<![CDATA[Pässelexikon Tschechien für Rennradfahrer]]> <![CDATA[Pässelexikon Tschechien für Rennradfahrer]]> http://www.quaeldich.de/webinclude/img/logo/quaeldich-logo-hauptsache-bergauf-1024.jpg de-de Mon, 25 Jul 2016 15:58:39 +0200 <![CDATA[Pražská bouda]]> http://www.quaeldich.de/paesse/praska-bouda/ Mon, 06 Apr 2015 00:00:00 +0200 AP: Oberhalb von Pec pod Sněžkou stehen auf einem Bergsattel zwischen Černá hora und Liščí hora (Fuchsberg) eine stattliche Anzahl von Hotels, Bauden und Berghütten. Die Gebäude sind mit Pec pod Sněžkou und auch untereinander durch ein Netz von Wegen verbunden, die zum Teil asphaltiert sind. Ebenfalls führt von Černý Důl immer an der Čistá (Silberbach) entlang ein asphaltierter Waldweg zum Sattel hoch. Ergo haben wir es hier mit einer Passhöhe zu tun, die das Tal der Čistá mit dem Tal der Úpa verbindet.
An welchem Ort man aber die Passhöhe genau lokalisiert, ist wegen des Wegewirrwars ein wenig schwierig. Es bietet sich die Pražská bouda an. Warum? Nun, sie steht nicht am höchsten asphaltierten Punkt des Bergsattels, aber sie ist die höchste Stelle einer der asphaltierten Direktverbindungen zwischen Černý Důl und Pec pod Sněžkou.]]>
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<![CDATA[Černá hora ]]> http://www.quaeldich.de/paesse/cerna-hora-pass/ Sat, 20 Dec 2014 00:00:00 +0100 AP: Der (oder die?) Černá hora liegt im östlichen Riesengebirge zwischen Janské Lázně und Pec pod Sněžkou. Der Berg gehört nicht zum Hauptkamm des Gebirges, sondern ist diesem vorgelagert. Sein deutscher Name (Schwarzenberg) scheint vom Adelsgeschlecht der Schwarzenbergs abgeleitet, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts die Herrschaft über das Gebiet um Janské Lázně und Horní Maršov herum erlangten. Vielleicht hieß der Berg aber auch schon vorher „schwarzer Berg” oder ähnlich, was aber ein merkwürdiger Zufall gewesen wäre.
Auf dem Gipfel des Černá hora steht ein kegelförmig gestalteter Funkturm, der von weither zu sehen ist und zu dem eine asphaltierte Straße hinaufführt. Desweiteren liegen um den Gipfel herum verschiedene Bauden und Hotels, von denen manche (Sokolská bouda zum Beispiel) leerstehen und verfallen. Die Hänge des Berges sind fest in den riesengebirgischen Skibetrieb integriert, es gibt mehrere Pisten und Seilbahnen. Beim Besuch des Autors wurde an einer neuen Skipiste plus Lift gebaut, was ein wenig verwundert, denn der Berg gehört schon zum Nationalpark Riesengebirge, und da sollten solche Eingriffe in die Natur doch eher ausgeschlossen sein.]]>
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<![CDATA[Vrbatova bouda]]> http://www.quaeldich.de/paesse/vrbatova-bouda/ Sun, 19 Oct 2014 00:00:00 +0200 AP: Der Harrachovy kameny (Harrachsteine) ist einer der Buckel des Böhmischen Kamms auf der tschechischen Seite des westlichen Riesengebirges. Dem einen oder anderen mag der Name bekannt vorkommen, weil nördlich von ihm bei der Pantschewiese die Elbe hervorsprudelt und ein wenig tiefer im Elbfall unterhalb der Labská bouda herabstürzt.
Zwischen dem Harrachovy kameny und dem Zlaté návrši (die Gipfel sind nur wenige hundert Meter voneinander getrennt) steht die Vrbatova bouda (Goldhöhen-Baude), benannt nach dem Skilangläufer Václav Vrbata. Dieser hatte im März 1913 während eines Wettkampfs in einem tosenden Schneesturm seinem Freund und Rivalen Bohumil Hanč mit einer Jacke ausgeholfen, als er ihn verforen und entkräftet auf der Goldhöhe fand. Das Schicksal belohnte seine Selbstlosigkeit nicht... beide Langläufer erfroren bei arktischen Wetterbedingungen. Oberhalb der Vrbatova bouda erinnert ein Denkmal an ihr trauriges Ende.
