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Baaralb (Schwäbische Alb-Teil)

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Während das Nördlinger Ries eindeutig das nordöstliche Ende der Schwäbischen Alb markiert, gibt es an deren Südwestende keine einheitliche Abgrenzung. Nach einer engeren, geographischen Definition der Schwäbischen Alb endet diese am Tal der Prim und des Faulenbachs zwischen Spaichingen und Tuttlingen. Geologisch gesehen lässt sich die Schwäbische Alb jedoch im weitesten Sinne als Fortsetzung des Schweizer Jura deuten, nach dieser Betrachtungsweise zählen südwestlich des Großen Heubergs auch der Randen und die Baaralb zur Schwäbischen Alb.

Grob betrachtet liegt die Baaralb zwischen Blumberg, Donaueschingen, Tuttlingen und Rottweil. Im Westen geht die Baaralb in die Baarmulde über, wobei der Albtrauf in etwa von Rottweil über Trossingen, Tuninge, Sunthausen, Neudingen, Hausen vor dem Wald nach Blumberg verläuft. Die Grenze zur Hegaualb bildet zwischen Blumberg und Geisingen das Tal der Aitrach sowie die Donau zwischen Geisingen und Tuttlingen. Das zwischen Tuttlingen und Spaichingen verlaufende Tal der Prim bzw. des Faulenbachs trennt die Baaralb vom Großen Heuberg. Damit misst die Baaralb in der Länge (von Blumberg bis Rottweil) etwa 30 km und eine Breite von ca. 5–15 km.

Zwar finden sich auf der Baaralb dieselben geologischen Formationen wie auf dem benachbarten Großen Heuberg wieder, jedoch ist die Baaralb fächerförmig „zertalt” und besitzt deshalb keine durchgängige Hochfläche, sondern besteht aus einer Ansammlung von Zeugen- und Umlaufbergen, die auch keine Verbindung zum Hauptteil der Alb mehr besitzen. Die Berge der Baaralb erreichen Höhen um die 900 m, vereinzelt auch darüber, wie z.B. der Hohenkarpfen. Der höchste Berg der Baar ist jedoch mit 977 m der Lupfen, auch „König der Baar” genannt. Der hölzerne Aussichtsturm auf dem Lupfen durchbricht sogar die 1000-m-Marke und bietet herrliche Ausblicke über die Baar bis zum Schwarzwald sowie zum Dreifaltigkeitsberg auf dem Großen Heuberg.

Bedingt durch die Geländestruktur befinden sich die Hauptsiedlungsräume der Baaralb in den Tallagen, während die Berge und Hanglagen kaum besiedelt sind und bestenfalls forstwirtschaftlich genutzt werden. Demzufolge verlaufen die meisten Straßen auch durch die Täler um die Berge herum, auf die nur vereinzelt kleinere Wirtschaftswege zu abgelegenen Gehöften führen.
Für die Beschreibung danken wir Schwäbische Alb Mail an Absender