Bergtraining in Ligurien / Belastungsprobe
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Tourentipp: Bergtraining in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 3: Chiavari - Chiavari; Tour A: Belastungsprobe
133,2 km / 2914 Hm
Chiavari (0,0 km) - Leivi (5,5 km) - Leivi (6,1 km) - Calvari (13,2 km) - Pian di Coreglia (14,2 km) - Pian dei Ratti (15,3 km) - Cicagna (17,7 km) - Ferrada (21,7 km) - Gattorna (25,0 km) - Neirone (28,6 km) - Corsiglia (32,0 km) - Roccatagliata (34,2 km) - Passo di Portello (39,7 km) - Montebruno (51,7 km) - Barbagelata (60,1 km) - Priosa (69,7 km) - Parazzuolo (71,5 km) - Passo della Forcella (74,0 km) - Bertigaro (81,0 km) - Campori (85,0 km) - Brizzolara (86,9 km) - Borzonasca (90,0 km) - Borgonovo Ligure (93,5 km) - Mezzanego (94,3 km) - Calcinaia (102,9 km) - Cichero (104,9 km) - Passo di Romaggi (109,2 km) - Romaggi (111,3 km) - Calvari (118,2 km) - Pian dei Cunei (119,7 km) - Leivi (125,1 km) - Chiavari (133,2 km)
Beschreibung
Nachdem am ersten Tag im angenehmen Grundlagenbereich gefahren wurde und am zweiten Tag vor allem am Ghiffi die Kraft gefragt war ist es heute Zeit, die Beine auf die Probe zu stellen und alle Reserven zu mobilisieren. Dafür wartet dann ein Ruhetag um für den zweiten Teil des Bergtrainings wieder Kräfte zu sammeln.Für dieses Vorhaben sind natürlich Pässe gefragt, aber davon gibt es hier ja genug.
Der Tag beginnt mit dem Aufstieg nach Bocco di Leivi, den man ganz gemächlich angehen sollte um sich die Beine erstmal etwas warm zu fahren. Nach der folgenden Abfahrt ins Val Fontanabuona geht es darum, möglichst rasch und effizient nach Gattorna zu fahren. Dabei sind nicht viele Höhenmeter zu bewältigen, so dass man hier mit abwechselnder Führungsarbeit Kraft sparen kann.
Das Gesparte kann man dann im Aufstieg zum 1'040 Meter hohen Passo di Portello einsetzen. Eine Auffahrt mit sehr konstanter, angenehmer Steigung welche mit fortschreitendem Höhengewinn immer spektakulärer wird. Hier kann man mit richtig viel Druck reinfahren, auch wenn im oberen Bereich einige zweiprozentige Passagen zu meistern sind, gibt es keine unliebsamen Ueberraschungen. Oben wartet ein Passschild, eine alte Steinkapelle und eine traumhafte Aussicht auf die Täler und die erste Hügelkette nach der Küste, über welche man eine tolle Sicht auf das azurblaue Meer am Horizont hat. Hier kann eine Fluchtgruppe Bestzeiten pulverisieren ...
Nach einer kurzen Abfahrt geht es durch das Val Trebbia hinunter nach Montebruno. Ein wildes Tal, klimatisch viel rauher als die Küstenregion. Siedlungen und Dörfer haben hier Seltenheitswert und daher benutzt man am besten in Montebruno die Gelegenheit, um sich in einem Restaurant die nötigen Kohlenhydrate zu besorgen.
Danach geht es an den Aufstieg nach Barbagelata über welches man den Passo della Scoglina erreicht. Barbagelata liegt auf 1'140 Metern und bietet eine spektakuläre Aussicht. Im Aufstieg von Montebruno sieht man über die Apenninberge und bei guter Fernsicht über das ganze Piemont einen Teil des Alpenbogens mit den Seealpen, welche an der Grenze zu Frankreich ins Mittelmeer tauchen. Auf der Abfahrt von Barbagelata zum Passo della Scoffera hingegen sieht man die tollen Berge im Hinterland des tigullischen Golfes mit freiem Blick auf den Golf selbst und den Abschluss desselben bei Sestri Levante.
Eine Abfahrt, die man ganz gemächlich angehen und sich die spektakuläre Aussicht nicht entgehen lassen sollte. Die folgende Fahrt zum Passo della Forcella geht grösstenteils bergab und bald befindet man sich auf der Passhöhe des Forcella. Nachdem man sich am Blick auf das Val Sturla satt gesehen hat stürzt man sich in die sehr lange Abfahrt auf der perfekt ausgebauten Strasse. Will man hier richtig Tempo machen, muss man grosse Gänge auflegen und nach den unzähligen Kurven immer wieder voll beschleunigen.
Kurz vor Carasco biegt man ins Val Cichero ab. Durch einen schmalen Einschnitt öffnet sich das Tal und es folgt eine traumhafte Auffahrt über knapp 700 Höhenmeter zum Passo di Romaggi auf schmaler, verkehrsarmer Strasse. Die Aussicht auf den sichelförmigen Monte Ramaceto ist traumhaft. Auch die folgende Abfahrt geizt nicht mit Schönheit. Die exponierte Lage des Dorfes Romaggi mit toller Meersicht sollte man nutzen, um auf der Abfahrt einen Fotostopp einzulegen. Der nächste Teil der Abfahrt ins Val Fontanabuona auf der schlangenförmigen Strasse verleitet zu Temporausch, trotzdem sollte ein gelegentlicher Blick auf die Umgebung nicht ausbleiben.
Als Abschluss wartet der angenehm zu fahrende Aufstieg nach Bocco di Leivi, damit man dem Feierabendverkehr um Chiavari entgehen und erschöpft direkt zur Garage des Hotels hinunterfahren kann.