Gemeinhin gilt die Vrbatova bouda als Endpunkt der asphaltierten Auffahrt zum Böhmischen Kamm.]]>
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<![CDATA[Przełęcz Okraj ]]> http://www.quaeldich.de/paesse/prze322-281-cz-okraj/ Mon, 13 Oct 2014 00:00:00 +0200 AP: Zählt man den Przełęcz Szklarska nicht mehr zum Riesengebirge, so bleibt in jenem Teil der Welt als einziger grenzüberschreitender Pass zwischen Polen und Tschechien, der für den allgemeinen Verkehr geöffnet ist (der Spindlerpass ist bekanntlich auf der Nordseite gesperrt) der Przełęcz Okraj übrig. Der Übergang liegt in der östlichen Hälfte des Riesengebirges und verbindet, grob gesagt, das Hinterland von Trutnow mit Kowary südlich von Jelenia Góra. Wir führen den Pass unter seinem polnischen Namen, denn auf Tschechisch kennt man ihn anscheinend nicht als „Pass“, sondern nur unter der Bezeichung Pomezní Boudy. Damit sind die Bauden direkt an der Grenze gemeint, die einen Weiler bilden.
Was wiederum zu seinem deutschen Namen hinführt: Grenzbaudenpass. Die Deutschen bauten die Straße auf tschechischer Seite in 1937 nach der Besetzung des Sudetenlandes aus und nutzen sie ein Jahr später, um in Polen einzufallen, schlimmer als die Mongolen fast genau siebenhundert Jahre vorher.]]>
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<![CDATA[Schneekoppe]]> http://www.quaeldich.de/paesse/schneekoppe/ Wed, 15 May 2013 00:00:00 +0200 Votec: Die Schneekoppe (tschechisch Sněžka, polnisch Śnieżka) ist mit 1602 m Höhe nicht nur der höchste Berg im Riesengebirge, sondern auch in den Sudeten und in Tschechien. Über den Gipfel verläuft die Staatsgrenze zwischen Polen und Tschechien. Der Gipfel liegt weit oberhalb der Waldgrenze, wodurch bei gutem Wetter fantastische Panoramen frei werden. Das Gipfelplateau ist touristisch voll erschlossen. In der polnischen Ecke befindet sich die Laurentiuskapelle (polnisch kaplica św. Wawrzyńca) aus dem 17. Jahrhundert und eine aus den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts stammende Bergbaude, die aussieht, als stammte sie aus dem 23. Jahrhundert. In der tschechischer Ecke steht ein neues Postamt sowie die Gipfelstation des aus Pec pod Sněžkou kommenden Sessellifts. Der Berg befindet sich im grenzübergreifenden Nationalpark Riesengebirge, der in Polen Karkonoski Park Narodowy und in Tschechien Krkonošský národní park heißt.

Die hier beschriebene Auffahrt folgt ab Karpacz (deutsch Krummhübel) einem Pflasterweg, den russische Kriegsgefangene brutal gegängelt von der SS während des 2. Weltkrieges bis zur Hütte Dom Śląski bauen mussten.]]>
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<![CDATA[Spindlerpass]]> http://www.quaeldich.de/paesse/spindlerpass/ Fri, 08 Mar 2013 00:00:00 +0100 Gourmet: Der Spindlerpass im Riesengebirge verbindet das polnische Podgórzyn mit dem tschechischen Špindlerův Mlýn (Spindlermühle). Er liegt im Karkonoski Park Narodowy (Nationalpark Riesengebirge).
Der Pass ist nur von der tschechischen Seite von Spindlermühle aus eine ausgebaute und befahrbare Straße, die auch im Winter geräumt wird. Die Nordseite ist für den Autoverkehr gesperrt, weshalb kein tschechisch- polnischer Transitverkehr besteht und man den gigantisch steilen Nordhang für sich alleine hat. Auch die Südseite ist daher weniger vom Autoverkehr belastet, da sie lediglich als Anfahrt zum Wanderparkplatz und zu einer Handvoll Pensionen an der Passhöhe dient.

