"Deuter-Test-Team" auf dem Weg zum Lago di Lugano / Tour d´honneur nach dem Filmriss
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DLRF: 2
Erlebnisbericht: "Deuter-Test-Team" auf dem Weg zum Lago di Lugano
Erlebnisbericht von Vollhorst (weitere...)
Tag 7: Cadenabbia - Porto Ceresio: Tour d´honneur nach dem Filmriss
71,8 km / 1105 Hm
Cadenabbia (3,3 km) - Ossuccio (8,8 km) - Cadenabbia (14,4 km) - Menaggio (18,6 km) - Porlezza (29,2 km) - Claino Bassa (34,5 km) - Pellio Intelvi (41,8 km) - Rovio (53,7 km) - Capolago (58,1 km) - Riva San Vitale (59,9 km) - Terniciolo (66,0 km) - Finate (67,1 km) - Porto Ceresio (69,7 km)
Beschreibung
14.08.2009 Der hastige Genuss von diversen Gerstengetränken ließ uns hervorragend ruhen, und sorgt am Morgen noch für einige Verwirrung. Bertram und ich stehen früh auf um nach Lenno in ein Rennradgeschäft zu fahren. Beim Betreten der Bärenhöhle (das Zimmer der anderen zwei) entdecken wir mehrere entleerte Flaschen deren Herkunft mir erst nach 15 km Vollgas am See wieder in den Sinn kommt. Wir ballern mit Daniels Rad und dem kaputten Hinterrad von Bertram also zu zweit in den Radladen - 38km/h kurz nach dem Frühstück. Keine Gnade, das Bier muss raus. Als wir bei BICI SPORT 2000 ankommen iss mir schlecht. Ich brauch ersma ne Cola. So viel auf jeden Fall zum Thema "ausrollen am letzten Tag"... - egal. Der Schrauber im BICI SPORT schaut uns, nachdem wir unser Problem geschildert haben, mit den Worten "ISTON, we don´t have" entgeistert an. Da wir dieses Malheur aber schon vorausgeahnt hatten, fragen wir nach dem verschrubbtesten Hinterrad was er noch da hat. Er kramt ein uraltes Laufrad Marke Fred Feuerstein heraus und erleichtert uns um 50 Euro. Auf meinen Versuch zu handeln reagiert er, nach einem Blick auf seine total versauten Hände, missmutig. Er hatte gerade mit viel Mühe die Kassette getauscht. Nun gut, hauptsache wir kommen gemeinsam an.
Also wieder mit 38 km/h zum Hotel zurück, schließlich wollen wir ja heute auch noch ankommen. Dummerweise sind die die zwei Bären in ihrer Höhle in den Winterschlaf verfallen. Toll, wofür haben wir uns so beeilt? Immerhin ist jetzt genug Zeit die Kette wieder an Rad zu friemeln und ein Frühstücksbier zu nehmen. Beides sind Aufgaben die sich als nicht gerade einfach herausstellen.
Um halb elf kommen wir endlich weg. Am Ortsausgang haben wir uns direkt wieder verloren. Nicht alle Beteiligten fröhnen dem Schlangenlinienfahren im Ampelstau und somit sind wir bald wieder zu dritt. Nachdem auch dieses Problem gelöst ist, gehts dann gemeinsam weiter nach Porlezza. Von dort auf die Südseite des Luganer Sees Richtung Osteno. Den Anstieg nach Lanzo di Intelvi bewältigen wir gemeinsam. Zieht sich ganz schön das Ding, ist aber allen Beteiligten bekannt. Vor allem meinem linken Oberschenkel, da ich dort mal ne Menge "Tapete" hab liegen lassen. Oben am Kreisel noch ein leckeres Getränk, und dann ab in die Abfahrt durch Val Marra.
Die Strecke von Melano über Capolago nach Porto Ceresio ist meines Erachtens nach das langweiligste Stück um den Luganer See. Also nochmal richtig reinhalten. Bis an dem kleinen Hügel in Terniciolo bei 40km/h alles auseinander fliegt. Alles? Nö, nicht alles. Stefano Garzelli (wohnt da irgendwo) überholt uns mit geschätzen 50 hinterm Moped - Buckel hoch wohlgemerkt. Egal, wir hamm uns ja schon ausgefahren ;-).
Nach der Ankunft im Parco Bellevue legen wir nur die Beine hoch und lassen uns ne Woche die Sonne auf den Pelz brennen. Pizza, Dolce Vita und viel Schlafen. Ich mach noch zwei Touren mit Lothar, der mir bei unserem zweiten Ausflug nochmal richtig schön den Hintern versohlt. Hinten kackt die Ente bekannter Maßen.
Nun, mit einigen Wochen Abstand kann ich nur sagen. NOCHMAL MACHEN WILL!!!










