Centovalli Anfang Februar

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Erlebnisbericht: Centovalli Anfang Februar

Erlebnisbericht von Herr_ (weitere...)

Locarno - Locarno: 73,5 km / 1310 Hm

Locarno (0,0 km) - Cavigliano (7,1 km) - Intragna (8,7 km) - Camedo (18,0 km) - Malesco (29,1 km) - Piano di Sale (32,7 km) - Finero (34,1 km) - Cannobio (54,5 km) - Giazzo (58,6 km) - Brissago (61,8 km) - Porto Ronco (64,9 km) - Ascona (69,1 km) - Locarno (73,5 km)

Beschreibung

Wallfahrtskirche Madonna del Sangue in ReEine ca. 75km lange Runde ausgehend von und zurück nach Locarno. User reini hat diese bereits bei der Beschreibung der Auffahrt von Cannobio auf den Piano di Sale (985) in der entgegengesetzten Richtung als lohnend angesprochen.

Am 6.2.2010 mit der Aussicht auf weiterhin bedecktes und regnerisches Wetter am Bodensee packte ich spontan das Rad ins Auto und fuhr vom Thurgau nach Locarno. Der nächste Tag zeigte auch die versprochene Sonne, so dass ich mich nach dem Frühstück gegen 9:30 Uhr bei ca. 5 Grad (immerhin Plus) auf den Weg ins Centovalli machte.

Die Strasse war noch etwas feucht aber lange nicht so nass wie am Vortag. Mit gemächlich Steigung ging es bei zunehmend spürbarer Sonne über Cavigliano, Intragna zur italienischen Grenze in Camedo. Die Strasse war Eisfrei, lediglich in schattigen Einschnitten musste ich ab und zu gefrohrenen Rinnsalen ausweichen.
Zwischen Camedo und Malesco kommt man nach Re, wo ganz anders als in den bisherigen kleinen Bergdörfern die gewaltige Wallfahrtskirche Madonna del Sangue auftaucht. Es lohnt sich hier anzuhalten und einen Blick hinein zu werfen.
Nach Malesco wird es auf den letzten Metern zum Pass noch eimal kurz steiler. Die 10-12% lassen sich aber gut bewältigen, da der Anstieg insgesamt sehr moderat ist.
Die Abfahrt ist ebenso wie die Auffahrt landschaftlich sehr schön. Aufgrund der Jahreszeit und dem vielen Splitt auf der Strasse lasse ich nur sehr behutsam das Rad laufen. Der Weg nach unten ist insgesamt schattiger und kälter aber trotz Anfang Februar problemlos und bei angepasster Fahrweise ungefährlich.
In Cannobio empfängt mich dann wieder die Sonne und der Verkehr, welcher die Hauptstrassen um den Lago belagert. Die paar Kilometer zurück nach Locarno, mit einem Pizza-Stop an der Promenade in Ascona, sind jedoch schnell bewältigt.

Insgesamt eine sehr schöne, mit ca. 1000 Hm sehr gemächliche Runde, die auch im Winter gut zu fahren ist wenn nicht gerade viel Neuschnee liegt.
(Wieso kommt der Torenplaner hier eigentlich auf 1300 Hm? Mein Garmin misst 998 Hm; Na irgendwo dazwischen wird wohl die Höhenmeter-Wahrheit liegen.)