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Das südlichste von Oberösterreichs vier Vierteln besteht aus den Bezirken Gmunden, Kirchdorf, Steyr-Land, Steyr, Linz-Land sowie dem südlich der Donau gelegenen Teil von Linz. Ursprünglich bildete die Traun die Grenze zum Hausruckviertel, doch diese wurde aufgrund der Zuordnung der Bezirke zu den Vierteln nach Süden verschoben. Das Traunviertel ist die bergigste Region Oberösterreichs, hier befindet sich mit dem Dachstein (2995 m) auch die höchste Erhebung des Bundeslandes an der Grenze zur Steiermark.
Die wichtigsten Flüsse sind die namensgebende Traun, die Alm, die Krems, die Steyr und die Enns. Zwischen den Tälern dieser Flüsse gibt es nur wenige wirklich lohnenswerte Übergänge, wie etwa am Grassnerkreuz oder am Hengstpass. Dazu kommen noch Passstraßen in die benachbarten Bundesländer, zum Beispiel der Pass Gschütt oder der Pyhrnpass. Viel zahlreicher sind Stichstraßen, die bis auf über 1400 m hinauf führen und meist in einem kleinen Skigebiet enden (etwa die Hutterer Böden, Hohe Dirn, Hochberghaus). Wie im übrigen Land (Österreich) wird natürlich auch hier der Asphalt nicht vergedeudet, so dass der Steigungsmesser zum Teil sogar über 20 % klettert.
Wichtige Zentren der Region sind neben Linz und Steyr auch die Bezirkshauptstädte Gmunden und Kirchdorf. Die wichtigste Straßenverbindung ist die Pyhrnautobahn (A9), die vom oberösterrischen Zentralraum in die Steiermark und weiter nach Slowenien führt. Seit ihrer Fertigstellung 2004 ist die parallelverlaufendene B138 auch wieder für Radfahrer gefahrlos befahrbar. Für den Touristen interessant sind neben den Sehenswürdigkeiten des östlichen Salzkammerguts (Dachstein-Rieseneishöhlen, Kaiservilla, Seeschloss Orth) etwa das Weihnachtspostamt Christkindl nahe Steyr, die Stiftskäserei in Schlierbach, die Maultrommelherstellung in Molln, der größte Taschenfeitel der Welt im Tal der Feitelmacher bei Trattenbach, oder das Stift Kremsmünster mit der ältesten Wetterstation Europas, einer großen Bibliothek und dem Tassilokelch. Hinzu kommen zahlreiche Burgen und Schlösser (etwa Altpernstein oder Klaus an der Pyhrnbahn) und zahlreiche Naturschauspiele (etwa der Pießling-Ursprung – eine große Karstquelle nahe Roßleithen). Im östlichen Teil dieser Region befindet sich auch der Nationalpark Kalkalpen mit der Großen Schlucht, die vom Großen Bach (auch Reichramingbach) durchflossen wird. Früher wurde der Bach für die Holztrift verwendet, später wurde die Waldbahn Reichraming gebaut, um das geschlagene Holz schneller abtransportieren zu können. Heute darf die geschotterte Bahntrasse zum Teil mit dem Rad befahren werden (MTB-Bereifung ratsam).
Es gibt natürlich noch viel mehr zu sehen: Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall!
Traunviertel
Info
Das südlichste von Oberösterreichs vier Vierteln besteht aus den Bezirken Gmunden, Kirchdorf, Steyr-Land, Steyr, Linz-Land sowie dem südlich der Donau gelegenen Teil von Linz. Ursprünglich bildete die Traun die Grenze zum Hausruckviertel, doch diese wurde aufgrund der Zuordnung der Bezirke zu den Vierteln nach Süden verschoben. Das Traunviertel ist die bergigste Region Oberösterreichs, hier befindet sich mit dem Dachstein (2995 m) auch die höchste Erhebung des Bundeslandes an der Grenze zur Steiermark.Die wichtigsten Flüsse sind die namensgebende Traun, die Alm, die Krems, die Steyr und die Enns. Zwischen den Tälern dieser Flüsse gibt es nur wenige wirklich lohnenswerte Übergänge, wie etwa am Grassnerkreuz oder am Hengstpass. Dazu kommen noch Passstraßen in die benachbarten Bundesländer, zum Beispiel der Pass Gschütt oder der Pyhrnpass. Viel zahlreicher sind Stichstraßen, die bis auf über 1400 m hinauf führen und meist in einem kleinen Skigebiet enden (etwa die Hutterer Böden, Hohe Dirn, Hochberghaus). Wie im übrigen Land (Österreich) wird natürlich auch hier der Asphalt nicht vergedeudet, so dass der Steigungsmesser zum Teil sogar über 20 % klettert.
Wichtige Zentren der Region sind neben Linz und Steyr auch die Bezirkshauptstädte Gmunden und Kirchdorf. Die wichtigste Straßenverbindung ist die Pyhrnautobahn (A9), die vom oberösterrischen Zentralraum in die Steiermark und weiter nach Slowenien führt. Seit ihrer Fertigstellung 2004 ist die parallelverlaufendene B138 auch wieder für Radfahrer gefahrlos befahrbar. Für den Touristen interessant sind neben den Sehenswürdigkeiten des östlichen Salzkammerguts (Dachstein-Rieseneishöhlen, Kaiservilla, Seeschloss Orth) etwa das Weihnachtspostamt Christkindl nahe Steyr, die Stiftskäserei in Schlierbach, die Maultrommelherstellung in Molln, der größte Taschenfeitel der Welt im Tal der Feitelmacher bei Trattenbach, oder das Stift Kremsmünster mit der ältesten Wetterstation Europas, einer großen Bibliothek und dem Tassilokelch. Hinzu kommen zahlreiche Burgen und Schlösser (etwa Altpernstein oder Klaus an der Pyhrnbahn) und zahlreiche Naturschauspiele (etwa der Pießling-Ursprung – eine große Karstquelle nahe Roßleithen). Im östlichen Teil dieser Region befindet sich auch der Nationalpark Kalkalpen mit der Großen Schlucht, die vom Großen Bach (auch Reichramingbach) durchflossen wird. Früher wurde der Bach für die Holztrift verwendet, später wurde die Waldbahn Reichraming gebaut, um das geschlagene Holz schneller abtransportieren zu können. Heute darf die geschotterte Bahntrasse zum Teil mit dem Rad befahren werden (MTB-Bereifung ratsam).
Es gibt natürlich noch viel mehr zu sehen: Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall!
Für die Beschreibung danken wir Roli 






