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In der Schweiz markiert der Jura in etwa die Nordgrenze des Landes und berührt folgende Kantone (von Westen nach Osten): Waadt, Neuenburg, Jura (alle französischsprachig), Bern (zweisprachig), Solothurn, Aargau, Basel-Landschaft, Zürich und Schaffhausen (alle deutschsprachig).
Die Region Jura ist wirtschaftlich gesehen ein Randgebiet und gilt für schweizerische Verhältnisse als eher arm. Vorherrschend sind Landwirtschaft und Kleingewerbe. Es gibt allerdings eine bedeutende Uhrenindustrie in dieser Gegend, welche Uhren in allen Preissegmenten herstellt und auch zu den wichtigsten Arbeitgebern gehört.
Verkehrstechnisch ist der Kern des Gebietes noch nicht so gut erschlossen, was zum einen an der wirtschaftlichen Bedeutung, zum anderen an den topographischen Gegebenheiten liegt. Die Fertigstellung der "Transjurane", einer Autobahn, welche - wie es der Name sagt - den Jura von Nord nach Süd durchquert, wurde soeben um einige Jahre nach hinten verschoben.
Jura (Rhône-Alpes-Teil)
Info
Allgemeines
Zitiert aus dem Brockhaus: Jura. Gebirgszug in Mitteleuropa, von der Isère bis zum oberen Main, besteht hauptsächl. aus der Juraformation. Teile: Frz.-Schweizer. J., erstreckt sich bogenförmig von der Rhône bis zum Rhein; einfacher Faltenbau, auf der Innen-(O-)Seite (Ketten-J.) bes. ausgeprägt (Crêt de la Neige 1718 m). Nach W verebben die Falten allmählich, das Gebirge ist zu einer einförmigen, an Karsterscheinungen reichen Hochfläche abgetragen. Der im N vorgelagerte Tafel-J. hat an der Faltung wenig Anteil; stark bewaldet, bis 750 m hoch, raues, feuchtes Klima; Viehwirtschaft, Uhrenind. Der Dt. J., ein Stufenland mit Steilabfällen nach W und NW, erstreckt sich vom Rhein bis zum Main; er umfasst die Schwäb. und die Fränk. Alb.In der Schweiz markiert der Jura in etwa die Nordgrenze des Landes und berührt folgende Kantone (von Westen nach Osten): Waadt, Neuenburg, Jura (alle französischsprachig), Bern (zweisprachig), Solothurn, Aargau, Basel-Landschaft, Zürich und Schaffhausen (alle deutschsprachig).
Die Region Jura ist wirtschaftlich gesehen ein Randgebiet und gilt für schweizerische Verhältnisse als eher arm. Vorherrschend sind Landwirtschaft und Kleingewerbe. Es gibt allerdings eine bedeutende Uhrenindustrie in dieser Gegend, welche Uhren in allen Preissegmenten herstellt und auch zu den wichtigsten Arbeitgebern gehört.
Verkehrstechnisch ist der Kern des Gebietes noch nicht so gut erschlossen, was zum einen an der wirtschaftlichen Bedeutung, zum anderen an den topographischen Gegebenheiten liegt. Die Fertigstellung der "Transjurane", einer Autobahn, welche - wie es der Name sagt - den Jura von Nord nach Süd durchquert, wurde soeben um einige Jahre nach hinten verschoben.
Straßenbeschaffenheit und Kartenmaterial
Die meisten Passstrassen im Schweizer Jura weisen einen relativ guten Zustand auf. Ist man abseits der vielbefahrenen Strassen unterwegs, muss man schon mal mit einem Schlagloch rechnen. Die gut ausgebauten Strassen verlaufen normalerweise parallel zu dem Gebirge (SW-NO), die eher schlecht ausgebauten quer dazu (NW-SO). Zu dieser Kategorie gehören auch einige Pässe, die eine Art asphaltierten Alpweg darstellen, meistens aber problemlos zu fahren sind. Diese sind besonders auf den Michelin-Karten gut zu erkennen (die schmalen weissen). Für die Gegend empfehlen sich die Karten 243 (France: Bourgogne, Franche-Compté) und 216 (Schweiz: Neuchâtel, Basel, St-Gallen). Zur Not ist auch die Strassenkarte Schweiz von Kümmerli+Frey brauchbar (nicht so detailliert, weniger Höhenangaben; in Deutschland u.U. nicht erhältlich).Pässeauswahl
Die maximal mögliche Höhendifferenz zwischen zwei Punkten liegt im Schweizer Jura (und dem französischen Grenzgebiet) bei ca. 1300 m. Dieser theoretische Wert wird zwar nicht erreicht; dennoch gibt es einige Anstiege mit Höhendifferenzen von etwa 1000 m. Diese liegen allesamt am Jurasüdfuss (ca. 400 m) und führen meist auf die erste, südlichste Jurakette, wo die Faltung des Gebirges am grössten ist und demzufolge auch die höchsten Berge liegen (ca. 1600-1700 m). Die meisten Anstiege sind 10-15 km lang, und das Gefälle ist regelmässig und nicht allzu gross (5-10 %). Die höchsten Pässe sind: Col de la Faucille (Frankreich; Gex-Mijoux; 1320 m), Col du Marchairuz (Waadt; Bière-Le Brassus; 1447 m) und Col du Chasseral (Bern; La Neuveville-St-Imier; 1502 m). Daneben gibt es eine Reihe weiterer Pässe, welche über 1200 m hoch sind. Wer die Extreme liebt, dem sei der Weissensteinpass (1279 m) empfohlen. Von Solothurn aus gilt es 850 Hm und bis zu 22 % Gefälle (Durchschnitt: 9,5 %) zu erklimmen. Der Weissenstein zeichnet sich wie der Col de l'Aiguillon (Waadt; Baulmes-L’Auberson; 1293 m) und der Scheltenpass (Solothurn; Mervelier-Ramiswil; 1051 m) durch eine schmale, alpwegartige und wenig befahrene Strasse (Ausnahmen: Wochenende) aus und ermöglicht dadurch ein "Natur pur" Erlebnis.Für die Beschreibung danken wir athletic 


