Auf dem Gurkenradweg zwei Tage durch den Spreewald

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Tourentipp: Auf dem Gurkenradweg zwei Tage durch den Spreewald

Tourentipp von Reinhard (weitere...)

2 Tage / 255,9 km / 430 Hm

Nette Abwechslung zum Radeln.Bei einem Ausflug oder Urlaub im Spreewald ist eine Paddeltour durch die wildromantische Flusslandschaft selbstverständlich ein Muss. Trotzdem eignet sich auch das Fahrrad ganz hervorragend zur Erkundung der Landschaft, was durch eine Vielzahl ausgeschilderter Rad(wander)wege gefördert wird.

In puncto Bekanntheit steht der Gurkenradweg - im Folgenden auch kurz als "die Gurke" bezeichnet - aber wohl an der Spitze. Er stellt einen großen Rundkurs mit 257 km Länge (Stand: Juni 2009) dar, der Ober- und Unterspreewald praktisch komplett durchläuft und dabei auch ein paar Schlenker ins Umland mit einbaut. Auf den ersten Blick möchte man meinen, die Gurke sei sehr gut ausgeschildert (gelbes Schild oder Aufkleber mit grünem Aufdruck einer radelnden Spreewaldgurke); will man sie aber dann wirklich nachfahren, ist der GPS-Track doch dringend zu empfehlen, denn an nicht wenigen Kreuzungen fehlt dann eben doch der entscheidende Hinweis. Häufig ist er auch auf den dritten Blick zu erkennen, wenn man mal in alle Wegvarianten hineingeschaut und die versteckten Schilder gefunden hat. Der etwas weniger geduldige Radler wird den Track jedenfalls zu schätzen wissen.
Üblicherweise wird empfohlen, die Gesamtstrecke auf 5-7 Tage zu verteilen. Dann kann man sich natürlich noch jede Mühle und jedes Städtchen anschauen und an jedem zweiten Biergarten eine Pause einlegen - der Tourismusbranche sei es vergönnt! Dem ambitionierteren Radler sei die Kompletttour aber in zwei Tagen empfohlen, sicher kann man ihn auch an einem Tag abfahren.
Aufgrund der Streckenführung lässt sich die Gurke auch gut in 4 Rundkurse aufteilen, wobei deren Berührungspunkte (von W nach O) Lubolz, Lübben und Burg sind.

Quäldich.de hat seinen Schwerpunkt beim Rennradfahren, deswegen ist eine Bezugnahme auf die Fahrbarkeit mit dem Rennrad selbstverständlich erforderlich: Ein knappes Viertel der Strecke ist nicht asphaltiert. Zumeist handelt es sich dann um festgefahrene Wald- oder Feldwege, teils mit einer dünnen Schicht feinem Kies. Ich bin die Strecke komplett mit dem Rennrad gefahren und hatte keine größeren Probleme (keine Reifenpanne). An wenigen, nur wenige Meter langen Stellen kann der Boden mal etwas sandig werden, so dass man mit dem Rennrad fast stecken bleibt. Etappe 2 sind wir (Ich bin die Tour zusammen mit meiner Freundin (sie auf dem MTB) gefahren.) nach viel Regen in der Vornacht gefahren; dann gibt es natürlich schon ein paar Pfützen oder etwas schlammige Stellen auf den Waldwegen.