(Ergänzungen durch jonnybaa  http://www.quaeldich.de/paesse/spindlerpass/
<![CDATA[Čerchov]]> http://www.quaeldich.de/paesse/268-erchov/ Fri, 21 Jan 2011 00:00:00 +0100 AP: Der Čerchov, dessen deutscher Name „Schwarzkopf“ lautet, liegt im tschechischen Teil des Oberpfälzer Waldes und ist der höchste Berg dieses kleinen Mittelgebirges. Auf seinem Gipfelgelände stehen zwei Türme und eine Reihe von Baracken. Der eine Turm ist ein im Jahr 1904 erbauter Aussichtsturm. Der andere Turm, gespickt mit Abhöranlagen, wurde zunächst bis zum Fall der Berliner Mauer von den Sowjets und der Stasi und später von der tschechischen Armee bis nach 1990 als Aufklärungsposten genutzt. Deswegen war es lange Zeit nicht erlaubt, den Gipfel des Berges zu betreten, wenn man nicht gerade einer der Aufklärer war.
Die Aufklärungsstation gehört zu einer Kette von ähnlichen Horchposten entlang der deutschen Grenze und setzt sich nach Norden fort über den Velký Zvon (859 m), den Havran (894 m) bis zum Dyleň (939 m). Vom Čerchov aus horchten die roten Betonköpfe u.a. die NATO-Abhöranlage auf dem Schwarzriegel aus, während wiederum die kalten NATO-Krieger vom Schwarzriegel aus die Ostarmeen überwachten.]]> http://www.quaeldich.de/paesse/268-erchov/ <![CDATA[Konečná]]> http://www.quaeldich.de/paesse/kone269-na/ Thu, 13 Jan 2011 00:00:00 +0100 dbeckel: Dieser Pass liegt auf der Straße 484 an der Grenzstation zwischen und der in den Mährisch-Schlesischen Beskiden (tschechisch: Moravskoslezské Beskydy, slowakisch: Moravskosliezske Beskydy), die den äußersten Westen der Karpaten darstellen. Ich habe bewusst „an der Grenzstation“ und nicht „Grenze“ geschrieben, denn beim Fahren des Passes fiel mir auf, dass die inzwischen verlassene Grenzstation etwas westlich der eigentlichen Grenze liegt. Was ich zunächst für einen kleinen Fehler der Garmin City Navigator Karte hielt, ist aber, wie ich aus einem Beitrag von Radio Prag gelernt habe, Realität.]]> http://www.quaeldich.de/paesse/kone269-na/ <![CDATA[Starý Brunst]]> http://www.quaeldich.de/paesse/stary-brunst/ Wed, 12 Jan 2011 00:00:00 +0100 degga: Diese Bezeichnung des Anstieges mag fragwürdig sein, allerdings ist der Berg unter diesen Namen seit Jahren bei Salite.ch eingetragen. Außerdem ist Starý Brunst die längst verlassene Siedlung, die sich knapp unterhalb der Passhöhe befindet. Einst wurde hier Glas fabriziert, heute deutet kaum noch etwas darauf hin.
Was Starý Brunst aber eigentlich ist: ein flacher aber nicht endend wollender Berg der Europastraße 53 hinauf auf den Kamm des Böhmerwaldes, auf den man sich als Fernradler freut. Denn wenn man den Kulminationspunkt – zugleich europäische Wasserscheide – erreicht hat, rollt man fast nur noch hinunter nach Železná Ruda, den Grenzort, der schon ab Plzeň ausgeschildert ist.
