"Deuter-Test-Team" auf dem Weg zum Lago di Lugano / Alles halb so wild
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DLRF: 2
Erlebnisbericht: "Deuter-Test-Team" auf dem Weg zum Lago di Lugano
Erlebnisbericht von Vollhorst (weitere...)
Tag 4: Flüelapass - Bormio: Alles halb so wild
121,2 km / 2981 Hm
Flüelapass (0,0 km) - Susch (13,2 km) - Zernez (19,3 km) - Runatsch (19,7 km) - Ova Spin (26,2 km) - Punt la Drossa (31,4 km) - Il Fuorn (33,5 km) - Ofenpass (40,9 km) - Tschierv (46,1 km) - Valchava (53,0 km) - Sta. Maria (54,5 km) - Sielva (55,4 km) - Müstair (57,5 km) - Prad (75,4 km) - Gomagoi (81,8 km) - Stilfser Joch (100,1 km) - Bormio (120,9 km)
Beschreibung
11.08.2009 Müssig zu erwähnen, dass es die ganze Nacht geregnet hat. Wir schauen aus dem Fenster und haben keinen Bock. Kalt, nass, und kaum geschlafen. Alle hatten Probleme mit der Höhe.Ne Stunde nach dem Bettgehen immer noch 90er Puls. Das war nix. Außerdem, 500 km in 3 Tagen war auch nicht ohne. Egal, das Wetter soll besser werden, und hinten hilft……Frühstück mit viel Käse, alles anziehen was man dabei hat und dann ab in die Abfahrt. Die Straße ist nass, aber es regnet nicht mehr. Ich mache viele Fotos. In Susch decken wir uns mit Wasser und Bananen ein und es geht weiter nach Zernez. Das Wetter wird bedeutend besser und wir ziehen uns erstmal um. Nach Ova Spin reißt sich keiner ein Bein aus, ich bilde das Grupetto. Runter nach La Punt und dann wieder das Messer zwischen die Zähne. Der Ofenpass wird gegen Ende noch mal ganz schön steil. Ich warte auf Daniel und Frank und mache noch ein paar Fotos, Bertram übernimmt wie fast immer die Passfotos.
Zwei von uns wollen an diesem Tag nicht mehr über das Stilfser Joch. Nach einem sensationellen Schnitzelbrötchen in Müstair, lassen sie sich allerdings umstimmen. Wir vereinbaren gemeinsam zu fahren und nicht zu sehr auf die Tube zu drücken. Gesagt getan.
Bis zu unserem kurzen Halt unterhalb von Trafoi ist der Binärfahrer schon wieder über alle Berge - aber vorher rumheulen..tsstsstsstss. Der Rest machte langsam und trotzdem überholen uns nur 2 Radfahrer. Während unseres Stops blasen aber ne Menge Jungs an uns vorbei. Am besten gefällt mir ne ganze Truppe in Gerolsteiner Trikots - die waren so schnell, den hat wohl keiner gesagt wie lang der Berg noch ist. Bis zur Franzenhöhe fahren wir fast geschlossen. Dort nochmal ne kurze Rast, und dann Feuer frei.
Das niedrige Anfangtempo machte sich bezahlt. Selbst die komplette Mineralwassertruppe muss noch drann glauben - aber schöne Anfangsperformance, Respekt ;-).
Über die Touri-Hochburg Stilfser Joch wurde ja schon viel berichtet, ich kann das nur bestätigen. Beweisfotos und schnell wieder weg. Da wir recht spät oben sind, ich glaube um fünf, ist auf der Abfahrt nichts mehr los. Wir lassen es richtig krachen, so dass unten enorme Rückstände entstehen.
Leider lassen sich nicht alle davon überzeugen noch nach Santa Caterina weiter zu fahren, wie es eigentlich im "Roadbook" steht. Also übernachten wir in Bormio, was sich zumindest für mich als folgenschwer erweist.
Im Überschwang dieser so leicht wegpedalierten 3000HM schenke ich mir zu vorgerückter Stunde noch ein Bier mehr ein - eben ein klassischer Vollhorst!










