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Pässe Karpaten

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Regionsbeschreibung

Diese Beschreibung ist ganz frisch bei uns eingegangen und befindet sich noch nicht in Redaktion. Der Beitrag wird noch redigiert.
Vergleichbar mit dem Dinarischen Gebirge stellen wir mit den Karpaten ein europäisches Hochgebirge vor, welches aus Radfahrersicht in Mitteleuropa eher unbekannt ist bzw. höchstens Assoziationen mit Graf Dracula heraufbeschwört. Assoziationen, von denen die Rumänen vermutlich schwer genervt sind.
Jedenfalls schließen die Karpaten an die Alpen an. Die Hügel zwischen Wien, bis wohin die Alpen bekanntlich reichen, und Bratislava gehören geographisch schon zu den Karpaten. Von dort aus zieht sich die Gebirgskette nach Osten, biegt in der Ukraine nach Süden ab und rollt sich in Rumänien wie eine Schlange zusammen, deren Schwanzende noch nach Serbien hineinbaumelt. Die höchsten Berge liegen in der Hohen Tatra, dort gibt es eine ganze Menge von Zweitausendern mit dem Gerlachovský štít (2655 m Höhe) als primus inter pares, und im Făgăraş-Gebirge (wir bitten um Aussprachehilfe) mit dem ähnlich hohen Moldoveanu (2544 m Höhe). In vielen Regionen haben sich die Karpaten eine Wildheit bewahrt, die heutzutage in den Alpen undenkbar geworden ist. Was nicht zuletzt daran zu erkennen ist, dass durch die Karpatenwälder eine Menge von Wölfen, Luchsen und Bären ziehen – letztere werden übrigens nicht überall als Problem angesehen und abgeschossen wie im Freistaat geschehen. Für weitere Informationen über die Karpaten empfehlen wir die Konsultation entsprechender Reiseführer oder Internetseiten.

Leider können wir noch kaum Hintergrundwissen zum Radfahren in den Karpaten anbieten. Zu erwähnen ist, dass der Pasul Bâlea in oben erwähntem Făgăraş-Gebirge mit 2014 m Höhe der höchste vollständig asphaltierte Paß der Karpaten ist....und war. Im November 2012 wurde die Transalpina durch das Parâng-Gebirge komplett ausgebaut, wodurch nun der Kulminationspunkt dieser Straße, der Pasul Urdele, mit 2140 m Höhe die erste Stelle übernommen hat.
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