Aufgrund seiner Länge und des Höhenunterschieds hat dieser Anstieg für Mittelgebirgsverhältnisse epische Ausmaße: Das beginnt schon beim Studium der Karte, wo man auch bei 1:400.000 sofort sieht, dass da sowas wie ein Berg sein muss.]]>
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<![CDATA[Videlský Kříž]]> http://www.quaeldich.de/paesse/videlsky-k345-i/ Mon, 10 Jan 2011 00:00:00 +0100 dbeckel: Videlský Kříž ist ein etwas unscheinbarer Pass im Hrubý Jeseník (Altvatergebirge), der sich an der Straße 450 zwischen Bělá und Vidly versteckt. Mit einer Höhe von 934 m ist er zwar nicht niedrig, zwischen den in unmittelbarer Nähe befindlichen Pässen Červenohorské sedlo und Praděd nimmt er sich aber doch bescheiden aus.
Neben der Kombinationsmöglichkeit mit den zuvor erwähnten Pässen spricht für den Rennradler hauptsächlich die wenig befahrene Straße in der ruhigen Landschaft des Hrubý Jeseník. Gerne hätten wir noch sonstige kulturelle, geologische oder historische Highlights zu dem Pass hinzugefügt, aber außer einem Flugzeugabsturz fiel Google nichts zum Thema Videlský Kříž ein...
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<![CDATA[Červenohorské sedlo]]> http://www.quaeldich.de/paesse/268-ervenohorske-sedlo/ Sat, 08 Jan 2011 00:00:00 +0100 dbeckel: Der Červenohorské sedlo liegt an der Strasse 44, die Sumperk mit Jesenik verbindet. Somit befindet sich der Pass also am Westende des Hrubý Jeseník (Altvatergebirge). Direkt auf dem Pass befindet sich eine Hotelanlage, auch zu den Liftanlagen ist es nicht weit.
Bei unserer Tour im September waren kaum Touristen unterwegs und die Strasse wenig befahren, dies könnte zur Hochsaison anders sein, ausserdem legt ein Blick auf die Karte auch eine verkehrtechnische Bedeutung der Straße nahe.
Der Pass lässt sich mit den nahegelegenen Pässen Videlský Kříž, Karlova Studánka sedlo und Praděd zu einer höhenmeterreichen Tour verbinden.]]>
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<![CDATA[Špičácké sedlo ]]> http://www.quaeldich.de/paesse/pi269-acke-sedlo/ Tue, 28 Dec 2010 00:00:00 +0100 AP: Der Špičácké sedlo (auf Deutsch Spitzbergsattel) ist ein Pass im tschechischen Teil des Böhmerwalds nahe der deutschen Grenze, der zwischen den Bergen Pancíř und Špičák (1202 m Höhe) liegt. Über den Sattel führt eine Straße, die die Ortschaften Železná Ruda (Markt Eisenstein) im oberen Tal des Großen Regen (auf Tschechisch Řezná) und Zelená Lhota miteinander verbindet. Ein paar Meter nördlich der Passhöhe biegt eine Nebenstraße auf die Anfahrt von Zelená Lhota her ein, die im oberen Tal der Úhlava (auf Deutsch Angel) hinaufführt, so dass der Špičácké sedlo drei Anfahrtsvarianten hat. Zu den oben genannten Flüssen sei erwähnt, dass sie beide am Pancíř entspringen, die Wasser des Großen Regen aber über die Donau ins Schwarze Meer fließen, während die Úhlava über Moldau und Elbe in die Nordsee entwässert. Ergo führt über den Paß eine der großen europäischen Wasserscheiden.
Der Špičácké sedlo ist zwar keine 1000 m hoch gelegen, aber dennoch einer der Höheren unter den Übergängen im Böhmerwald.]]>
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<![CDATA[Przełęcz Szklarska]]> http://www.quaeldich.de/paesse/prze322-281-cz-szklarska/ Sat, 25 Dec 2010 00:00:00 +0100 dbeckel: Der Pass liegt im Góry Izerskie-Gebirge im Südwesten Polens, unmittelbar nördlich der Grenze zu Tschechien. Der Name Przełęcz Szklarska ist auch auf einem Passschild angeschrieben; auf tschechisch wird er Novosvětský průsmyk genannt. Die Straße, die über den Pass führt, ist die E65, die in Tschechien die Nummer 10 und in Polen die Nummer 3 trägt. Diese Strasse kommt von Süden her zunächst durch das Riesengebirge, bevor sie dann ins Góry Izerskie-Gebirge führt.
