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Dolomiten (Trentino - Südtirol-Teil)

Info


Die Dolomiten, eine Gebirgsgruppe in den Regionen Trentino-Alto Adige und im Norden des Veneto, erstrecken sich vom Pustertal im Norden bis über den Passo del Manghen ins Valsugana im Süden, vom Etsch-Eisacktal im Westen bis zum Piavetal im Osten. Ob die im Süden gelegenen Fleimstaler und Vizentiner Alpen jedoch wirklich zu den Dolomiten sollen, ist strittig – hier bei quaeldich.de gehören sie jedenfalls dazu. Weder Berge östlich der Piave (Friauler Dolomtien) noch westlich der Etsch (Brenta) gehören auf quaeldich.de zu den Dolomiten. Gar nichts mit den Dolomiten zu tun haben etwa die Lienzer Dolomiten als Teil der Gailtaler Alpen. An den Dolomiten haben drei Provinzen (Bolzano und Trento in Trient-Südtirol sowie Belluno in Venetien) fast gleiche Anteile.
Bekannt sind die Dolomiten besonders durch den wunderschönen Kontrast zwischen den steil aufragenden, zerklüfteten Felsklötzen und den darunter liegenden, lieblichen Almwiesen – ein unglaubliches Naturschauspiel.
Ihren Namen verdanken die Dolomiten dem besonderen Stein, dem Dolomit, den ein französischer Geolge namens Dolomieu Ende des 18. Jahrhunderts hier entdeckte und ihm seinen Namen gab.
Neben dem Dolomit gibt es hier eine weitere Besonderheit, denn vor allem in den vier vom Sellastock wegführenden Tälern (Grödner-, Gader-, Buchstein- und Fasstal) lebt die Volksgruppe der Ladiner. Da mit dem Ladinischen hier neben Deutsch und Italienisch eine dritte Sprache existiert finden sich auch fast überall dreisprachige Ortstafeln.
Das Herzstück der Dolomiten bilden neben der Sellagruppe mit dem Pässequartett Sellajoch, Grödnerjoch, Passo di Campolongo und dem Passo di Pordoi die weltberühmten Drei Zinnen. Aufgrund der hohen Dichte und großen Zahl von wunderschönen Pässen, die man alle einmal fahren sollte, kann man viele verschiedene Touren fahren, ohne dass einem langweilig wird.
Die höchste Erhebung der Dolomiten bildet die Marmolada (3343 m), nur wenig südlich des Passo di Fedaia. Aber auch der Rosengarten (Catinaccio), der Schlern (Sciliar) mit der Seiser Alm, Civetta, Pelmo oder Latemar sind nicht zu verachten.
Im Gebirgskrieg (1915-1918) verlief die Front zwischen Italien und Österreich quer durch die Dolomiten, wo von heute noch etwa der durch Sprengung eingestürzte Gipfel des Col di Lana (Buchensteintal), das Kriegsmuseum am Doppelgipfel des Monte Piana und Monte Piano oder Kriegsstollen am Paternkofel (beides nahe den Drei Zinnen) zeugen. Vor dem ersten Weltkrieg verlief etwa in Form der heutigen Grenze zwischen Trient-Südtirol und Venetien die Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Italien.
Zu den Dolomiten gibt es viel zu viel zu sagen – hier steht nur das Wichtigste! Am besten man fährt selbst hin und genießt diese Landschaft!
Für die Beschreibung danken wir Roli Mail an Absender