Bergtraining in Ligurien / Grundlage
QD-Reisen & Events:
DLRF: 2
Tourentipp: Bergtraining in Ligurien
Tourentipp von helmverweigerer (weitere...)
Tag 1: Chiavari - Chiavari; Tour A: Grundlage
103,4 km / 2154 Hm
Chiavari (0,0 km) - Madonna delle Grazie (3,5 km) - Zoagli (7,1 km) - Rapallo (12,0 km) - Santa Maria del Campo (15,0 km) - San Martino di Noceto (17,8 km) - Recco (23,6 km) - Avegno (26,9 km) - Salto (30,3 km) - Uscio (33,6 km) - Colle Caprile (35,2 km) - Gattorna (43,3 km) - Ognio (46,9 km) - Lezzaruole (50,7 km) - Rossi (56,7 km) - Colla dei Rossi (57,5 km) - Passo della Scoffera (60,3 km) - Sottocolle (62,4 km) - Boasi (65,1 km) - Ferriere (71,8 km) - Gattorna (76,4 km) - Ferrada (79,7 km) - Cicagna (83,7 km) - Pian dei Ratti (86,1 km) - Pian di Coreglia (87,2 km) - Calvari (88,2 km) - Leivi (95,3 km) - Chiavari (103,4 km)
Beschreibung
Auf der ersten Tour werden zwar schon über 2'000 Höhenmeter gesammelt, diese gewinnt man aber auch bei angenehmen Steigungen. Es kann also zu Beginn grösstenteils in einem gewohnten Grundlagenbereich gefahren werden.Die Tour zeigt gleichzeitig die Vielfalt von Ligurien.
Auf dem Weg Richtung Genua über die Via Aurelia bis Recco erlebt man Betriebsamkeit, vom Tourismus stark geprägte Städtchen und Zersiedelung. Trotzdem kann man sich natürlich der Schönheit dieser schroffen Küste, wo der Apennin direkt ins Meer übergeht, nicht entziehen.
Diesem Umstand ist es auch zu verdanken, dass auf dem Weg nach Recco schon ordentlich Höhenmeter zusammenkommen.
Mit Sonne im Gesicht, Blick aufs azurblaue Meer und kurzer Hose hat man das Glück auf seiner Seite und die Kilometer summieren sich wie von selbst.
In Recco verlässt man die Küste und wird Zeuge der beiden Gesichter Liguriens. Hektik, Prunk, Palmen und Tourismus an der Küste, Abgeschiedenheit, Ruhe und Bescheidenheit im Landesinneren.
Die Auffahrt zum Colle Caprile mit knappen 500 Höhenmetern ist der erste Pass der Woche und sicher auch einer der leichtesten. Die 12 km lange Auffahrt verläuft durchweg bei moderaten Steigungsprozenten.
Es folgt eine ebenso lange Abfahrt nach Gattorna ins Val Fontanabuona und damit schon reichlich Gelegenheit an der Kurventechnik zu feilen.
Auf der anderen Seite des Tals beginnt sogleich die nächste Auffahrt. Ziel ist die Colla dei Rossi. Auch hier handelt es sich um eine lange Auffahrt mit angenehmer Steigung. Gleichzeitig ist dies aber auch ein landschaftliches Highlight. Die Strasse ist praktisch unbefahren und schmal. Mit etwas mehr als 800 Metern Höhe aber schon ein grösseres Kaliber als der Colle Caprile. Zudem erlaubt die gewonnene Höhe einen fantastischen Ausblick durch das Val Fontanabuona und die Hügelkette mit dem Colle Caprile, über welche man bis ans Meer blicken kann.
Über den Passo della Scoffera fährt man zurück ins Val Fontanabuona. Es folgt eine Fahrt fast durch das ganze Tal. Die Strasse fällt konstant mit ca. 2 Steigungsprozenten, so dass man hier ordentlich Tempo machen kann.
Zum Abschluss steigt man noch 200 Meter nach Bocco di Leivi. Von hier hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Golfo di Tigullio. Chiavari liegt einem zu Füssen und in einer rasanten Abfahrt fährt man zum Hotel zurück.