Um es gleich vorweg zu nehmen: der Pass ist keine besondere Schönheit, die Straße im Vergleich zu anderen Straßen dieser Gegend eher viel befahren, und die Sicht reicht nicht weit genug, um spektakulär zu sein. Bleibt also die Frage, warum der Pass hier überhaupt beschrieben wird. Zum einen führte unsere tour zwangsläufig über diesen Pass.]]>
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<![CDATA[Karlova Studánka sedlo]]> http://www.quaeldich.de/paesse/karlova-studanka-sedlo/ Thu, 16 Dec 2010 00:00:00 +0100 dbeckel: Der Karlova Studánka sedlo liegt an der Strasse 450 zwischen Vidly und Karlova Studánka im Hrubý Jeseník (Altvatergebirge). Zwischen Videlský Kříž und Praděd gelegen, wird er nur wenig wahrgenommen. Wer sich trotzdem an dem Pass zu sehr verausgabt, kann sich in dem am Fuß des Passes gelegenen Kurort Karlova Studánka in den Heilquellen auskurieren. Alle anderen nehmen danach mit dem Praděd den Höhepunkt des Hrubý Jeseník in Angriff.
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<![CDATA[Zhůří]]> http://www.quaeldich.de/paesse/zh367-345-i/ Tue, 14 Dec 2010 00:00:00 +0100 degga: Zhůří ist eine Kleine Siedlung im Nationalpark Šumava und gehört offiziell zur Stadt Rejštejn. In direkter Nachbarschaft befindet sich das bekannte Kvilda, die erste Ortschaft, welche die Warme Moldau nach den Quellen erreicht.
Im Gegensatz zum Kernort der Gemeinde liegt Zhůří nicht im Tal der Opava sondern weit oben auf dem Berg und ist eigentlich nicht mehr als Ortschaft zu bezeichnen. Dahinter verbirgt sich auch hier eine der bedauernswerten Geschichten verlassener Dörfer an den bergigen Grenzen der Tschechischen Republik.
Nach der Aussiedlung der Deutschen bis 1947 wurde versucht, das Dorf mit Menschen aus der Slowakei und Rumänien zu beleben. 1952 wurde dann an der Stelle des Dorfes eine Kaserne mit Radarstation installiert. Zwischen 1984 und 1986 gab es sogar eine Hubschrauberstaffel zum Schutze des Eisernen Vorhangs. Nach der Wende wurde die Kaserne nicht mehr als solche benutzt, 2009 schlussendlich abgerissen. Übriggeblieben sind vier Offiziershäuser, die als Ferienhäuser genutzt werden können.

Es gibt jedoch gute Gründe, nach Zhůří zu kommen:]]>
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<![CDATA[Praděd]]> http://www.quaeldich.de/paesse/prad283-d/ Mon, 13 Dec 2010 00:00:00 +0100 dbeckel: Der Praděd (Altvater) ist der höchste Berg des Hrubý Jeseník (Altvatergebirge). Zur Freude der Rennradfahrer lässt er sich bis zum Gipfel auf einer asphaltierten Straße befahren. Umfährt man den Praděd von Westen kommend in nördlicher Richtung, stellt der Praděd die Krönung der Pässesammlung über Cervenohorské sedlo, Videlský Kříž und Karlova Studánka sedlo dar.
