerste ist dabei auf direktem Weg von Meisenthal über einen schmalen Wirtschaftsweg. Diese Rampe verdient wahrlich ihren Namen und ist eine der steilsten Prüfungen im ansonsten von sanften Anstiegen geprägten Bitscher Land.In der Ortsmitte von Meisenthal zweigen wir also von der D83 in einem engen Knick in südliche Richtung auf die Rue du Général Frère ab. Der Belag ist zu Beginn von Schwindsucht geplagt, doch das legt sich schnell.
Nach wenigen Metern halten wir uns halblinks auf die Rue dAlsace, und schon beginnt der Kampf. Auf dem nun folgenden Kilometer werden wir die komplette Höhendistanz von 120 Metern überwinden, was auf eine entsprechend unentspannte Durchschnittssteigung hindeutet.
Nach einigen leichten Kurven läuft die Straße zudem kerzengerade, so dass wir nichts als Asphalt vor uns sehen. Ein Hauch von Ardennen liegt hier unbestreitbar in der Luft!
Nach 500 m in der Rampe lassen wir die Häuser von Meisenthal hinter uns und werden vom dichten Wald des Bitscher Landes begleitet. Einen Kilometer müssen wir insgesamt überstehen, bis wir auf eine größere Kreuzung mit angrenzendem Haus treffen.
Wir folgen hier dem rennradtauglichen Asphalt nach links und treffen sogleich auf die D37. Diese führt uns nun auf fast flacher Strecke nach 700 m zum Zwölfapostelstein, wo wir je nach Trainingszustand unser angesammeltes Laktat vielleicht schon wieder abgebaut haben.
Es sei noch erwähnt, dass es von Meisenthal aus auch eine leichtere Variante gibt, indem man der D83 einfach weiter folgt und nach etwa der doppelten Strecke ebenfalls auf die D37 trifft. Aber einfach kann ja schließlich jeder...
Für die Beschreibung danken wir paelzman 

Nordostanfahrt von Althorn 3,3 km / 125 Hm

Die Anfahrt beginnt am nördlichen Rand des kleinen Ortes Althorn am Treffpunkt der D37A aus Goetzenbruck und der D36B aus Mouterhouse, wo sich auch eine alte Mühle befindet. Von Goetzenbruck werden wir aber sicher nicht kommen, da von dort aus über die D37 eine kürzere und leichtere Verbindung zum Hochpunkt besteht. Die Strecke von Mouterhouse führt durch das beschauliche Hasselthal. Kommen wir von dort, haben wir vielleicht gerade den östlich mündenden Col de Kundschaft oder den nördlich gelegenen Col du Wiederschall absolviert.Die Geschichte der Anfahrt ist schnell erzählt. Nach einem fast flachen Kilometer erklimmen wir die Höhenmeter bei angenehmer Steigung, die nie mehr als 7 % beträgt. Den dichten Wald zur Linken und das Hasselthal zur Rechten fahren wir so entspannt auf fast gerader Strecke.
Eine etwas engere Linkskurve läutet schließlich das Ende in Form der Einmündung in die D37 ein, und in der Tat sehen wir den Monolith schließlich nach der Kurve auf der linken Seite.
Es gilt nun zu entscheiden, ob wir rechts Richtung Goetzenbruck wieder zurück fahren, oder links ins Tal der Moder, was durch den sehr dichten Wald einen höheren Erlebnisfaktor hat.
Für die Beschreibung danken wir paelzman 







