1.quaeldich.de-Tauernrundfahrt 2009 / Vom Enns- ins Murtal und zurück
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DLRF: 2
Erlebnisbericht: 1.quaeldich.de-Tauernrundfahrt 2009
Erlebnisbericht von Roli (weitere...)
Tag 3: Tunzendorf - Liezen: Vom Enns- ins Murtal und zurück
147,9 km / 2275 Hm
Tunzendorf (0,0 km) - Stein an der Enns (2,0 km) - Gatschberg (3,9 km) - Großsölk (7,4 km) - Mößna (16,5 km) - Sölkpass (28,0 km) - Baierdorf (42,6 km) - Sankt Peter am Kammersberg (46,4 km) - Peterdorf (50,1 km) - Althofen (52,0 km) - Katsch an der Mur (56,3 km) - Frojach (58,9 km) - Lind bei Scheifling (68,0 km) - Berndorf (76,5 km) - Scheiben (77,1 km) - Nußdorf (78,6 km) - Pichlhofen (79,6 km) - Katzling (90,9 km) - Möderbrugg (96,5 km) - Sankt Johann am Tauern (106,0 km) - Triebener Tauern (115,9 km) - Hohentauern (116,1 km) - Trieben (125,1 km) - Edlach (129,7 km) - Liezen (147,9 km)
Beschreibung
Heute ist Xandi wieder mit von der Partie, er hat sich halbwegs erholt und will sich den traumhaften Anstieg zum Sölkpass keinesfalls entgehen lassen. Karin und Erich stellen eines der Autos nach Trautenfels, damit beide Mechaniker den Tag am Rad erleben können. Bereits am Start in Tunzendorf ist es sonnig, die Straße trocknet langsam aber sicher auf.Schon nach zwei Kilometern geht es in Stein an der Enns in den Anstieg zum Sölkpass, über 1000 Höhenmeter wollen bezwungen werden. Zuerst führt die Straße etwas steiler bergauf, danach zieht sie sich lange ins Tal hinein und wird erst ab Mössna etwas steiler. In Sankt Nikolai im Sölktal überrascht uns Karin mit einer Verpflegungsstation, was vor den letzten steilen, aber wunderschönen Kilometern gut tut.
Je weiter nach oben wir kommen, desto besser wird die Aussicht und desto steiler wird die Straße. Stefan hat im letzten Flachstück bei einigen Almhütten einen Platten am Vorderrad, den Günther jedoch schnell behoben hat. Gut gelaunt und begeistert von der Landschaft quälen wir uns die Rampen nach oben, wo es doch noch etwas frisch ist.
Oben gleich hinter dem Passschild liegt ziemlich viel Schnee – wohl Neuschnee von letzter Woche! Nach und nach kommen alle oben an und so sausen wir bald weiter hinunter ins Katschtal. Auf der Abfahrt muss zum dritten Mal ein Platten bei den MTBlern behoben werden – glücklicherweise ohne Sturz.
Unten im Katschtal ist’s schön warm, daher wollen wir vorerst gar nicht weiter. Schließlich funktioniert die Gruppe aber wie am Vortag ausgezeichnet und wir kommen gemütlich ins Murtal und ab Lind bei Scheifling folgen wir dem Murradweg, der zum Teil etwas giftige Steigungen aufweist. Die heutige Verpflegung findet beim Märchenwald kurz hinter Pichlhofen statt und der Aufbruch wird durch eine drohende Gewitterfront etwas beschleunigt. In den ersten Steigungen hinauf nach Pöls zersplittert die Gruppe und erst bei der Abzweigung ins Lachtal sind wieder alle versammelt. Wir fahren in zwei Gruppen zum Triebener Tauern und damit gegen den Wind. Günther ereilt ein Defekt und er stellt sich dem Kampf alleine, ohne das schützende Feld. „Der alte Hans” übernimmt auf den letzten Kilometern die Führungsarbeit und liefert sich schließlich mit Thomas
einen Bergsprint auf den letzten Metern. Gruppe zwei verliert gar nicht viel Zeit, doch Erich musste den schwersten Defekt der Tour an Marios Rad beheben: Eine Feder im Schaltwerk ist gebrochen. Zur Notreparatur taugt ein Gummiring und Mario kommt gut am Triebener Tauern an, obwohl der Schaltkomfort doch deutlich zu leiden hatte. Oben wechselt er auf das Ersatzrad, das die Mechaniker in ihrem Auto platziert haben.
Die Abfahrt nach Trieben ist deutlich steiler als unsere Auffahrt und der neue Belag im untersten Abschnitt macht richtig Spaß, auch wenn sich Xandi einmal etwas verbremst und nur mit Mühe auf der Straße bleibt.
Auf den letzten Kilometern zum Tagesziel gibt’s dann wieder Regen, bevor wir auf der Terrasse des Hotel Schnuderl im Sonnenschein ein verdientes Getränk zu uns nehmen dürfen. In der Zwischenzeit wird der zweite Begleitwagen abgeholt und nach dem Duschen geht es auf zum Abendessen und zum gemütlichen Ausklang des letzten Tourabends.