Von der Lage und „Ausstattung“, ist die Situation vielleicht etwas mit dem Brocken im Harz zu vergleichen: der höchste Berg eines überschaubaren, alten Mittelgebirges verspricht gute rundum Sicht, so denn kein Nebel den Berg verhüllt.]]>
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<![CDATA[Pancíř]]> http://www.quaeldich.de/paesse/panci345/ Fri, 26 Nov 2010 00:00:00 +0100 AP: Der Pancíř ist ein 1214 m hoher Berg im tschechischen Teil des Böhmerwalds, der aufgrund seiner Nähe zu Bayerisch Eisenstein und der deutschen Grenze auch einen allerliebsten deutschen Namen hat, der „Panzer“ lautet. Auf dem Berg steht seit 1923 ein Gasthaus bestückt mit einem Aussichtssturm, das die hölzerne Matouš-Hütte aus dem 19. Jahrhundert ersetzt hat. Von dem Turm aus hat man einen weiten Blick, etwa nach Süden zum Nationalpark Šumava oder nach Westen zum Großen Arber. Der Südhang des Berges ist im Winter in die Skigebiete rund um Železná Ruda (Markt Eisenstein) integriert, wobei aber der Großteil der Pisten am nahegelegenen Berg Špičák (1202 m Höhe) angelegt wurde. Es führt von dem Dorf Špičák ein Sessellift über die Zwischenstation Hofmanky auf den Pancíř, der angeblich der älteste Sessellift im Böhmerwald sein soll.]]> http://www.quaeldich.de/paesse/panci345/ <![CDATA[Smědava]]> http://www.quaeldich.de/paesse/sm283-dava/ Thu, 25 Nov 2010 00:00:00 +0100 dbeckel: Der hier beschriebene Pass liegt wenige hundert Meter südlich des Berggasthofes Smědava auf der Straße 240 (je nach Karte heisst die Straße auch 290). Diese Straße kommt im Norden von Frýdlant und durchquert das Jizerské Hory-Gebirge nach Südosten und reicht somit fast bis in das Riesengebirge.
Der Pass ist alleine deshalb für Rennradler interessant und beschreibungswürdig, da er der einzige Pass im Jizerské Hory-Gebirge, dem Tschechischen Teil des Isergebirges ist. Trotzdem hält sich die verkehrstechnische Bedeutung in Grenzen, da die größeren Städte der Region ohne Durchquerung des Gebirges zu erreichen sind. Für Radfahrer macht das den Pass natürlich umso attraktiver.
Direkt westlich der Passhöhe befindet sich mit dem Jizera (1122 m) der zweithöchste Berg des Jizerské Hory-Gebirges, südöstlich der Passhöhe liegt der Černý Vrch (1026 m).
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http://www.quaeldich.de/paesse/sm283-dava/
<![CDATA[Ještěd]]> http://www.quaeldich.de/paesse/jested/ Tue, 17 Aug 2010 00:00:00 +0200 Gourmet: Der Ještěd ist ein sehr markanter Berg westlich von Liberec in Nordböhmen (Tschechien). Mit 1012 m Höhe ist er die höchste Stelle im Jeschkengebirge und von weitem durch sein markantes Gesicht zu erblicken. Bei guter Sicht kann man vom Jeschken (so lautet sein deutscher Name) bis ins Riesengebirge und zur Schneekoppe blicken.
Der Jeschken ist touristisch voll erschlossen. Neben einem sehr gut ausgebauten Skigebiet gibt es auf dem Gipfel ein markantes 3-Sterne-Hotel mit guter Küche. Aufgrund des futuristischen Baustils dieses Hotels mit seinem etwa 100 m hohen Fernsehturm ist der Jested nicht nur durch seine Höhe einmalig in der Region. Auf seinen Gipfel gelangt man nicht nur zu Fuß, mit dem Auto oder dem Rad, sondern auch mit einer Kabinenseilbahn von Horní Hanychov, einem Stadtteil von Liberec, aus.]]>
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<![CDATA[Výpřež]]> http://www.quaeldich.de/paesse/vyp345-e/ Tue, 17 Aug 2010 00:00:00 +0200 Gourmet: Die Straße über den Výpřež, der in Tschechien auch als Tetřeví sedlo („Auerhahnsattel“ auf Deutsch) bekannt ist, führt durch das Jeschkengebirge und verbindet Křižany oder Osečná im Westen mit Liberec (Reichenberg ist der deutsche Name) im Osten. Was der Name des Passes bedeutet und wie es zu dem Namen kam, kann man auf der Internetseite des Hotel Ještěd nachlesen.
Vom Výpřež aus führt eine Stichstraße zum Gipfel des Ještěd, auf dem sich das Hotel befindet. Zu Liberec sei noch gesagt, daß es nach Meinung des Autors die lebenswerteste Stadt Tschechiens ist und Austragungsort der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2009 war. ]]>
http://www.quaeldich.de/paesse/vyp345-e/