Alpengiro 2009 / Aufbruch, Sonne und Nebel
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Erlebnisbericht: Alpengiro 2009
Erlebnisbericht von Jan (weitere...)
Tag 1: Innsbruck - Pennes: Aufbruch, Sonne und Nebel
79,3 km / 2432 Hm
Innsbruck (0,0 km) - Vill (4,9 km) - Igls (5,8 km) - Patsch (9,0 km) - Matrei (21,0 km) - Steinach am Brenner (25,8 km) - Gries am Brenner (32,5 km) - Brenner (37,3 km) - Gossensass (47,5 km) - Pruno (56,3 km) - Dosso (61,9 km) - Penser Joch (70,0 km) - Pennes (79,3 km)
Beschreibung
[ Nur ein Rumpftext wegen ausstehender befohlener freiweillig Teilnehmerbeschreibung ]Gestern hatte es noch so geschüttet, und heute? Diesig ist es, aber später reißt bestimmt die Sonne auf.
Beim guten Frühstück im Sporthotel Penz konnten wir die ersten Annäherungen vom Vorabend vertiefen, dann gings aber relativ schnell los. 5 Minuten vor Plan entstand das Gruppenfoto, dann war die Gruppe heiß zur Abfahrt.
Gleich am ersten Berg fuhr eine Spitzengruppe los, was das Zeug hält. Ich dachte: Puh, die sind aber fit diesmal. Ich hätte sie doch dämpfen sollen, aber war mir wirklich nicht sicher, ob ich nicht einfach schlapp bin. Egal, ich habs mir dann hinten ganz gut eingerichtet. Dass die Guides alleine zusammen das Grupetto bilden, war mir aber neu. Die Gruppe hats uns verziehen.
Der Tag war wirklich schön - das Wetter hat mitgespielt, der Verkehr am Brenner auch erträglich. Auf der alten Straße über Patsch sowieso, aber auch ab Matrei hielt es sich in Grenzen.
In Sterzing führte uns Mario durch die Altstadt, was leider die Gruppe sprengte, und so fuhren Wende und Matthias schon ins Penser Joch, als wir gerade auf eine Sonnenterrasse zur Mittagsjause einkehrten. Naja, bei Matthias war das ja der erste Tag in den Alpen, da kann man schon mal durchfahren (Ähem...). Sie wurden dann auch von Roli mit Cola versorgt, aber natürlich erst spät.
Das Penser Joch ist auch im Nachhinein einer der schwersten Anstiege der ganzen Tour: unrhythmisch und steil, und oben, wenn man schon lange das Gipfelhaus sieht, zeigt sich die scheinbar butterweiche Steigung von ihrer ärgsten Seite. Es war aber eine tolle Atmosphäre, mit wabernden Nebelschleiern und kondensierendem Atem.
Die Abfahrt hinunter nach Pens ist rasant, aber holprig, so dass einige Rahmen ins Schwingen gerieten.
Den Penser Hof fanden wir sofort. Die Wirtin war zwar bemüht, aber leider geizig und hatte auch ihre Getränke-Buchführung nicht im Griff, was übel aufstieß. Die Zimmer waren eher mäßig. 2010 fahren wir wieder über den Jaufenpass nach St. Leonhardt. Das Essen war aber sehr gut, und so konnte der nächste Tag kommen.











